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08.04.2019 09:44:25
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Börse Frankfurt News

Wochenausblick: Atemholen nach Rallye



Seit Jahresanfang hat der DAX schon um 14 Prozent zugelegt, größere Rücksetzer erwarten Analysten nicht. Allerdings ist der harte Brexit noch nicht vom Tisch.
8. April 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Nach einer Woche mit kräftigen Kursgewinnen rechnen Börsianer nun erst einmal mit einer Verschnaufpause. Am Montagmorgen steht der DAX leicht schwächer bei 11.950 Punkten, vergangene Woche hatte der deutsche Leitindex um fast 500 Punkte zugelegt auf 12.009,75 Zähler am Freitagabend.

Beflügelt wurden die Börsen weltweit durch konkreter werdende Hoffnungen auf eine Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Der Dow Jones ist mit 26.424,99 Punkten am Freitag nicht mehr weit von seinem Allzeithoch bei 26.951,81 vom Oktober 2018 entfernt. Ungemach könnten allerdings in Sachen Brexit drohen: Gibt es bis Freitag keine Einigung mit der EU über die von May beantragte Verschiebung des Austrittstermins, dürfte es zu einem harten Brexit kommen.

Anleger unter Zugzwang

Nach Einschätzung von Thomas Metzger vom Bankhaus Bauer laden die starken letzten Tage zu kurzfristigen Gewinnmitnahmen ein. Mittelfristig gebe es allerdings durchaus noch etwas Luft nach oben - insbesondere, wenn es endlich zu einer Einigung im Handelskrieg komme. "Kann der DAX dann die 12.000er Marke hinter sich lassen, wird es sicher für viele Fondsmanager, die noch im Dezember die Reißleine gezogen und Risiken abgebaut haben, ungemütlich", meint Metzger. Diese dürften dann in den Markt gezwungen werden und für weitere Käufe sorgen.



Ernüchterung im dritten Quartal?

Die Commerzbank räumt ein, mit ihren DAX-Prognosen zu vorsichtig gewesen zu sein. "So haben wir nicht mit der sehr positiven Reaktion des DAX auf die besseren Einkaufsmanagerindizes in den USA und China gerechnet", erklärt Andreas Hürkamp. Die Bank geht nun davon aus, dass sich der DAX im zweiten Quartal relativ robust entwickeln wird und prognostiziert eine Trading-Range zwischen 11.200 und 12.400 Punkten. Das Jahresendziel bleibt jedoch bei 11.800 Zählern. "Denn spätestens im dritten Quartal werden die Investoren realisieren, dass sich die DAX-Gewinnerwartungen selbst bei dem nun möglichen Handelsdeal nicht spürbar erholen werden."

An Widerständen gescheitert
 

Technisch gibt es aber ein paar Hürden: Wie Christian Schmidt von der Helaba erläutert, hat sich das Geschehen nach dem sehr steil verlaufenden Aufwärtsimpuls am Freitag etwas beruhigt. "Gleichzeitig wurde augenscheinlich, dass der DAX nicht in der Lage war, verschiedene Widerstände wie die bei 12.041 Zählern verlaufende Strukturprojektion zu überwinden", erklärt der Charttechniker. Damit sei die Wahrscheinlichkeit für einen kurzfristigen Rücksetzer wahrscheinlicher geworden. Ein erstes Kursziel liege bei 11.938 Zählern, wo das 50 Prozent-Retracement verlaufe. Es könnten aber auch Supports bei 11.888, 11.830, 11.824, 11.732, 11.725 und die 200-Tagelinie bei 11.701 relevant werden.

SchmidtSchmidt
 


Was Termine angeht, steht die neue Woche ganz im Zeichen der Politik, Konjunkturdaten stehen kaum an.

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten

Mittwoch, 10. April 2010

EU: Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs zum Brexit



13.45 Uhr. Eurozone: EZB-Zinsentscheid. Die Commerzbank rechnet damit, dass die EZB ihre Leitzinsen bis Ende nächsten Jahres nicht erhöhen wird. Details zu den neuen Langfristkrediten für Banken erwartet sie aktuell noch nicht.

14.30 Uhr. USA: Verbraucherpreise März. An dem Trend einer sehr moderaten Inflation dürfte sich der Commerzbank zufolge nichts ändern, auch wenn sich im März wegen der gestiegenen Benzinpreise ein deutlicher Sprung bei der Inflationsrate abzeichne.

von: Anna-Maria Borse 8. April 2019,
© Deutsche Börse AG

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