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02.05.2019 12:15:46
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ROUNDUP: ING verdient weniger - Nichts Neues zu Commerzbank-Gerüchten


AMSTERDAM (dpa-AFX) - Die niederländische Bank ING hat im ersten Quartal wegen einer gestiegenen Vorsorge für Kreditausfälle weniger verdient als ein Jahr zuvor. Der am Finanzmarkt stark beachtete Vorsteuergewinn im operativen Geschäft fiel im Vergleich zum Vorjahr um gut sechs Prozent auf 1,58 Milliarden Euro, wie die Bank am Donnerstag in Amsterdam mitteilte. Zu den Berichten über ein mögliches Interesse an der Commerzbank äußerte sich die Bank nicht konkret, tat aber auch nichts, um die Spekulationen aus der Welt zu schaffen.

Finanzvorstand Tanate Phutrakul sagte in einem Interview mit dem TV-Sender der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass die Bank Möglichkeiten zu Übernahmen dann prüfen werde, wenn sie sich bieten. Damit stieß er ins gleiche Horn wie Konzernchef Ralph Hamers. Dieser hatte in der vergangenen Woche gesagt, dass sich die ING in den Märkten nach Zukaufsmöglichkeiten umsieht, in denen sie bereits aktiv ist.

Die ING ist in Deutschland bereits vertreten und hier vor allem mit ihrer Direktbank überaus erfolgreich. Diese sieht auch nach dem sechsten Rekordjahr in Folge kein Ende ihres Aufwärtstrends. "Wir sehen noch sehr viel Wachstumspotenzial in Deutschland", hatte der Chef des deutschen Ablegers, Nick Jue, bei der Vorlage der Jahreszahlen im Februar gesagt. 2018 nahm die Zahl der Privatkunden in Deutschland und Österreich unter dem Strich um 250 000 auf 9,3 Millionen zu.

Zuversichtlich stimmte Jue der Punkt, dass immer mehr Kunden die ING zu ihrer Hausbank und damit zur zentralen Ansprechpartnerin in Finanzfragen machen. Im ersten Quartal war das Geschäft in Deutschland erneut einer der Wachstumstreiber bei der Zahl der Kunden, die die ING als Hausbank haben. Die ING war zuletzt immer wieder als möglicher Käufer für die Commerzbank genannt worden. Leisten könnten es sich die Niederländer. Die ING ist an der Börse mit rund 40 Milliarden Euro viermal so viel wert wie die Commerzbank.

Die Commerzbank hatte zuletzt mit der Deutschen Bank über eine Fusion verhandelt, dabei aber keine Einigung erzielt. Neben der ING gilt die Unicredit mit ihrer deutschen Tochter HVB als Interessent. Commerzbank-Chef Martin Zielke hatte nach den gescheiterten Gesprächen aber betont, es auch ohne neue Mutter schaffen zu können. "Wir sind alleine stark genug, um unseren Weg zu gehen", sagte er der "Welt am Sonntag". Zu Gerüchten über einen Verkauf an die ING oder Unicredit wollte er sich nicht äußern.

Der niederländischen Bank gelang im ersten Quartal auch ohne eine Übernahme ein ordentliches Wachstum. Die Einnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb wegen der höheren Risikovorsorge für faule Kredite mit rund 1,1 Milliarden Euro Gewinn neun Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Neben der stark gestiegenen Risikovorsorge belasteten auch die gestiegenen Regulierungskosten das Ergebnis.

An der Börse sorgten die Zahlen zunächst für deutliche Verluste. Die zuletzt gut gelaufene Aktie verlor in den ersten Handelsminuten bis zu zwei Prozent und war damit einer der schwächsten Werte im EuroStoxx 50. Bis zum späten Vormittag konnte sich das Papier aber erholen, der Kurs lag zuletzt minimal im Plus. Im bisherigen Jahresverlauf hat die Aktie bereits um rund ein Fünftel zugelegt. Allerdings hatte das Papier im Jahr 2018 auch fast 40 Prozent an Wert verloren./zb/stw/mis

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