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DGAP-News: MS Industrie AG: Freiwillige Quartalsmitteilung zum Ende des 3. Quartals 2018: MS Industrie-Gruppe mit EAT in Q1-Q3 / 2018 in Höhe von Mio. EUR 4,...


MS Industrie AG: Freiwillige Quartalsmitteilung zum Ende des 3. Quartals 2018: MS Industrie-Gruppe mit EAT in Q1-Q3 / 2018 in Höhe von Mio. EUR 4,8 (+4 %)

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DGAP-News: MS Industrie AG / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen/Zwischenbericht

MS Industrie AG: Freiwillige Quartalsmitteilung zum Ende des 3. Quartals

2018: MS Industrie-Gruppe mit EAT in Q1-Q3 / 2018 in Höhe von Mio. EUR 4,8

(+4 %)

20.11.2018 / 10:52

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Freiwillige Quartalsmitteilung zum Ende des 3. Quartals 2018

MS Industrie-Gruppe mit EAT in Q1-Q3 / 2018 in Höhe von Mio. EUR 4,8 (+4 %)

München, 20. November 2018

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Mitarbeiter(innen)

und Geschäftspartner,

die MS Industrie AG, München (ISIN: DE0005855183) legt, aufbauend auf den

geprüften Konzernabschlusszahlen 2017 und den am 22. August 2018

veröffentlichten, ungeprüften Kennzahlen des 1. Halbjahres 2018, auf

freiwilliger Basis, ausgewählte, ungeprüfte Quartalskennzahlen nach IFRS für

das 3. Quartal 2018 vor, wonach das 3. Quartal für die MS Industrie-Gruppe

in Anbetracht der konjunkturellen Entwicklung in den Hauptmärkten

zufriedenstellend bis gut verlief.

Die ersten 9 Monate des Geschäftsjahres 2018 waren für die MS

Industrie-Gruppe erwartungsgemäß durch eine im Vorjahresvergleich deutlich

positive Umsatzentwicklung geprägt. Diese Entwicklung trifft in den ersten

drei Quartalen 2018 in Summe auf die deutschen Standorte der Gruppe zu. Aber

auch am US-Standort der Gruppe hat sich die Geschäftsentwicklung in den

ersten drei Quartalen 2018 marktbedingt weiter zum Positiven entwickelt. Die

deutlich verbesserte Geschäftsentwicklung in den USA ging in den ersten drei

Quartalen 2018 einher mit einer konstanten Schwächung des EUR-Kurses, die

sich durch das anteilig weiterhin hohe Geschäftsvolumen in den USA positiv

auf das Konzerngesamtergebnis der Gruppe auswirkt.

In den beiden Hauptsegmenten Powertrain Technology Group, auch kurz:

"Powertrain", sowie Ultrasonic Technology Group, auch kurz: "Ultrasonic",

verlief die Umsatzentwicklung ebenfalls leicht unterschiedlich. Per Ende des

3. Quartals liegen die Umsätze des Segments "Powertrain" mit rund +12,0 %

deutlich über den Umsätzen des Vorjahres. Davon lagen die Umsätze des

Teilsegments "Powertrain - Diesel" mit rund +13,6% ebenfalls deutlich über

Vorjahr und die Umsätze des Teilsegments "Powertrain - Elektro" mit rund

-2,7 % leicht unter Vorjahr. Die Umsätze des Segments "Ultrasonic" dagegen

liegen mit rund +2,1 % leicht über den Vorjahresumsätzen.

Dabei trugen in den ersten drei Quartalen die Umsätze des Segments

"Powertrain" mit einem Anteil von rund 80 % und die Umsätze des Segments

"Ultrasonic" mit einem Anteil von rund 19 % zum konsolidierten Gesamtumsatz

der Gruppe bei.

Die Auftragsbestände lagen per Ende September 2018 mit insgesamt rund Mio.

EUR 150,6 rund +18,7 % über den durchschnittlichen Auftragsbeständen des

Vorjahres. Davon lagen die Auftragsbestände im Segment "Ultrasonic" rund

+15,7 % über und im Segment "Powertrain" ebenfalls um rund +19,7 % über den

durchschnittlichen Auftragsbeständen des Vorjahres.

Die Ertragslage hat sich in den ersten 9 Monaten des laufenden

Geschäftsjahres 2018 in Bezug auf die wesentlichen Ergebniskennzahlen,

insbesondere das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen -

EBITDA -, das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern - EBIT -,

das Ergebnis vor Steuern - EBT -, das Ergebnis nach Steuern - EAT - sowie

das Ergebnis pro Aktie - "EpS" ("Earnings per Share"), zufriedenstellend bis

gut entwickelt.

Diese Entwicklung muss einerseits vor dem grundsätzlich positiven

Hintergrund eines sich kontinuierlich weiter erholenden, europäischen

Nutzfahrzeugmarktes gesehen werden: Zulassungsanstieg von +3,6 % im 1.-3.

Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Anstieg der Zulassungen in

Deutschland: +4,0 %), wie die aktuellste Auswertung, Stand: 25. Oktober

2018, der "Association des Constructeurs Européens d'Automobiles", Brüssel,

("ACEA") erneut bestätigt. Der europäische Markt für schwere Nutzfahrzeuge

über 16 Tonnen hat sich europaweit mit einer positiven Umsatzentwicklung von

+4,5 % im 1.-3. Quartal 2018 im Vergleich zum Gesamtnutzfahrzeugmarkt und im

Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum überdurchschnittlich entwickelt (zum

Vergleich: Leichter Anstieg der Zulassungen in Deutschland im 1.-3. Quartal

2018: +2,2 %) (Quelle ebenfalls: "ACEA", Stand: 25. Oktober 2018). Diese

Zahlen stimmen insgesamt weiterhin positiv, auch unter Berücksichtigung der

Tatsache, dass die Zulassungen des gesamten europäischen Nutzfahrzeugmarktes

im September 2018 aufgrund von Vorzieheffekten mit -5,2 % unter dem

Vorjahresmonat lagen.

Der US-amerikanische Markt für mittelschwere und schwere LKW hat sich

ebenfalls im September 2018, was die Auftragseingänge betrifft, im

Vorjahresvergleich, saisonbereinigt, mit rund +90 % weiterhin auf

Wachstumskurs entwickelt, wie sich z.B. aus den Statistiken des bekannten,

privaten Analyseunternehmens "ACT" ("Americas Commercial Transportation

Research, Co., LLC") ablesen lässt. Dieser Trend trifft für die MS

Industrie-Gruppe (Anstieg der "Nordamerika"-Umsätze (USA/Kanada) in Q 1-Q

3-2018: +13,8 %) mit ihrem Hauptkunden Detroit Diesel Corporation / Daimler

in Nordamerika mittlerweile auch wieder zu. Die Verkäufe dieses Hauptkunden

sind im 3. Quartal 2018 ebenfalls um rund +16 % deutlich gestiegen. Dies

deutet darauf hin, dass sich die zu Jahresanfang bereits erwartete und in

den Jahresprognosen von der Gesellschaft unterstellte, langsame und moderate

Erholung des US-amerikanischen Marktes für schwere LKW mit insgesamt

mindestens rund 315.000 Verkäufen im Gesamtjahr 2018 wahrscheinlich

bewahrheitet. Ein nicht unerheblicher Teil der Markterholung wird dabei

unverändert für das 4. Quartal 2018 erwartet. Die Nachfrage übersteigt

jedoch weiterhin die Lieferfähigkeit der Hersteller, da die Produktion von

schweren LKW nach wie vor den Beschränkungen der Lieferkette unterliegt. Das

bedeutet, dass 2018 ein starkes Jahr hinsichtlich Produktion und Verkauf

schwerer LKW in den USA sein wird. Der bis weit in das Jahr 2019 reichende

Auftragsbestand sollte aber garantieren, dass die Marktdynamik auch im

nächsten Jahr positiv auf den Umsatz wirken wird.

Das reale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA wird voraussichtlich

2018 rund 3,0 % und 2019 rund 2,8 % betragen. Das Wachstum des

Bruttoinlandsprodukts in den USA ist positiv für den Güterverkehr und den

Verkehr insgesamt, hat aber auch aufgrund von Zollfragen eine verwundbare

Seite. Wir gehen dennoch weiterhin von einer geringen Wahrscheinlichkeit für

das Auftreten einer Rezession in den USA in den nächsten ein bis zwei Jahren

aus.

Wichtige Treiber, wie etwa der weltweite Grundtrend zu mehr Güterverkehr auf

der Straße, die ab dem vergangenen Geschäftsjahr in den USA in Kraft

getretene "Greenhouse Gas Regulation II" (2017-2027), aber auch

Aufholeffekte vor dem Hintergrund einer sowohl in Europa als auch in den USA

grundsätzlich relativ alten Lkw-Flotte, sollten in den kommenden Jahren

weiterhin zu einer stabil hohen Nachfrage führen. Auch unser Kunde Daimler

USA rechnet vor diesem Hintergrund mindestens bis 2019 mit konstant hohen

Zahlen bei den Neuzulassungen und damit mit Stückzahlen auf dem relativ

hohen Niveau von 2018, konkret mit rund 200.000 Weltmotor-Einheiten, etwa

gleich verteilt auf Europa und Nordamerika. Daimler Trucks geht für das Jahr

2018 weiterhin davon aus, dass der Gesamtabsatz deutlich über dem

Vorjahresniveau liegen wird. In der NAFTA-Region erwartet die Lkw-Sparte von

Daimler, dass die Verkäufe aufgrund der Markterholung deutlich über dem

Vorjahresniveau liegen werden. Im 3. Quartal 2018 stiegen die Verkäufe im

NAFTA-Bereich deutlich auf 52.700 (Vj. 45.300) Einheiten.

Die Serienanläufe neuer "Powertrain"-Produkte für verschiedene namhafte

Kunden finden plangemäß im 4. Quartal 2018 statt.

Im September erhielt "MS Ultrasonic" den größten Einzelauftrag ihrer

Geschichte. Es handelt sich dabei um Sondermaschinen, Vorrichtungen und

Werkstückaufnahmen für den neuen Ford F-150 (Amerika's meistverkaufter

Pick-up). Die Verkaufszahlen der Ultraschall-Serienmaschinen der Marke "MS

SoniTOP" nehmen stetig zu.

Nun zu den Finanzdaten und Entwicklungen im Detail:

In der aktuellen Berichtsperiode Q1-Q3-2018 und in der Vorjahresperiode

lagen keine substantiellen Sondereffekte vor, so dass von einer Bereinigung

abgesehen werden konnte.

Der Gesamtumsatz der MS Industrie-Gruppe beträgt im Berichtszeitraum

kumuliert rund Mio. EUR 209,4 (Vj. Mio. EUR 189,5) und liegt damit deutlich

über dem Niveau des Vorjahresumsatzes.

Es ist der MS Industrie-Gruppe gelungen, in den ersten 3 Quartalen 2018 im

Konzern ein

- Kumuliertes Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen -

EBITDA - in Höhe von rund Mio. EUR 16,8 (Vj. Mio. EUR 17,3),

und bezogen nur auf das 3. Quartal 2018 im Konzern ein

- Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen - EBITDA - in Höhe

von rund Mio. EUR 4,9 (Vj. Mio. EUR 6,8)

zu erwirtschaften.

Die finanziellen Eckdaten des 3. Quartals 2018 (Juli bis September 2018)

stellen sich wie folgt dar:

Der Gesamtumsatz belief sich im 3. Quartal konsolidiert auf rund Mio. EUR

69,1 (Vj. Mio. EUR 65,5). Das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und

Abschreibungen - EBITDA - beläuft sich auf rund Mio. EUR 4,9 (Vj. Mio. EUR

6,8), das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern - EBIT - auf

rund Mio. EUR 1,9 (Vj. Mio. EUR 3,6), das Ergebnis vor Steuern - EBT - auf

rund Mio. EUR 1,6 (Vj. Mio. EUR 3,2) und das Ergebnis nach Steuern und

Minderheitsanteilen - EAT - auf rund Mio. EUR 1,2 (Vj. Mio. EUR 2,1).

Hauptgrund für das leicht niedrigere EBITDA ist ein überproportionaler

Anstieg der deutlich höheren sonstigen Aufwendungen und Personalaufwendungen

im 3. Quartal 2018 im Vergleich zum 3. Quartal 2017 aufgrund von erhöhten

Markteinführungskosten für die Ultraschall-Serienmaschinen sowie notwendigen

Vorbereitungen von Serienanläufen im Segment "Powertrain".

Die finanziellen Eckdaten der ersten 3 Quartale 2018 (Januar bis September

2018) stellen sich wie folgt dar:

Der kumulierte Gesamtumsatz betrug in den ersten 3 Quartalen 2018 rund Mio.

EUR 209,4 (Vj. Mio. EUR 189,5) und liegt damit mit +10,5% deutlich über dem

entsprechenden Vorjahreszeitraum sowie leicht über Plan.

Die Betriebsleistung liegt mit rund Mio. EUR 214,7 (Vj. Mio. EUR 191,6)

inklusive der positiven Bestandsveränderungen in Höhe von rund Mio. EUR 5,2

(Vj. Mio. EUR 2,1) mit +12,1 % ebenfalls deutlich über Vorjahresniveau.

Hinweis: In Umsatz und Betriebsleistung sind positive

Währungsumrechnungseffekte in Höhe von rund Mio. EUR 5,2 enthalten.

In der Absatzregion USA/Kanada ("Nordamerika") wurden hierbei in den ersten

3 Quartalen 2018 Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt rund Mio. EUR 77,9 (Vj.

Mio. EUR 68,5) erzielt. Das bedeutet, dass bei einem wieder leicht

gestiegenen Anteil im Vergleich zu den ersten 3 Quartalen des Vorjahres 2017

kumuliert rund 37 % (Vj.: 36 %) des konsolidierten Gesamtumsatzes der MS

Industrie-Gruppe auf dem nordamerikanischen Markt erzielt wurden.

In der "Asien/Pazifik"-Region und im "Übrigen Amerika" liegt der

Gesamtumsatz in den ersten 3 Quartalen 2018 bei insgesamt rund Mio. EUR 2,6

(Vj.: Mio. EUR 3,5), und damit absolut gesehen wie geplant konstant niedrig,

vor dem Hintergrund der aktuell unverändert manifestierten

Konjunkturschwäche in den südamerikanischen Wirtschaftsregionen. Unser

prozentuales Umsatzvolumen in der "Asien/Pazifik"-Region und im "Übrigen

Amerika" liegt insgesamt ebenfalls konstant bei rund 1 % (Vj.: 2 %) des

konsolidierten Gesamtumsatzes.

Der Rohertrag liegt mit rund Mio. EUR 100,8 (Vj. Mio. EUR 90,7) deutlich

über Vorjahresniveau. Die Rohertragsmarge hat sich um rund 0,2 Prozentpunkte

von 47,9 % auf 48,1 % ebenfalls leicht verbessert.

Es wurde ein Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen -

EBITDA - in Höhe von rund Mio. EUR 16,8 (Vj. Mio. EUR 17,3) erzielt, bzw.

ein operatives Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern - EBIT - in Höhe von

rund Mio. EUR 7,7 (Vj. Mio. EUR 7,5). In der Gruppe liegt das kumulierte

Ergebnis vor Ertragsteuern - EBT - der ersten 3 Quartale 2018 bei rund Mio.

EUR 6,3 (Vj. Mio. EUR 6,3) und das kumulierte Ergebnis nach Steuern und

Minderheitsanteilen - EAT - der ersten 3 Quartale bei rund Mio. EUR 4,8 (Vj.

Mio. EUR 4,6).

Die Differenz zwischen dem Ergebnis vor Steuern (EBT) und dem Ergebnis nach

Steuern (EAT) beruht in den ersten 3 Quartalen 2018 vor allem auf dem

laufenden Steueraufwand in Höhe von rund Mio. EUR 1,1 (Vj. Mio. EUR 1,6).

Darüber hinaus auf latenten Steueraufwendungen in Höhe von rund Mio. EUR 0,5

(Vj. Mio. EUR 0,2).

Das Konzerngesamtergebnis der ersten 3 Quartale 2018 beträgt rund Mio. EUR

4,7 (Vj. Mio. EUR 2,7). Die Differenz zwischen dem Ergebnis nach Steuern

(EAT) und dem Konzerngesamtergebnis nach Ertragsteuern resultiert in den

ersten 3 Quartalen 2018 vor allem aus erfolgsneutral ("OCI") erfassten

Unterschieden aus Fremdwährungsumrechnung (EUR-USD) in Höhe von insgesamt

Mio. EUR +0,7 (Vj. Mio. EUR -2,2) sowie aus der Zeitwertbewertung der

Finanzinstrumente und Beteiligungen in Höhe von Mio. EUR -0,7 (Vj. Mio. EUR

+0,4).

Das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens MS Industrie AG zurechenbare

Ergebnis pro Aktie - EpS ("Earnings per Share") - beläuft sich für die

ersten 3 Quartale 2018 auf Basis des gewichteten Durchschnitts der bis zum

30. September 2018 ausgegebenen Stückaktien (durchschnittlich 29,9 Mio.

Stückaktien) nach IAS 33 unverwässert und verwässert auf rund EUR 0,16 (Vj.

EUR 0,15 Ergebnis pro Aktie auf Basis von 29,9 Mio. Stückaktien).

Zum Stichtag 30. September 2018 beliefen sich die liquiden Mittel im Konzern

auf Mio. EUR 7,9 (31. Dezember 2017: Mio. EUR 8,4). Der Finanzmittelfonds

ist negativ und beläuft sich zum 30. September 2018 auf Mio. EUR -9,4 (31.

Dezember 2017: Mio. EUR +1,4). Er ist damit im Vergleich zum

Vorjahresbilanzstichtag 31. Dezember 2017 um Mio. EUR -10,8 gesunken. Der

Rückgang des Finanzmittelfonds ist vor allem auf einen stichtagsbedingten

Forderungs- und Vorratsaufbau zurückzuführen, die sich plangemäß mit dem

negativen Cash-Flow aus Investitionstätigkeit und dem negativen Cash-Flow

aus Finanzierungstätigkeit addieren.

Die Eigenkapitalquote im Konzern ist im Vergleich zum 31. Dezember 2017

leicht gesunken und beträgt bei einer um rund 13,8 % gestiegenen Bilanzsumme

zum 30. September 2018 rund 35,3 % (31. Dezember 2017: 37,1 %). Die leicht

gesunkene Eigenkapitalquote ist vor allem auf den deutlichen Anstieg der

konsolidierten Bilanzsumme sowie auf die im 3. Quartal 2018 erfolgte

Dividendenausschüttung aus dem Bilanzgewinn 2017 in Höhe von rund Mio. EUR

0,9 zurückzuführen. Der Anstieg der Bilanzsumme wiederum ist in erster Linie

auf einen erneuten stichtagsbedingten Working-Capital-Aufbau im Konzern

zurückzuführen. In absoluten Zahlen hat sich das Konzerneigenkapital um Mio.

EUR 4,7 auf rund Mio. EUR 61,4 (31. Dezember 2017: Mio. EUR 56,7) deutlich

erhöht.

Die Mitarbeiterzahl in der Gruppe ist per 30. September 2018 im Vergleich

zum Vorjahresbilanzstichtag plangemäß weiter auf nunmehr 1.234

festangestellte Mitarbeiter gestiegen (31. Dezember 2017: 1.158

Mitarbeiter).

In den ersten 3 Quartalen 2018 ergaben sich im Vergleich zum

Vorjahresbilanzstichtag 31. Dezember 2017 keine Veränderungen im

Konsolidierungskreis der MS Industrie AG.

Die MS Industrie AG plante ursprünglich, wie im Geschäftsbericht 2017 und im

Halbjahresbericht 2018 beschrieben, für das Gesamtjahr 2018 mit einem im

Vorjahresvergleich moderat steigenden, industriellen, Konzern-Umsatz in Höhe

von rund Mio. EUR 270 bei einem erneut leicht steigenden EBITDA, während

sich EBIT und EBT aufgrund geringerer Abschreibungen ebenfalls weiter

deutlich verbessern sollten.

Nach den aktuellen Konzernhochrechnungen rechnet die Gesellschaft nun zwar

mit einem deutlich steigenden, industriellen, Konzern-Umsatz in Höhe von

rund Mio. EUR 280 inklusive Umrechnungseffekte EUR/USD, jedoch bei einem im

Vorjahresvergleich zumindest stabilen EBITDA, während EBIT und EBT im

Vorjahresvergleich leicht positiver ausfallen dürften.

Bei wieder höheren Steueraufwendungen in 2018, unter anderem aufgrund des

Wegfalls der in 2017 einmalig aufgetretenen positiven Steuereffekte aufgrund

der Ende 2017 verabschiedeten großen Steuerreform in den USA, erwarten wir

schließlich unverändert ein Konzernjahresergebnis leicht über dem Niveau des

Vorjahres. Nach den Konzernhochrechnungen sollte sich die Rohertragsmarge

und die EBIT-Marge leicht positiv entwickeln bei einem leicht höheren

Ergebnis je Aktie aus dem laufenden Geschäft. Auf Basis des erwarteten

positiven Jahresergebnisses wird auch für 2018 jedoch wieder ein deutlicher

Anstieg des Konzerneigenkapitals erwartet. Es wird weiterhin erwartet, dass

sich der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit im Vergleich zum Vorjahr

wieder leicht besser entwickeln wird. Hinsichtlich des Cash-Flows aus der

Investitionstätigkeit erwarten wir im Vergleich zu 2017 aufgrund des

Wegfalls der im Vorjahr angefallenen positiven Beträge aus Desinvestitionen

wesentliche Veränderungen in Richtung auf einen per Saldo negativen

Cash-Flow aus der geplanten Investitionstätigkeit. Aufgrund der Summe der

eingeleiteten Maßnahmen sollte der Verschuldungsgrad jedoch - wie geplant -

mindestens stabil bleiben und die Eigenkapitalquote leicht steigen. Es wird

nach heutigem Stand unverändert davon ausgegangen, dass dieses Ziel erreicht

wird.

Diese freiwillige Quartalsmitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die

auf derzeitigen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen

beruhen. Solche Aussagen unterliegen Unsicherheiten und Risiken, die durch

die MS Industrie AG nicht beeinflusst werden können. Sollten derartige

Unsicherheiten oder Risiken eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen

diese zukunftsbezogenen Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten

die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit

genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von der MS

Industrie AG weder beabsichtigt, noch übernimmt die MS Industrie AG eine

gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie

an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Datum dieser Quartalsmitteilung

anzupassen. Weder die MS Industrie AG oder ein mit der MS Industrie AG

verbundenes Unternehmen noch Vorstände, Geschäftsführer,

Aufsichtsratsmitglieder, Angestellte oder Berater der Gesellschaft, noch

andere Personen übernehmen ausdrücklich oder konkludent Zusicherungen oder

Gewährleistungen für die Vollständigkeit der in dieser freiwilligen

Quartalsmitteilung enthaltenen Daten. Weder die MS Industrie AG oder ein mit

ihr verbundenes Unternehmen noch eine vorgenannte Person soll in irgendeiner

Art haftbar sein für jedwede Verluste, die direkt oder indirekt durch den

Gebrauch dieser freiwilligen Quartalsmitteilung entstehen. Mögliche Fehler

oder Unvollständigkeiten der Informationen begründen keine

Gewährleistungsansprüche, weder in Bezug auf indirekte oder direkte Schäden

noch auf Folgeschäden. Obwohl jegliche erforderliche Sorgfalt angewandt

wurde, um sicherzustellen, dass die oben dargestellten Fakten korrekt sowie

die hierin dargestellten Ansichten fair und angemessen sind, ist dieser

freiwillige Zwischenbericht selektiver Natur. Wenn Informationen und

Statistiken aus externen Quellen zitiert werden, sind diese Informationen

und Statistiken nicht dahingehend zu interpretieren, dass sie von der

Gesellschaft korrekt übernommen oder bestätigt wurden. Dieses freiwillige

Dokument stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zur

Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Aktien der MS

Industrie AG dar.

Die MS Industrie AG mit Sitz in München ist die börsennotierte Holding einer

fokussierten Industriegruppe mit den beiden strategischen Kernbereichen

Antriebstechnik ("MS-Powertrain Technology Group": Systeme und Komponenten

für schwere Dieselmotoren und kundenspezifische Elektromotoren) und

Ultraschalltechnik ("MS-Ultrasonic Technology Group": Sondermaschinen und

Serienmaschinen sowie Ultraschallsysteme und -komponenten). Zu den

wesentlichen Kundenbranchen zählen die weltweite Nutzfahrzeug- und die

PKW-Industrie, gefolgt von der Verpackungsmaschinenindustrie und dem

allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Im Rahmen ihrer Strategie

konzentriert sich die MS Industrie AG auf vorwiegend organisches Wachstum

und Beteiligungen innerhalb der bestehenden industriellen Kernkompetenzen,

flankiert durch überwiegend minderheitliche Engagements im industriellen

Immobiliensektor, sowie ergänzende Dienstleistungen.

Mit freundlichen Grüßen

MS Industrie AG - Der Vorstand

Brienner Straße 7

80333 München

Tel.: +49. 89. 20 500 900 Fax: +49. 89. 20 500 999

Mail: info@ms-industrie.ag Internet: www.ms-industrie.ag

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20.11.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

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E-Mail: info@ms-industrie.ag

Internet: www.ms-industrie.ag

ISIN: DE0005855183

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Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard);

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