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18.07.2018 15:17:24
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Börse Frankfurt News

Auslandsaktien: "Craft Beer & Co weiter auf Erfolgsspur"



Mit Craft Beer und Trendbrause gleichen Getränkehersteller zunehmend rückläufige Absätze traditioneller Biere ein. Insgesamt steigt der Umsatz mit Flüssigem.
18. Juli 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Wenn Großereignisse wie die Fußballweltmeisterschaft und Wimbledon mit der sonnigen Jahreszeit aufeinandertreffen, belebt das in der Regel die Geschäfte der Getränkeindustrie. Diese Rechnung scheint für Carlsberg (WKN 861061) aufzugehen. Die Aktie des dänischen Brauereikonzerns legte seit dem Tief Ende April von 92 auf 105 Euro zu. Die ersten Monate dieses Jahres waren für viele Werte der Branche hingegen eher schwach, wie Roland Stadler von der Baader Bank anmerkt.

In diesem Jahr ziele das Unternehmen auf ein operatives Ergebnis im mittleren einstelligen Bereich, was unter anderem durch ein striktes Kostenmanagement erreicht werden soll. Die größten Wachstumsraten beim Bierkonsum lägen auch künftig in Asien. In Russland hätten die Dänen, vertreten durch Baltika, nach einer Zeit des sinkenden Bierkonsums im Zuge der Fußball-WM Rückenwind erhalten. Unter anderem hatten die Wirtschaftsflaute und das Verkaufsverbot für 1,5 Liter Plastikbierflaschen zuvor den Absatz gedrückt.

Für die gesamte Branche sieht Bloomberg weltweit Wachstumsraten von jährlich 2,5 Prozent bis 2022. Dann soll das vor allem von jüngeren bevorzugte Craft Beer bereits 21 Prozent der gesamten Produktion ausmachen. Mit trendigen Craft- und alkoholfreien Bieren habe Carlsberg bereits im ersten Quartal die Absatzmengen um 30 bzw. 23 Prozent steigern können.



Anheuser-Busch: Synergieeffekte kommen zum Tragen
 

Dem Trend Richtung Craft Beer trug Anheuser-Busch Inbev (WKN A28SUV) mit der Übernahme von Blue Point bereits im Jahr 2014 Rechnung. Nach einer schwierigen Phase sieht Walter Vorhauser für den Branchenprimus mit Marken wie Franziskaner, Löwenbräu, Becks, Diebels und Corona zwar noch keine Trendwende. Die seit 2015 eher abwärts gerichtete Aktie der Belgier habe seit Anfang Mai 2018 aber immerhin von 80 auf 88 Euro zugelegt. "Übernahmen wie die von SABMiller vor zwei Jahren kosten viel", begründet der Händler der Oddo Seydler Bank die Schwächephase. Zudem brauche der organisatorische Zusammenschluss von Unternehmen einfach Zeit. Zwar könnte die Anheuser-Busch-Aktie nach Ansicht von Vorhauser durchaus neue Tiefs erleben. Der Konzern profitiere mittlerweile aber von den Synergieeffekten der Megafusion mit SABMiller.

VorhauserVorhauser
 

Rémy Cointreau: Luxus geht immer

Absatzsorgen scheinen die Hersteller von Hochprozentigem nicht zu kennen. Seit Jahren zeigt etwa die Aktie von Rémy Cointreau (WKN 883206) tendenziell gen Norden. Aktuell ist der Wert für 115 Euro zu haben und nähert sich damit wieder dem Allzeithoch. "In China kommen Premiummarken wie Rémy Martin um 50 US-Dollar die Flasche besonders gut an", weiß Vorhauser. Das Asiengeschäft des französischen Spirituosenkonzerns laufe generell wie geschmiert. Allein Rémy Martin habe auch dank der höheren Nachfrage in China, Japan und Indien im abgelaufenen Geschäftsjahr um 13,2 Prozent auf 760 Millionen Euro zugelegt. "Die operative Marge verbesserte sich um 0,3 Punkte auf 21 Prozent." Das ist nach Auffassung von Vorhauser recht ordentlich. Zwischenzeitlich hätten die Antikorruptionsbemühungen der chinesischen Regierung den Verkauf von Luxusgütern zwar verlangsamt. Mittlerweile habe sich die Zurückhaltung wieder gelegt.

Keurig Dr Pepper: Fusion abgeschlossen

Generell trinken die Menschen nach Angaben von Canadean mehr. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Flüssigkeit im vergangenen Jahr beziffert das britische Marktforschungsunternehmen mit durchschnittlich 280 Liter und damit 13 Liter über dem Vorjahreswert - Tendenz weiter steigend. Zunehmend greifen Verbraucher dabei zu den Brausesorten Cherry und Energy der Kultmarke Dr Pepper (WKN A2JQRZ) oder zu den über 125 anderen Marken mit Soft Drinks, Säften und trinkfertigen Tees des Getränkeriesen. "Die Fusion mit dem amerikanischen Kaffeekapselspezialisten Keurig, den die deutsche Reimann-Familie 2015 übernahm, scheint nun abgeschlossen", registriert Stadler. Zusammen käme der Pepsi- (WKN 851995) und Coca-Cola-Rivale (WKN 850663) auf einen Umsatz von etwa 11 Milliarden US-Dollar.

von: Iris Merker
19. Juli 2018, © Deutsche Börse AG

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