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Börse Frankfurt

Devisen: Euro im Minus - Neue Griechenland-Befürchtungen

27.11.2012 21:11

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs  hat am Dienstag nur kurzzeitig
von der Einigung auf ein neues Griechenland-Hilfspaket profitiert und fiel ins
Minus. Nachdem der Euro im asiatischen Handel noch zeitweise über die Marke von
1,30 US-Dollar gestiegen war, fiel er in New Yorker auf zuletzt 1,2931 Dollar
zurück. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen
Nachmittag noch auf 1,2961 (Montag: 1,2964) Dollar festgesetzt.

    Händler begründeten die Verluste der Einheitswährung mit Befürchtungen,
wonach die Vereinbarung, dass Griechenland eigene Anleihen zurückkauft, ins
Wanken geraten könnte. Zuvor hatten sich die internationalen Geldgeber nach
einer wochenlangen Hängepartie auf die Auszahlung weiterer Hilfskredite für
Griechenland verständigt. Zudem wird dem Land mit verschiedenen Maßnahmen
geholfen, um die erneut aus dem Ruder gelaufene Staatsverschuldung zu
verringern.

    "Der Euro hat von der Einigung kaum profitiert, da sie in den vergangenen
Tagen bereits erwartet wurde", sagte Stephan Rieke, Devisenexperte bei der
BHF-Bank. Es sei jedoch bemerkenswert, wie deutlich die Einheitswährung verloren
habe. Offenbar hätten viele Marktteilnehmer Gewinne mitgenommen, nachdem der
Euro sich nicht nachhaltig über der Marke von 1,30 Dollar gehalten habe. Der
Kurs befinde sich jedoch weiter auf einem hohen Niveau./edh/jsl/


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