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06.12.2018 10:05:43
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OTS: Verbraucherzentrale Bremen / Nachhaltigkeitskriterien unter die Lupe ...


Nachhaltigkeitskriterien unter die Lupe genommen / Verbraucherzentrale

Bremen veröffentlicht Übersicht zu Anlagekriterien bei Banken mit

Nachhaltigkeitsstandards

Bremen (ots) -

- Nachholbedarf beim Klimaschutz: Nur sieben von 14 Banken

schließen Investitionen in fossile Energieträger konsequent aus

- Für zwei Banken ist die Atomindustrie kein Ausschlusskriterium

- Fünf Banken wenden alle untersuchten Ausschlusskriterien an

14 Banken in Deutschland haben für ihre Eigenanlagen und die

Kreditvergabe ethische-ökologische Kriterien, darunter acht

Kreditinstitute mit kirchlichen Wurzeln. Die Verbraucherzentale

Bremen untersucht erneut diese Banken im Hinblick auf eine Auswahl

von Kriterien.

Schon bei einer Untersuchung im März 2017 taten sich die

kirchlichen Banken beim Klimaschutz schwer. "Wir wollten wissen, ob

sich dies zwischenzeitlich geändert hat. Immerhin ist der Klimawandel

eine große Bedrohung für die Umwelt und unsere Gesellschaft. Leider

sehen viele kirchliche Banken hier noch zu wenig Handlungsbedarf",

sagt Ulrike Brendel, Leiterin des Projekts "Gut fürs Geld, gut fürs

Klima" bei der Verbraucherzentrale Bremen.

So ergibt die aktuelle Untersuchung: Nur zwei kirchliche Banken

haben die beiden fossilen Energieträger Erdöl und Kohle als

Ausschlusskriterium für Investitionen definiert. Allerdings toleriert

eine der beiden Banken bei Erdöl einen Schwellenwert von 30 Prozent.

Dies bedeutet, nur Unternehmen deren Erdölgeschäft mehr als 30

Prozent des Umsatzes ausmacht, sind für Investitionen tabu.

Für zwei kirchliche Banken ist die Atomindustrie kein

Ausschlusskriterium. Industrielle Tierhaltung ist als

Investitionstabu nicht weit verbreitet: Nur sechs Banken verzichten

grundsätzlich auf Investitionen in diese Branche, darunter findet

sich eine kirchliche Bank.

Die gute Nachricht: Alle 14 untersuchten Banken schließen bei

ihren Geldgeschäften Unternehmen aus, die Arbeits- und Menschenrechte

verletzen oder Kinderarbeit dulden. Die Kreditinstitute garantieren

zudem, dass kein Geld in die Waffen- und Rüstungsbranche fließt und

sie nicht mit Nahrungsmitteln spekulieren.

Immerhin fünf Banken erfüllen alle von der Verbraucherzentrale

Bremen untersuchten Ausschlusskriterien für Eigenanlagen und

Kreditvergabe: die Ethikbank, die GLS Bank, die ProCredit Bank, die

Triodos Bank und die Umweltbank. Insgesamt wurden acht

ethisch-ökologische Ausschlusskriterien untersucht.

Nachhaltige Banken fördern Soziales, Umwelt und Klimaschutz

Bei ethisch-ökologischen Bankgeschäften geht es nicht nur darum,

kontroverse Branchen und Unternehmen auszuschließen. Wichtig ist

auch, dass besonders ökologische und soziale Geschäftsfelder durch

gezielte Investitionen gefördert werden. Bei vielen untersuchten

Banken steht die Kreditvergabe in den Bereichen Bildung, Gesundheit

und Pflege sowie Erneuerbare Energien im Mittelpunkt. Ökologisches

Bauen und Energiesparmaßnahmen sind weitere Schwerpunkte des

Kreditgeschäfts. Bei den kirchlichen Banken wird zudem in kirchliche

und karikative Einrichtungen investiert.

Die Übersicht macht für Verbraucher auf einen Blick deutlich,

welche Banken die für sie wichtigen ethisch-ökologischen Kriterien

erfüllen. Daneben bietet die Verbraucherzentrale Bremen mit

Marktchecks zu den Konditionen von Girokonten und Sparanlagen bei

diesen Banken weitere Orientierungshilfen.

Eine detaillierte Übersicht der von Banken mit

Nachhaltigkeitsstandards angewendeten Anlagekriterien finden Sie

unter https://www.geld-bewegt.de/banken-mit-nachhaltigkeitsstandards

OTS: Verbraucherzentrale Bremen

newsroom: http://www.presseportal.de/nr/107567

newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_107567.rss2

Pressekontakt:

Ulrike Brendel | Leiterin Projekt "Gut fürs Geld, gut fürs Klima"

Tel. (0421) 160-77-42

brendel@vz-hb.de

Dr. Annabel Oelmann | Vorständin

Tel. (0421) 160 77-99

presse@vz-hb.de

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