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26.11.2018 09:02:21
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Börse Frankfurt News

Wochenausblick: Im Bann der Politik



Handelsstreit, Brexit und Italien bleiben die beherrschenden Themen. Kaum jemand erwartet noch eine echte Jahresendrallye.
26. November 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Nach Beruhigung sieht es an der Börse nicht aus. "Mit dem weiteren zwar soliden, aber moderateren globalen Konjunkturtrend und den anstehenden politischen Top-Events dürften die Finanzmärkte nervös bleiben", erwartet Robert Greil von Merck Finck. Auch für Chris-Oliver Schickentanz von der Commerzbank bleiben die Aktienmärkte im Spannungsfeld der politischen Entscheidungen, die sich weiter hinziehen dürften. "Die Aktienmärkte sollten somit trotz Entspannungspotential vorerst keinen wesentlichen Schritt nach vorn machen können."

Der DAX war am Freitag bis auf 11.094 Punkte gefallen, konnte sich dann aber fangen und schloss bei 11.192,69 Zählern. Auf Wochensicht büßte der Index damit 1,3 Prozent ein. Noch viel schwärzer sah es in den USA aus: Der Dow Jones gab auf Wochensicht um 4,4 Prozent und der Nasdaq um 5 Prozent nach. Am Montagmorgen notiert der DAX bei x Punkten.

Leise Hoffnung bezüglich Italien

Ein paar beruhigende Nachrichten gibt es aber: "Der stellvertretende italienische Ministerpräsident Di Maio erklärte, er sehe Raum für einen Dialog mit der Europäischen Union über die Haushaltspläne seines Landes", stellt Claudia Wind von der Helaba fest. Außerdem sei die "Patriotenanleihe", zugeschnitten auf Privatanleger und zur Deckung zusätzlicher Schulden gedacht, nicht gut angekommen. "Dies zeigt das Misstrauen des italienischen Steuerzahlers und könnte dazu beitragen, dass sich die populistische Regierung in Italien wenigstens im Ton etwas verbindlicher gibt."



Am gestrigen Sonntag wurde der Brexit-Vertrag von den Staats- und Regierungschefs auf dem EU-Sondergipfel unterzeichnet. Die große Hürde ist aber die Abstimmung im britischen Parlament. "Zwar könnten einige Punkte des Abkommens Premier May helfen, sowohl den Skeptikern als auch den Proeuropäern die Vereinbarung schmackhaft zu machen", meint Windt. Ob aber Mitte Dezember tatsächlich das "Go" des britischen Parlaments erfolge, sei unsicherer denn je.

Alle Blicke auf G20-Gipfel

Mit großer Spannung erwartet wird der am Freitag beginnende G20-Gipfel in Buenos Aires. "Die Finanzmärkte hoffen bei den Gesprächen von Donald Trump mit Xi Jinping auf Lösungsansätze für den Handelskonflikt zwischen den USA und China", meint Greil. Eine komplette Lösung aller Probleme sei aber unrealistisch. "Zumindest aber sollte die von Trump in den Raum gestellte Ausweitung der US-Zölle auf alle chinesischen Importe vom Tisch kommen; sonst droht den Börsen noch mehr Ungemach von dieser Seite."

Technisches Bild weiter düster
 

Wie Christian Schmidt von der Helaba meldet, endete ein kurzfristiger Erholungsversuch des DAX am Mittwoch schnell. "Dies, die strukturell schwache Verfassung der DAX-Werte - 76 Prozent notieren unterhalb der 200-Tagelinie -, negativ zu wertende Indikatoren und allen voran der übergeordnete Abwärtstrend lassen weiterhin wenig Spielraum auf der Oberseite", stellt der Charttechniker fest. Vielmehr drohe eine Beschleunigung das Abwärtsimpulses, sofern das Mehrjahrestief bei 11.009 Zählern durchbrochen werde. Erste potenzielle Kurszielmarken fänden sich dann bei 10.874, 10.821 und 10.762 Punkten.

SchmidtSchmidt
 
Laut Christoph Geyer von der Commerzbank befindet sich der DAX seit Anfang November in einem Abwärtstrend, konnte sich zuletzt im Bereich des Tiefs von Ende Oktober aber etwas stabilisieren. "Derzeit gibt es eine Reihe unterschiedlicher Signale", erklärt Geyer. Der MACD-Indikator habe gerade ein Verkaufssignal generiert, der Stochastik-Indikator ein Kaufsignal. Die letzten Handelstage sollten wegen des US-Feiertags aber nicht überbewertet werden. "Die Saisonalität würde darauf hindeuten, dass ein freundlicher Jahresabschluss zu erwarten ist, der übergeordnete Abwärtstrend und die insgesamt anfällige Lage sprechen eher dagegen."

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten

Montag, 26. November

Turnusmäßige Anhörung des EZB-Chefs Mario Draghi vor dem Europäischen Parlament

10.00 Uhr. Deutschland: ifo-Geschäftsklimaindex November.

Donnerstag, 29. November

20.00 Uhr. USA: Veröffentlichung Protokoll der Notenbanksitzung vom 7./8. November 2018

Freitag, 30. November

Beginn des G20-Gipfels in Buenos Aires (bis 1.12.)

11.00 Uhr. Eurozone: Verbraucherpreise November. Nach dem überraschenden Anstieg der Kerninflation auf 1,1 Prozent im Oktober geht die Commerzbank nun wieder nur von 1 Prozent aus. Die EZB werde ihre Projektion für die Kernteuerungsrate nicht nur für 2018, sondern auch für 2019 weiter nach unten korrigieren müssen, heißt es. Insgesamt seien die Verbraucherpreise (mit Energie- und Nahrungsmitteln) gegenüber dem Vorjahr wohl um 2,2 Prozent gestiegen.

von: Anna-Maria Borse

26. November 2018, © Deutsche Börse AG

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