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08.11.2018 13:41:22
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Börse Frankfurt News

Auslandsaktien: Neue Konkurrenz für Modekonzerne



Lange war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen H&M und Inditex, dann mischte Primark den Markt auf. An der Börse hat in diesem Jahr allerdings die Uniqlo-Mutter Fast Retailing alle abgehängt.
8. November 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Modebranche gilt als launisch und spekulativ. Derzeit scheint Primark obenauf, die irische Bekleidungskette mit Dumping-Preisen erlebt derzeit einen wahren Hype: Immer mehr Filialen eröffnen auch in Deutschland.

Am Dienstag dieser Woche legte die Primark-Mutter Associated British Foods (ABF) gute Zahlen für das Mitte September abgelaufene Geschäftsjahr vor. Das Zuckergeschäft des Mischkonzerns schwächelte zwar, durch Primark wurde das aber mehr als wettgemacht. Und der Wachstumskurs geht weiter: "Primark will in den USA und Osteuropa expandieren", berichtet Roland Stadler von der Baader Bank. Allerdings kann sich die Aktie, deren Kurs sich zwischen Ende 2009 und Ende 2015 mehr als verfünffacht hatte, dem Negativtrend an den Börsen in diesem Jahr nicht ganz entziehen. ABF (WKN 920876) wird aktuell zu 29,37 Euro gehandelt, Ende 2017 waren es noch 31,75 Euro.

Inditex: Kurshöhenflug vorbei

Im Wettlauf zwischen Hennes & Mauritz (H&M) und Inditex hatte zuletzt Inditex die Nase vorn, H&M schwächelte, nun scheint H&M aber wieder aufholen zu können. So notierte die Inditex-Aktie (WKN A11873) im Sommer 2017 noch bei über 36 Euro, im Oktober 2018 waren es nur noch 24 Euro, jetzt sind es 26,18 Euro. Zwar kam Inditex - bekannt für seine Zara-, Massimo Dutti- und Pull & Bear-Geschäfte - in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf einen Umsatz von 12 Milliarden Euro, flächenbereinigt ein Plus von 4 Prozent. Auch der Nettogewinn stieg, und zwar um 3 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Doch Analysten hatten noch mehr erwartet. Zudem mehren sich die Stimmen, dass die Erfolgsgeschichte ein Ende haben könnte: Im Sommer stufte zum Beispiel Morgan Stanley die Aktie auf "Verkaufen" zurück mit der Begründung, dass auch Inditex nicht immun sei gegen den Druck durch den Online-Handel.



H&M-Aktie erholt sich etwas
 

Nach über drei Jahren mit Kursverlusten ging es für H&M (WKN 872318) an der Börse in den vergangenen Wochen hingegen wieder nach oben: Die Aktie kostet aktuell 15,50 Euro, im September waren es im Tief 11,47 Euro. Allerdings notierte die Aktie Anfang 2015 noch bei fast 40 Euro. "H&M setzte erst spät auf das Online-Geschäft", bemerkt Walter Vorhauser von Oddo Seydler. Dazu kamen die Preiskonkurrenz durch Primark und Druck durch noch schnellere Konzerne wie Inditex.

Doch im Ende August zu Ende gegangenen dritten Quartal stiegen die Einnahmen von H&M stärker als von Analysten erwartet. Außerdem gibt es Fortschritte im Online-Geschäft: "H&M kooperiert jetzt mit dem auf Rechnungskäufe spezialisierten Zahlungsdienstleister Klarna, was das Bezahlen online und in Geschäften sowie Retouren vereinfachen soll", erklärt Vorhauser. Im Marketing setzte man zudem nun mehr auf Modeblogs. "Die Aktie könnte Boden gefunden haben."

VorhauserVorhauser
 

Uniqlo-Mutter im Höhenrausch

Allen Konkurrenten weit enteilt ist unterdessen der japanische Modekonzern Fast Retailing - zumindest an der Börse. Die Fast Retailing-Tochter Uniqlo setzt weniger auf schnelle Trends als auf höherwertige Basics und ist damit sehr erfolgreich. "Allein in Deutschland eröffnete Uniqlo vier Filialen in diesem Herbst", berichtet Stadler. Bekannt wurde das Unternehmen, zu dem neben Uniqlo auch Marken wie Theory und Comptoir des Cotonniers gehören, nicht zuletzt durch einen Marketingvertrag mit Tennisstar Roger Federer. Die Aktie von Fast Retailing (WKN 891638) hat seit Jahresanfang - in Euro - jedenfalls um 42 Prozent zugelegt und trotz allgemein ungemütlichem Börsenumfeld gerade ein Allzeithoch erreicht.

von: Anna-Maria Borse
8. November 2018, © Deutsche Börse AG

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