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28.02.2018 11:38:00
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Kolumne

Marktstimmung: "Gefangen in der Konsolidierung"



Weder Aktienpreise noch Anleger haben sich in nennenswertem Maß bewegt. Es gibt nach Ansicht Goldbergs auch keine Anzeichen, dass die heimischen Akteure alleine aus dieser Situation herausfinden.
Zusammenfassung

28. Februar 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Eigentlich hat es uns nicht überrascht, dass sich der Aktienmarkt seit unserer vergangenen Stimmungserhebung per Saldo nicht von der Stelle bewegt hat. In einer vergleichsweise moderaten Handelsspanne von 1,3 Prozent in beide Richtungen hat er sich lediglich erst nach unten und dann nach oben und wieder zur Mitte zurück entwickelt. Dabei gab es durchaus Kommentatoren, die etwa dem US-Markt, gemessen am breiten S&P 500, einen ordentlichen Aufwärtstrend bescheinigten und dem hiesigen DAX nachsagten, er würde vor allen Dingen die Ausschläge nach oben nicht mitmachen. Tatsächlich hat sich der US-Index in einer etwas breiteren Spanne von 3,2 Prozent bewegt, aber in Relation zu unserem Erhebungszeitpunkt vom vergangenen Mittwoch gerade einmal gut 0,5 Prozent zugelegt. So beschloss er gestern den Handelstag ebenso wie der DAX ziemlich genau in der Mitte der seither zurückgelegten Handelsspanne.



Dabei hat es an wichtigen Ereignissen nicht gemangelt - man denke nur an die Veröffentlichung der Notenbankprotokolle von Fed und EZB sowie den ersten offiziellen Auftritt von Fed-Präsident Jerome Powell seit dessen Amtseinführung.

Angesichts dieser doch recht ruhigen Marktverhältnisse hat sich auch an der Stimmung der von uns wöchentlich befragten institutionellen, mittelfristig orientierten Investoren so gut wie nichts geändert. Zumindest liegt unser Börse Frankfurt Sentiment-Index mit einem Stand von +14 Punkten genau auf dem Niveau der Vorwoche. Allerdings gab es sowohl bei den Bullen als auch den Bären ganz geringfügige Gewinnmitnahmen, aber dem Gros waren die Kursausschläge nicht deutlich genug ausgefallen, als dass man seine Meinung hätte ändern müssen.

Dies ist auch insofern interessant, als es gestern mit der Anhörung des Fed-Präsidenten Jerome Powell vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses durchaus Gründe gegeben hätte, sich anders zu positionieren. Denn das Statement fiel am Ende doch recht falkenhaft aus, weswegen sich nicht nur die implizite Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im März (vergleiche CME FedWatch Tool) erhöht hat. Auch die Zahl derer, die in diesem Jahr nun mit vier Zinserhöhungen in den USA rechnen, dürfte angesichts der gestrigen Rede deutlich gestiegen sein.

Das Warten auf…

Die Privatanleger sind unterdessen in die Fußstapfen ihrer institutionellen Pendants gestiegen, weswegen es beim Börse Frankfurt Sentiment-Index dieses Panels nur zu einem Rückgang von einem Punkt auf einen Stand von nunmehr +13 Punkte kam. Dahinter stecken Glattstellungen einer geringen Anzahl früherer Optimisten.

Per Saldo bleibt stimmungstechnisch also alles beim Alten. Zwar ist die Zahl der Optimisten in beiden Panels jeweils fast 50 Prozent größer als die der Pessimisten. Aber in der relativen Betrachtung auf Sicht von drei und sechs Monaten müssen die Sentiment-Indexstände bei den Institutionellen als gerade noch neutral und bei den Privatanlegern sogar als leicht pessimistisch eingestuft werden. Zum einen ist dies nicht ungünstig für den DAX. Aber zum anderen dürfte es für heimische Anleger recht schwierig werden, das Börsenbarometer derzeit aus seiner Seitwärtstendenz heraus zu hieven, zumal wir alles, was in einer Bandbreite von 2 Prozent nach oben oder nach unten gemessen am Erhebungskurs von 12.450 Punkten verläuft, ohnehin als neutral einstufen würden. Und so sind die heimischen Anleger nicht nur ohne große Schieflagen unterwegs, sondern darauf angewiesen, dass ausländisches Kapital den DAX (für das Gros der Akteure vorzugsweise nach oben) treibt.

Ihre Meinung zählt: Markterwartungen von Investoren

Alle interessierten Anleger sind aufgerufen mitzumachen. Es dauert nur 15 Sekunden. Sie bekommen jeden Dienstag eine E-Mail mit einem Umfrage-Link. Ein Klick und fertig. Dafür erhalten Sie die Ergebnisse der Analyse sofort per E-Mail zugesandt.



Video-Kommentar von Joachim Goldberg



Börse Frankfurt Sentiment-Index




Institutionelle Anleger

BullishBearishNeutral
Total44%30%26%
ggü. letzter Erhebung-1%-1%+2%

DAX (Veränderung zu vergangener Woche): 12.450 (+10 Pkt.)
Börse Frankfurt Sentiment-Index Institutionelle Anleger: +14 Punkte (Stand Vorwoche: +14 Punkte)

DAX-Entwicklung im betrachteten Zeitraum





Private Anleger

BullishBearishNeutral
Total44%31%25%
ggü. letzter Erhebung-1%+0%+1%

DAX (Veränderung zu vergangener Woche): 12.450 (+10 Pkt.)
Börse Frankfurt Sentiment-Index Private Anleger: +13 Punkte (Stand Vorwoche: +14 Punkte)

28. Februar 2018, © Goldberg & Goldberg für boerse-frankfurt.de


Über den Börse Frankfurt Sentiment-Index

Der Börse Frankfurt Sentiment-Index bewegt sich zwischen -100 (totaler Pessimismus) und +100 (totaler Optimismus), der Übergang von positive in negative Werte markiert die neutrale Linie.

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