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Börse Frankfurt

Marktsentiment: DAX-Optimismus ist zweigeteilt

Stimmungsindikator zum DAX

Der Ausrutscher unter die 7.000er Marke hat der guten Stimmung der DAX-Investoren wenig anhaben können. Der Anteil der Pessimisten ist mit 18 Prozent sogar auf den niedrigsten Wert des Jahres gefallen, was für Schnäppchenjäger spricht. Aber hauptsächlich begründet sich der hohe Optimismus immer noch auf längerfristig orientierter Nachfrage.

Zusammenfassung: Bei der jüngsten Befragung der mittelfristigen Akteure durch die Börse Frankfurt bleibt der nun schon seit sechs Wochen bestehende Optimismus ungebrochen. Mehr noch, steht er – gemessen am Bull/Bear-Index bei 75,6 Prozent – auf einem neuen Jahreshoch. Dabei hat sich die Zahl der Bullen noch einmal um 5 Prozent auf 64 erhöht, während sich der Anteil der Pessimisten mit 18 Prozent auf dem niedrigsten Umfragewert des Jahres befindet. Bei den Optimisten gibt es auffälligerweise zwei Gruppen, von denen mit rund 90 Prozent die eine die große Mehrheit stellt, die sich zuletzt selbst beim Unterschreiten der 7.000er Linie des DAX nicht aus der Ruhe bringen ließ. Vermutlich, weil sie nun schon seit rund zwei Monaten von einem Strom längerfristig orientierter Anleger profitiert. Damit ist der hohe Optimismus beim DAX also keineswegs nur Wunschdenken, sondern wird derzeit durch echte Zuflüsse unterstützt.

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