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07.05.2018 09:14:55
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Börse Frankfurt News

Wochenausblick: Kein Sinn für schlechte Nachrichten



Dass der Euro gegenüber dem US-Dollar auf ein Jahrestief gefallen ist, kommt hierzulande gut an. Auch nach sechs Wochen Kurgewinnen stehen die Zeichen für den DAX gut.
7. Mai 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Es ist wieder Schwung in den deutschen Aktienmarkt gekommen: Seit dem Tief bei unter 11.800 Punkten Ende März hat der DAX über 1.000 Punkte zugelegt. Ein Auslöser ist der wieder schwächere Euro, der die Exporte deutscher Unternehmen erleichtert. Am Freitag schloss der DAX bei 12.819,6 Zählern, am Montagmorgen sind es 12.836 Punkten leicht im Plus.

"Kurzfristig könnte ein noch stärkerer US-Dollar den DAX stützen, mittelfristig rechnen wir aber mit einem stärkeren Euro", mahnt Robert Greil von Merck Finck. Er geht zwar davon aus, dass der globale Wachstumstrend solide bleibt, insbesondere Europa aber wohl den Zenit überschritten habe. "Die aktuelle Wachstumsdelle sowie die Markttechnik sprechen derzeit gegen eine Übergewichtung von Aktien."

Handelsstreit rückt in den Hintergrund
 

In der Tat werden negative Faktoren derzeit ausgeblendet: "Die Tatsache, dass sich im Zollstreit, insbesondere zwischen den USA und China, keine Lösung abzeichnet, scheint heute kaum ins Gewicht zu fallen", erklärt Christian Schmidt von der Helaba. Gleiches gelte für die deutlich gestiegenen Stahleinfuhren, insbesondere aus Russland und der Türkei. "Auch der weitere Ölpreisanstieg scheint keine Rolle zu spielen."

Christian SchmidtChristian Schmidt
 
In den vergangenen Wochen konnte der DAX den US-Markt zwar abhängen, zum Wochenausklang hat eine unter den Erwartungen liegende US-Lohnentwicklung und ein Allzeithoch der Apple-Aktie aber für ein kräftiges Plus an der Wall Street gesorgt. Kaum steigende Löhne bedeuten weniger Dynamik in der Inflationsrate - die Wahrscheinlichkeit einer schnelleren geldpolitischen Straffung sinkt.

Viele neue Zahlen

Unterdessen nimmt die Berichtssaison in Deutschland an Fahrt auf: In dieser Woche legen unter anderem Hannover Rück, Hochtief, Beiersdorf, Deutsche Post, Eon, Deutsche Telekom, HeidelbergCement, Henkel und Siemens ihre Bücher offen.

Laut Commerzbank sind die Quartalsergebnisse bislang sehr gemischt ausgefallen: 38 Prozent der Unternehmen hätten die Erwartungen der Commerzbank-Analysten übertroffen, 37 Prozent erfüllt und 25 Prozent verfehlt. "Ausschlaggebend hierfür war sicherlich der im ersten Quartal stärkere Euro", bemerkt Analyst Markus Wallner. "Auch im zweiten Quartal dürfte die Wechselkursentwicklung die Erträge belasten, wenn auch in einem geringeren Ausmaß." Gegenüber dem ersten Quartal 2018 zeigt sich der Euro zwar schwächer, gegenüber dem zweiten Quartal 2017 aber immer noch stärker.

"Sell in May" passt bisher nicht
 

"Bislang hat sich der typische Spruch des Verkaufs im Mai noch nicht ausgezahlt", kommentiert Christoph Geyer von der Commerzbank. Mit den jüngsten Anstiegsbewegungen habe sich vielmehr neues Aufwärtspotenzial eröffnet. Allerdings sei schon die nächste Widerstandszone erreicht. "Die Umsätze waren in der jüngsten Anstiegsbewegung rückläufig. Das Kaufsignal, das der MACD-Indikator durch das Abprallen an seiner Trigger-Linie generiert hatte, dürfte bereits abgearbeitet sein", bemerkt der Charttechniker. Zudem habe der Stochastik-Indikator eine Divergenz gebildet. "Vielleicht ist es keine so schlechte Idee, in diesem Jahr dem alten Börsenspruch ‚Sell in May‘ zu folgen."

Christoph GeyerChristoph Geyer
 

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten

Montag, 7. Mai

8.00 Uhr. Deutschland: Auftragseingänge der Industrie März.

Dienstag, 8. Mai

8.00 Uhr. Deutschland: Industrieproduktion März. Nach Einschätzung der Postbank ist das zuletzt dürftige Abschneiden in erster Linie auf temporäre Faktoren zurückzuführen, etwa die Streiks in der Metallindustrie und die schwere Grippewelle. Die Analysten erwarten für den März einen Anstieg der Industrieproduktion um 1,5 Prozent. Das reiche aber gerade einmal aus, um die Produktion im ersten Quartal 2018 minimal über das im Schlussquartal 2017 erreichte Niveau zu hieven.

Mittwoch, 9. Mai

9.00 Uhr: Börsengang von Springer Nature (Prime Standard)

10.00 Uhr: Börsengang von NFON (Prime Standard)

Sie können beide Börsengänge live verfolgen: Per Simulation der Handelsphasen auf boerse-frankfurt.de und per Video auf dem Youtube-Kanal der Börse Frankfurt.

Donnerstag, 10. Mai

Feiertag Christi Himmelfahrt: An der Börse Frankfurt wird gehandelt.

13.00 Uhr. Großbritannien: Zinsentscheid der Bank of England. Laut Heinrich Bayer von der Postbank ist mit keiner Leitzinsänderung zu rechnen. Angesichts zuletzt schwacher Wachstums- und rückläufiger Inflationsdaten werde die Bank of England vor einer möglichen Zinserhöhung mit hoher Wahrscheinlichkeit erst einmal die weitere Entwicklung auch hinsichtlich der Brexit-Verhandlungen abwarten.

14.30 Uhr. USA: Verbraucherpreise April. Nach Ansicht der DekaBank dürften die Verbraucherpreise energiepreisbedingt etwas stärker angestiegen sein und die Jahresteuerung auf 2,5 Prozent gehoben haben. Ohne Lebensmittel und Energie sei die Preisdynamik aber wohl eher unspektakulär ausgefallen.

Von: Anna-Maria Borse
7. Mai 2018, © Deutsche Börse AG

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