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Börse Frankfurt

Aktien New York: Ohne klare Richtung nach Konjunkturdaten

04.01.2013 19:42

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Freitag nach einer Reihe von
Konjunkturdaten keine klare Richtung gefunden. Zuletzt rückte der Dow Jones
Industrial  um 0,12 Prozent auf 13.407,24 Punkte vor. Der breiter
gefasste S&P-500-Index  legte um 0,27 Prozent auf 1.463,38 Punkte zu.
An der Technologiebörse Nasdaq ging es für den Composite-Index 
hingegen um 0,01 Prozent auf 3.100,41 Punkte nach unten und der Auswahlindex
Nasdaq 100  verlor 0,25 Prozent auf 2.725,30 Punkte.

    Der Arbeitsmarktbericht habe die Einschätzung untermauert, dass sich der
US-Arbeitsmarkt langsam erhole, sagten Börsianer. Analyst Bernd Krampen von der
NordLB nannte es bemerkenswert, dass sich der nachhaltige Stellenaufbau
angesichts der Unsicherheiten um die Fiskal-Klippe fortgesetzt habe. Derweil
hatten die Auftragseingänge der US-Industrie im November statt eines erwarteten
Anstieg um 0,4 Prozent lediglich stagniert. Der ISM-Einkaufsmanagerindex Dienste
war hingegen besser ausgefallen als gedacht.

    Zu den Favoriten im Dow zählten Johnson & Johnson   mit
plus 1,13 Prozent auf 71,54 US-Dollar. Die Analysten der Deutschen Bank hatten
die Papiere zuvor auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 82,00 Dollar
angehoben. Zudem hat der Pharmakonzern der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge
Interesse an dem Kontaktlinsenhersteller Bausch & Lomb. Aktuell gehöre Bausch &
Lomb der Beteiligungsgesellschaft Warburg Pincus, die mindestens zehn Milliarden
Dollar dafür haben wolle. Index-Schlusslicht waren die Papiere von Microsoft
 , die um 1,36 Prozent nachgaben.

    Die Aktien von Mosaic  gewannen 3,25 Prozent. Beim dem
Düngerproduzenten war der Gewinn im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal
überraschend deutlich gestiegen und der Umsatz weniger gesunken als erwartet.
Die Papiere von Eli Lilly   gewannen 3,40 Prozent. Der
Pharmakonzern ist für das laufende Jahr optimistischer gestimmt als es die
meisten Analysten bisher waren. 

    Für Apple   ging es hingegen um rund zweieinhalb Prozent
nach unten. Händler verwiesen auf einen Analystenkommentar der Deutschen Bank.
Demzufolge signalisiere eine Analyse der Lieferkette des iPhone-Produzenten
einen Rückgang der iPhone- und iPad-Produktion im ersten Quartal./mis/he


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