Bitte warten...
Börse Frankfurt

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Kein klarer Trend vor dem Wochenende

18.01.2013 18:24

Anzeige

    PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben
sich ohne klaren Trend in das Wochenende verabschiedet. Auffällig war vor allem
der Londoner FTSE 100 , der am Freitag seine Höchstmarke seit Mai 2008
nochmals nach oben schraubte. Letztlich stand ein Gewinn von 0,36 Prozent auf
6.154,41 Punkte zu Buche, für den vor allem erfreuliche Wirtschaftsdaten aus
China verantwortlich gemacht wurden. Die Wochenbilanz liegt für den Index bei
plus 0,54 Prozent. 

    Hier schnitt der französischen Cac 40  ebenfalls positiv ab, auch
wenn es zum Wochenausklang um 0,07 Prozent auf 3.741,58 Punkte nach unten ging.
Der EuroStoxx 50  büßte derweil 0,34 Prozent auf 2.709,59 Punkte ein.
Er setzte in den vergangenen fünf Handelstagen um 0,30 Prozent zurück und konnte
seinen zwischenzeitlichen Höchststand seit Juli 2011 damit nicht halten.

    Favorisiert wurden in Europa die Medienwerte , angeführt von der
Mediaset-Aktie  mit plus 5,77 Prozent. Händler begründeten dies mit der
Hoffnung auf eine Erholung im Werbemarkt, die von positiven Analystenstimmen
gestützt werde. Bester deutscher Branchenvertreter war Axel Springer ,
dessen Aktien mit plus 3,04 Prozent in der Spitzengruppe des MDax lagen. 

    Die Verlierer überwogen derweil besonders deutlich bei den Gesundheitstiteln
 und den Versorgern . Schwächster Einzelwert im EuroStoxx
waren indes die besonders schwankungsfreudigen Papiere von Nokia 
 mit minus 3,16 Prozent. 

    Die Indexspitze gehörte ArcelorMittal   mit einem
Aufschlag von 1,86 Prozent, nachdem Goldman Sachs seine Verkaufsempfehlung für
die Stahltitel gestrichen hatte. Insgesamt präsentierte sich der Rohstoffsektor
 kaum verändert, auch wenn gerade einige Minenwerte in London den
"Footsie" stützten. Darunter waren auch die zuletzt schwächeren Rio Tinto
  mit einer Erholung um 1,83 Prozent. Anziehende Metallpreise
und ein trotz Zielsenkung weiter hohes Kurspotenzial in einer Studie der
Deutschen Bank wurden zur Begründung angeführt./ag/he


Anzeige