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21.01.2019 10:20:46
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Börse Frankfurt News

Wochenausblick: Hoffen auf Besserung



Die jüngsten Gewinne am Aktienmarkt bringen den DAX nach Ansicht von technisch orientierten Analysten zumindest kurzfristig weiter.
21. Januar 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt) Rund 3 Prozent machte der deutsche Aktienindex vergangene Woche gut und verabschiedete sich bei einem Stand von 11.205 Punkten ins Wochenende. und startete. Auf eine ähnlich gute Performance kommen Dow Jones Industrial, S&P 500 und Nasdaq 100. Dabei scheinen Anleger möglichen Fortschritten im Handelsstreit vorzugreifen. Medien berichteten über Forderungen innerhalb der US-Regierung, Zölle auf chinesische Produkte zu senken. Zudem stehe ein Angebot Pekings im Raum, den Handelsüberschuss mit den Vereinigten Staaten bis 2024 komplett zurückzufahren. Das reiche den US-Amerikanern angeblich aber nicht.

Auf dem Markt hierzulande reicht der Vorschuss nicht in die neue Woche: Mit 11.176 Punkten Zählern startet der DAX etwas schwächer heute morgen.

Peking greift ein

Nach der Schwemme von - aus Sicht der Commerzbank - zumeist recht ratlosen Analysen zum Thema Brexit rücken Konjunkturdaten stärker in den Vordergrund. Auf die erwartete nachlassende Dynamik des chinesischen Bruttoinlandsprodukts - im Schlussquartal kommt das Wachstum auf 6,4 Prozent - reagierten Aktionäre mit Gelassenheit. Die Kursgewinne des Hang-Seng-Index in der Nacht sehen Marktstrategen im Zusammenhang mit der Erwartung, dass China die heimische Wirtschaft mit Konjunkturspritzen unterstützen wird.



Probleme noch nicht gelöst

Claudia Windt führt die jüngsten Aufwärtsbewegungen an den Märkten auf das "Prinzip Hoffnung" zurück. Der spürbare Wunsch nach zeitlichem Aufschub als Reaktion auf die verfahrene politische Situation habe für Erleichterung gesorgt. "Viele Entscheidungen sind allerdings erst einmal nur vertagt, so dass sich ein Befreiungsschlag und eine Erleichterungsrally vorerst nicht abzeichnen", befindet die Helaba-Analystin.

Kein Grund zur Eile
 

Hauptkriterium für das Wohl und Wehe insbesondere deutscher Aktien bleibt nach Auffassung von Robert Halver die Lösung des US-Handelskonflikts mit China. Dennoch erkennt der Baader Bank-Analyst Beruhigungseffekte beim exportsensitiven deutschen Leitindex. Die beispiellose politische Verunsicherung bilde sich vorsichtig zurück, die Stimmung der Anleger befinde sich wieder auf neutralem Niveau. Dennoch rät Halver zur Vorsicht. "Wenngleich das Schlimmste der Korrektur überstanden sein mag, besteht noch kein Grund zu überhasteter Eile beim Aufbau neuer längerfristiger Positionen."

HalverHalver
 

Auch technisch noch keine Entwarnung

Aus technischer Perspektive erkennt die Helaba für den DAX mit dem Überschreiten der Marke von 11.000 Punkten ein kurzfristig aufgehelltes Chartbild. Dem hiesigen Bluechip-Index sei es gelungen, die 55-Tagelinie bei aktuell 11.072 zu überwinden, während sich die 11.210- Punkte-Marke als untere Begrenzung der Ichimoku-Wolke als Widerstand erwiesen habe. Ein Blick auf den Wochenchart zeige jedoch deutlich, dass es noch zu früh sei, eine grundsätzliche Entwarnung auszusprechen. Um den übergeordneten Abwärtstrend in Frage zu stellen, müsse der DAX noch einen weiten Weg zurücklegen.

Wie nachhaltig die Entwicklungen an den Aktienmärkten ist, dürfte der Wochenbeginn zeigen, wie Christoph Geyer meint. Die technische DAX-Lage hat sich nach Einschätzung des Charttechnikers der Commerzbank jedenfalls verbessert. Das mit dem Ausbruch verbundene Kaufsignal eröffne auf kurze Sicht Aufwärtspotenzial bis in den Bereich von 11.600 DAX-Punkten.

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten

Neben der an Fahrt aufnehmenden US-Berichtssaison - unter anderem öffnen IBM, Ford und der Chip-Hersteller Intel ihre Bücher - könnte das ab heute stattfindende Weltwirtschaftsforum in Davos kursbewegende Nachrichten bringen.

Donnerstag, 24. Januar

13.45 Uhr. Euroraum: EZB-Sitzung. Als ein weiteres Highlight der Woche sehen Marktbeobachter die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank. Mit Veränderungen des Zinssatzes oder der Anleihebestände rechnet kaum jemand. Interessant werde sein, ob die Hüter der Gemeinschaftswährung eine veränderte Einschätzung der Risikolage für die Wirtschaft vornehmen. Auf eine Rezession sieht der EZB-Chef den Euroraum nicht zusteuern. Mario Draghi verwies vor dem EU-Parlament aber auf aktuelle Unsicherheiten und einen womöglich länger als erwartet andauernden Konjunkturabschwung.

Freitag, 25. Januar

10.00 Uhr. Deutschland: ifo- Geschäftsklimaindexx, Januar. Wie gewohnt werden Marktteilnehmer dem Konjunkturtest des Münchener ifo-Instituts ihre Aufmerksamkeit widmen. Nach dem Stimmungseinbruch im Dezember bei den rund 7.000 befragten Unternehmenslenkern rechnet kaum ein Beobachter mit einer durchgreifenden Verbesserung. Nach 101 Punkten im vergangenen Monat liegt der Konsens bei 100,5 Punkten.

von: Iris Merker
21. Januar 2019, © Deutsche Börse AG

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