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Geschichte der Frankfurter Börse

"Ein gellendes Schreien und Rufen" - Besuch an einer Wertpapierbörse in Deutschland im Jahr 1905
Es ist die Zeit der Droschken und Equipagen, in der A. Oskar Klaußmann die Berliner Börse besucht. Er erlebt einen eindrucksvollen Tag mit tumulthaftem Geschehen, das das allgemeine Volk nur schwer versteht.
Wir lösen die Eintrittskarten

Wir kommen gegen zwölf Uhr mittags in Berlin über die monumentale Kaiser Wilhelm-Brücke und sehen drüben jenseits des Spreearms, fast genau gegenüber dem Gebäude des Neuen Doms den Koloß der Berliner Börse. Ein auffallend starker Verkehr von Droschken und Privatequipagen, die sämtlich vor dem großen Säulengang halten, belehrt uns, dass die Geschäftskunden der Börse begonnen haben. Wir lösen Eintrittskarten gegen geringes Entgelt und öffnen die Tür, die vom Korridor durch einen kurzen Seitengang nach der Galerie führt.

Angst und Neugier


In dem Augenblick aber, in dem wir die Hand auf die Klinke der Tür gelegt haben, ziehen wir sie erschrocken zurück. Ein gellendes Schreien und Rufen beängstigender Art tönt uns entgegen. Es klingt als schrien in furchtbarster Todesangst tausend Menschen auf einem sinkenden Schiff. Angst und Neugier treiben uns aber vorwärts, im nächsten Augenblick stehen wir auf der schmalen Börsengalerie, und ein im wahrsten Sinne des Wortes betäubender Lärm dringt zu uns herauf.

Über das weiße Marmorgeländer hinunter sehen wir in einen Saal, in welchem aufgeregte, schreiende Menschen durcheinanderwirbeln, sich in Gruppen zusammendrängen, besondern in einer Ecke in lebensgefährlichem Gedränge sich stauen. Hunderte, Tausende von Händen sieht man in die Luft gestreckt, Tausende von Menschen schreien, und der Widerhall, zurückgeworfen von der gewölbten Decke des mehr als drei Etagen hohen, riesenhaft langen Saales, dröhnt in unsere Ohren wie das Summen und Surren einer großen Dynamomaschine.

6.000 Personen


Es geht jedem Besucher so, der zum erstenmal auf die Börsengalerie tritt. Er braucht einige Zeit, um sich zu sammeln, um sein Ohr an die auf dasselbe einstürmenden Töne zu gewöhnen, ja um ein gewisses Angstgefühl loszuwerden.

Der mächtige Saal da unten, der größte Berlins, in dem wohl bequem zehntausend Menschen Platz hätten, ist durch Säulenreihen in drei gleichgroße Teile geteilt, und unten bewegen sich jetzt in der Börsenzeit zwischen zwölf und drei Uhr gleichzeitig ungefähr 3500 Personen. Da jedoch einzelne von ihnen nur kürzere Zeit bleiben und durch Neuankommende ergänzt werden, verkehren in der Börsenzeit ungefähr 6.000 Personen in diesem Saale.

Ruhe an der Produktbörse


Lassen wir zunächst den äußeren Eindruck auf uns wirken! In der nach Norden gelegenen Abteilung, deren Galerie wir zuerst betraten, geht es am lautesten zu, herrscht der meiste Verkehr.

Schreiten wir auf der langen, schmalen Galerie an der Westseite des Riesenbaues weiter, so entdecken wir, dass in der zweiten Abteilung eine fast vornehme Ruhe herrscht, und dass in der dritten eigentlich gar nichts los ist.

Diese dritte Abteilung diente früher den Zwecken der Produktenbörse, welche infolge von Streitigkeiten zwischen der Regierungsvertretung und den Börsenleuten geschlossen war, und deren Wiedereröffnung erst vor kurzem erfolgte. Hier geht es recht friedlich zu. Man sieht nur keine sich unterhaltende Gruppen, und das furchtbare Geschrei und Getöse aus der nördlichen Abteilung dringt nur gedämpft, aber immer noch deutlich genug zu uns herüber.

Nur durch mündliche Verabredung


Der Begriff "Börse" stammt aus dem 15. Jahrhundert aus dem belgischen Brügge. Er umschrieb eine regelmäßige Versammlung reicher italienischer Händler auf dem Platz "ter buerse". Benannt war dieser Marktplatz nach dem dort ansässigen Patriziergeschlecht "van der Beurse" (lat. "bursa" - Tasche, Geldbörse).

Was machen nun die viertausend Menschen da unten im Börsensaal? Die Antwort lautet: Sie kaufen und verkaufen. Sie kaufen und verkaufen Werte und Wertpapiere, und die ganze Börse ist nichts als ein Markt, dessen Waren nicht Produkte der Natur oder der Menschenhand sind, sondern Geld. Geld wird gekauft und verkauft, mit Geld wird gehandelt.

Die Börse da unten ist, wenn man von der Produktenbörse absieht, lediglich eine Effektenbörse, und unter Effekten versteht man Papiere, welche einen gewissen Geldeswert darstellen, also Staatsschuldscheine, Aktien von Bergwerken, Brauereien, Hütten, Transportanstalten usw.

Dieses Effektengeschäft aber an der Börse ist ein doppeltes, ein effektives und ein Differenzgeschäft. Wenn sich jemand eine gewisse Summe Geldes gespart hat, sagen wir fünfhundert Mark, so versucht er, das Geld zinsbringend anzulegen, und wenn er sich nicht Hypotheken verschaffen will, die nicht immer zu haben sind, so legt er das Geld in zinstragenden Papieren an. Diese lässt er durch einen Bankier an der Börse kaufen. Das Geschäft wird ein effektives, das gewünschte Papier wird wirklich (effektiv) gekauft, d.h. an der Börse allerdings nur durch mündliche Verabredung.

Am Nachmittag desselben Geschäftstages aber sendet der Verkäufer das Papier nach dem Kontor des Bankiers, der das Papier kaufte, und hier wird das Papier bar bezahlt. Umgekehrt, der Mensch, der Geld braucht und seine Ersparnisse in Effekten angelegt hat, bringt solche durch den Bankier auf der Börse zum Verkauf, um wieder das Bargeld zu irgendwelchen Zwecken in seine Hände zu bekommen. Dieses Effektivgeschäft setzt täglich an der Börse, besonders an den beiden größten Wertpapierbörsen in Deutschland, in Berlin und Frankfurt, Millionen um. Es vollzieht sich aber außerordentlich ruhig, fast geräuschlos.

Unsolide Spekulation


Ganz anders ist das Differenzgeschäft. Auch bei diesem handelt es sich um den Ankauf und Verkauf von Effekten bei den Beteiligten. Aber der Käufer wie der Verkäufer wollen die betreffenden Wertpapiere weder wirklich liefern, noch wirklich kaufen. Es handelt sich nur um die Differenz am Letzten des Monats.

Nehmen wir an, ein Industriepapier steht auf 140 Prozent, d.h. für je 100 Mark Nennwert zahlt man 140 Mark, weil das betreffende Industriepapier eine hohe Dividende abwirft, und weil die Verhältnisse der betreffenden Aktiengesellschaft sehr günstig sind. Nehmen wir ferner an: ich glaube oder vermute, dass dieses Papier bis Ende des Monats noch steigen wird. Ich kaufe daher von einem anderen Börsenbesucher zehn, fünfzig, hundert Aktien des betreffenden Papiers zum Kurse von 140. Steht am Ende des Monats das Papier auf 150, so hat mir der andere die Differenz zwischen dem Kurse von 140 und150, also 10 Mark, bar auszuzahlen. Ist das Papier auf 130 gesunken, so hat er dagegen die Differenz von mir zu fordern. Wegen der Auszahlung dieser Differenz nennt man das Geschäft ein Differenzgeschäft, und in dieser Art des Geschäfts liegt die unsolide Spekulation, liegt das Börsenspiel.

Ungeheuerliches Schreien und Getöse


Begeben wir uns jetzt hinunter von der Galerie auf die Straße am Wasser und betreten dann durch den gewaltigen Säuleneingang die Börsenhalle selbst! Der Eintritt ist uns ausnahmsweise von den Ältesten der Kaufmannschaft und dem Börsenvorstand gestattet. Zutritt haben sonst nur die Leute, die sich beim Börsenvorstand angemeldet haben, und die für den ständigen Besuch bezahlen.

Wir gehen nach links in die Garderobe, und hier werden uns von den uniformierten Börsendienern Überzieher, Hut und Stock abgenommen. Diese Börsendienern sind Spezialisten und Gedächtniskünstler. Sie haben die äußere Erscheinung aller 6.000 Börsenbesucher derartig im Kopf, dass sie auf den ersten Blick wissen, ob der Eintretende berechtigt ist, in den großen Börsensaal zu oder nicht.

Während wir uns der Oberkleider entledigen, sagt uns der helfende Börsendiener: "Diskonto 193,80, war auf 194, ging runter auf 193,60 und hat sich 80 erholt." Unter "Diskonto" versteht man die Anteile der Berliner Diskonto-Kommandit-Gesellschaft, welche eines der Hauptspekulationspapier bilden, und an dem Kurs den der Diener dem Eintretenden schon beim Ablegen des Überziehers mitteilt, weiß der Börsenmann, ob eine ruhige oder eine lebhafte Börse stattfindet.

Heute ist eine ruhige Börse, was allerdings der Laie, der oben von der Galerie kommt, und dem beständig von dem geradezu ungeheuerlichen Schreien und Getöse die Ohren gegellt haben, nicht recht glauben will. Wir schlagen eine gewaltige Portiere zurück und im nächsten Augenblick sind wir im dichtesten Börsentrubel. Das Geschrei gellt wieder in unsere Ohren, nur jetzt ganz anders als oben auf der Galerie. Das Summen und Sausen des Tonwiderhalls fällt weg; dafür schreien uns aber die Leute die Kurse direkt in die Ohren.

Wenn wir uns einen Augenblick ruhig hinstellen, werden wir sofort von einer Menschenwoge, die an uns vorbeiflutet, gepackt, um uns selbst gewirbelt, und in einer Minute stehen wir aufatmend im zweiten Börsensaal, wo auf Bänken, deren Rücklehnen auf Metallplättchen Firmennamen tragen, würdige ältere und jüngere Herren, die Chefs der großen Häuser, sitzen.

Wenn nicht noch aus Transvaal Nachrichten kommen, wird es wieder sehr geschäftstill


Ein bekannter Börsenjournalist kommt uns in den Weg, und dieser ruft und zu: "Heute nichts weiter los, sehr ruhige Börse. Wenn nicht noch aus Transvaal Nachrichten kommen, wird es wieder sehr geschäftstill." In einem der Räume, die der Presse für ihre Arbeiten zur Verfügung stehen, und in denen es viel ruhiger ist als da draußen im Saal, lasen wir uns von unserem freundlichen Führer noch rasch einige unumgänglich notwendige Erklärungen geben.

"Sie trauen sich heute nicht ran," sagt er, "weder die Haussiers noch die Baissiers. Die Arbitrageure warten auch ab, was werden soll, und nur kurz London ist gekauft worden, weil ein Pfennig heruntergegangen. London meldet fest, auch Newyork hat von gestern abend gute Kurse."

Haussiers und Baissiers


Damit ist uns allerdings eine erschöpfende Schilderung der augenblicklichen Lage an der Börse gegeben worden. Wir verstehen nur leider nicht, was uns gesagt wird, und wir bitten den Herrn von der Börsenpresse, uns seine Fachausdrücke, die das unumgänglich notwendige Material für die Börsenbericht der Zeitungen sind, in die geliebte Muttersprache zu übersetzen. "Den augenblicklichen Handelswert eines Börsenpapiers nenn man den Kurs. Dieser kann steigen oder fallen, man sagt, dass die Papiere herauf- oder herunter-gehen.

Die Leute, die auf das Steigen der Kurse eines oder verschiedener Papiere rechnen und spekulieren, sind die Haussiers - die Spekulanten, die auf das Fallen rechnen, sind die Baissiers oder Kontermineurs. Die Arbitrageure arbeiten nicht an einer, sondern an mehreren Börsen und nutzen die Kursunterschiede dardurch aus, dass sie an dem einen Börsenplatz kaufen und an dem anderen verkaufen.

Das geschieht telegraphisch oder telephonisch. Im Börsengebäude befinden sich im Keller gegen hundert Telephonzellen zur Verfügung der Börsenbesucher, außerdem ein besonderes Telegraphenamt, das mit allen Börsenplätzen Europas in direkter Verbindung steht, und welches während er der Stunden von zwölf bis zwei Uhr mittags viele hunderte von Telegrammen verarbeitet. "Kurz London" bedeutet kurzsichtige Wechsel auf London, d.h. Wechsel, die in kurzer Frist fällig sind, kurz London z.B. innerhalb acht Tagen. Es wird an der Börse nämlich auch mit Wechseln auf auswärtige Bankplätze gehandelt. Solche Wechsel werden effektiv gekauft von Leuten, die in dem betreffenden Lande Zahlungen zu leisten haben; es können aber auch Zeit- oder Differenzgeschäfte in langsichtigen Wechseln auf Brüssel, Amsterdam, London, Petersburg, Wien, auf skandinavische, schweizer und italienische Bankplätze gemacht werden."

In der Montan-Ecke


Gehen wir jetzt wieder in den Saal, und lassen wir uns weitere Erklärungen geben!

"Was bedeutet der beständige Tumult in der Ecke des ersten Saales? Was wollen die Leute, die da so schreien und gestikulieren?"

"Das ist die Montan-Ecke, in welcher die Hauptspekulationspapiere in Bergwerks- und Hüttenaktien gehandelt werden. Da wegen der unsicheren Nachrichten aus Transvaal die Börse ziemlich lustlos ist, so beschäftigen sich die Spekulanten besonders mit den Montanwerten. Sie sehen, das Gedränge in jener Ecke findet um einen Tisch herum statt, der mit Schranken umgeben ist.

Die Herren, die am Tische stehen, sind vereidigte Makler. Die gesamten Effekten sind in Gruppen geteilt, und für jede Gruppe ist ein Makler bestellt. Diese vereidigten Makler (auch Senfale genannt) sind die offiziellen Geschäftsvermittler. Durch sie wird gekauft und verkauft, und durch das bei ihnen eingegangen Angebot und die Nachfrage wird der augenblickliche Handelswert, der Kurswert des betreffenden Papiers, bestimmt. Sie hören die Makler die Kurse ausrufen, die sich bei ihnen durch Angebot und Nachfrage für das betreffende Papier ergeben. Die um die Tische herumstehenden Börsenleute rufen dagegen die Kurse, zu denen sie kaufen oder verkaufen wollen."

Fünf ausgestreckte Finger


"Warum heben denn aber diese Leute um die Barriere herum alle den rechten Arm hoch?"

"Sie geben mit den Händen Zeichen, um sich rascher verständlich zu machen. Winken sie mit der Hand nach dem Makler zu, so deuten sie damit an, dass sie ihm verkaufen wollen, winken sie mit der Hand auf sich zu, so wollen sie kaufen. Durch die Zahl der aufgehobenen Finger geben sie an, um wie viele "Posten" das Geschäft gehen soll. Unter "Posten" versteht man den gebräuchlichen Einheitsbetrag für Zeitgeschäfte. Es handelt sich bei jedem Verkauf oder Kauf immer um einen bestimmten, abgerundeten Betrag oder das Mehrfache eines solchen Betrages. So werden z.B. englisch-russische Anleihe nur in Posten von 1000 Pfund Sterling, Eisenbahn-, Bank- und Industriepapiere nur in Posten von 15000 Mark gehandelt. Fünf ausgestreckte Finger bedeuten also fünfmal 15000 Mark des betreffenden Industriepapieres."

"Und weiß denn der Makler, wer die Leute alle sind?"

"Gewiß, die Makler kennen alle Geschäftsleute persönlich. Sie kennen auch die Angestellten der großen Häuser, die für ihre Chefs hier Aufträge geben. Sie sehen die Chefs da ruhig auf ihren Plätzen sitzen. Die Herren empfangen fortwährend Depeschen oder Nachrichten von ihren Angestellten und lassen durch letztere kaufen oder verkaufen, sei es für sich, sei es für ihre Kundschaft."

"Sie sagten vorhin: London meldet fest. Haben die anderen Börsen während der Geschäftszeiten auch hier in Berlin Einfluß?" fragen wir unseren Führer.

"Ganz gewiß und zwar einen sehr bedeutenden Einfluß. London und Paris, in zweiter Linie New York und Wien haben für Berlin die denkbar größte Bedeutung. Wegen des Zeitunterschiedes mit Amerika ist ja in New York nicht gerade Börsenzeit, wenn in Berlin die Börse geöffnet ist, aber die New Yorker Kurse der letzten Börse haben doch hier Einfluß, noch mehr aber die "Stimmung" in London und Paris. Wenn auch die hiesige Börse zuerst geschäftslustig und fest ist, so flaut sie doch ab, wenn "matt London" und "matt Paris" gemeldet wird. Wenn die Spekulanten auch nicht wissen, weshalb die auswärtigen Börsen verstimmt sind, so fürchten sie doch, dass etwas Schlimmes, Gefährliches in der Luft liegt."

Spekulanten, die sich drehen


Unser Begleiter ist nach dem Börsensaale gerufen worden, und wir folgen ihm. Aus Transvaal sind schlechte Nachrichten für England eingetroffen. Niemand weiß, ob diese Nachrichten wahr sind. Aber die englischen Papiere, besonders die Goldshares (Anteile an den südafrikanischen Goldminen) fallen sofort. Kurze Zeit darauf kommt die Nachricht, dass die Londoner Börse flau geworden. Die schlechten Nachrichten scheinen also wahr zu sein; den Spekulanten gehen Millionen verloren.

"Gibt es in solchen Augenblicken denn gar keine Rettung für den Spekulanten?" fragen wir.

"Er kann sich "drehen", wie der Zunftausdruck lautet. Er kann in solchem Falle, wenn er á la hausse spekuliert hat, plötzlich á la baisse spekulieren, um an der Baisse eventuell zu verdienen, was er an der Hausse verliert. Aber auch das "Drehen" ist ein gefährliches Ding, der richtige Zeitpunkt dafür ist manchmal in fünf Minuten vorbei, und nur wer hier im Saale anwesend ist, kann sich so zu helfen suchen; der kleine Spekulant in der Provinz ist in solchem Falle verloren."

Zwischen den Pfeilern an den beiden Langwänden des Saales befinden sich Nischen, welche, wie man uns belehrt, für schweres Geld an die großen Banken vermietet sind. Hier sitzen die Direktoren und Prokuristen der Banken mit ihrem Börsenstab, hier gehen stoßweise die Depeschen ein, und von hier aus gehen die Weisungen für Kauf und Verkauf an die Makler.

Viel schlimmer als Monaco


Es ist bald zwei Uhr, wir wollen die Börse verlassen, um zwei Uhr schließt so wie so die offizielle Börse; die inoffizielle dauert bis drei Uhr, und wenn dann eifrige Geschäftsleute noch nicht gehen wollen, werden sie von den Dienern "hinausgeläutet".

Das war unser erster Besuch an der Börse, mit dem wir uns begnügen wollen. Von dem einen Besuch aber möge der Leser, der ihn im Geiste mitgemacht hat, den festen Vorsatz mitnehmen, nicht an der Börse zu spielen, d.h. zu spekulieren. Das Differenzgeschäft ist viel schlimmer als Monaco und für den Spekulanten, der nicht täglich an die Börse geht, geradezu eine Narrheit.

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