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Aktien oder Anleihen

Anlageformen

Bei den traditionellen Wertpapierformen unterscheidet man zwischen Beteiligungspapieren und Rentenpapieren. Die Aktie ist ein Beteiligungspapier. Bezugsrechte und Genussscheine gehören zu diesem Wertpapiertyp. Rentenpapiere verbriefen dagegen das Recht auf Rückzahlung zu einem bestimmten Zeitpunkt zuzüglich Verzinsung.


Aktionäre sind an einem Unternehmen beteiligt. Sie profitieren von den Erträgen des Unternehmens, die jedoch keinesfalls sicher sind. Anleihebesitzer dagegen nehmen eine Gläubigerposition ein, die ihnen fest zugesicherte Geldforderungen verbrieft. Bei Anlagen über einen langfristigen Zeitraum hat sich gezeigt, dass die Aktienanlage eine höhere Rendite erbringt als eine Anlage in Anleihen.

Es ist sinnvoll, sein Vermögen nicht nur auf mehrere Unternehmen, sondern auch auf verschiedene Anlageformen (z. B. Aktien und Anleihen) zu verteilen. Der Vorteil: Verluste bei Aktien können gegebenenfalls mit Kursgewinnen bei Anleihen ausgeglichen werden.

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Wie die Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen aussehen könnte, hängt stark von den individuellen Präferenzen des Anlegers ab. Junge Anleger werden bevorzugt Aktien kaufen, da sie von langfristig höheren Erträgen profitieren möchten. Kurzfristige Schwankungen sind für sie wegen des langen Anlagehorizonts weniger relevant. Anleger, die auf regelmäßige Erträge Wert legen, werden sich eher für Anleihen entscheiden.

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