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11.02.2019 08:55:43
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Börse Frankfurt News

Wochenausblick: Quartalszahlen enttäuschen



Harter Brexit, Handelsstreit, Konjunkturabschwächung, ernüchternde Unternehmenszahlen - es gibt Belastungsfaktoren zuhauf. So haben die Bären wieder Oberhand an der Börse.
11. Februar 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Schwung der ersten drei Januarwochen ist dahin. Vergangene Woche gab der DAX wieder deutlich nach und schloss am Freitag mit 10.906,78 Punkten, am Montagmorgen liegt der Index zum Handelsstart bei 10.050 Zählern leicht im Plus. Grund war neben dem nahenden harten Brexit eine abermalige Enttäuschung in Sachen Handelsstreit: US-Präsident Donald Trump äußerte, dass er sich vor Inkrafttreten neuer US-Zölle auf chinesische Waren im März nicht mit Chinas Staatschef Xi Jinping treffen will.

Zu schlechte Konjunkturdaten

Außerdem belasten schwache Konjunkturdaten. "Vor allem im Euroraum hinken die Makrozahlen weiter den Erwartungen der Ökonomen hinterher", erklärt Robert Greil von Merck Finck. Wichtig sei jetzt insbesondere ein Stimmungsumschwung auf Seiten der Unternehmen, schließlich blickten diese, anders als private Verbraucher, zumeist skeptischer in die Zukunft. Greil glaubt nicht an die Fortführung der Jahresanfangsrallye an den Aktienmärkten.

"Unternehmenszahlen überzeugen nicht"

Auch die deutschen Unternehmenszahlen geben wenig Anlass für Zuversicht: "Die bisher für das vierte Quartal veröffentlichten Ergebnisse konnten - trotz einzelner positiver Überraschungen - nicht überzeugen, obwohl es von der Wechselkursentwicklung sogar Rückenwind gab", stellt Markus Wallner von der Commerzbank fest. Diese Tendenz werde sich im weiteren Verlauf der Berichtssaison wohl fortsetzen. "Die Ausblicke der Unternehmen auf 2019 dürften sehr konservativ ausfallen werden, um weitere Gewinnwarnungen zu vermeiden."



Abwärtspotenzial bis 10.600 Punkte
 

Die Charttechnik gibt ebenso wenig Anlass für Optimismus. "Wer auf eine nachhaltige technische Verbesserung der Lage beim DAX gehofft hatte, sah sich in der zweiten Wochenhälfte enttäuscht", bemerkt Christoph Geyer von der Commerzbank. Die Divergenz und das Verkaufssignal beim Stochastik-Indikator und das Verkaufssignal beim MACD-Indikator hätten ganze Arbeit geleistet: Der DAX sei dynamisch nach unten durchgebrochen und habe am Freitag auch die Marke von 11.000 Punkten nicht verteidigen können. "Damit hat sich weiteres Abwärtspotenzial bis in den Bereich von 10.600 Punkten eröffnet."

GeyerGeyer
 

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten

Mittwoch, 13. Februar

14.30 Uhr. USA: Verbraucherpreise Januar. Die DekaBank geht davon aus, dass die Jahresteuerung mit 1,4 Prozent den niedrigsten Stand seit Sommer 2016 erreicht hat. Allerdings seien hierfür die rückläufigen Energiepreise hauptverantwortlich.

Donnerstag, 14. Februar

8.00 Uhr. Deutschland: BIP viertes Quartal 2018. Nach dem Minus im dritten Quartal dürfte das BIP im Schlussquartal 2018 wieder leicht zugelegt haben, meint die Commerzbank. Sie rechnet mit einem Anstieg gegenüber dem Vorquartal von 0,2 Prozent (Konsens: 0,2 Prozent)

Freitag, 15. Februar

15.15 Uhr. USA: Industrieproduktion Januar. Die realwirtschaftlichen Daten werden laut Commerzbank wohl auf ein mäßiges Wachstum der US-Wirtschaft hinweisen, aber keinen Einbruch. So zeichne sich bei der Industrieproduktion ein geringer Rückgang um 0,1 Prozent ab (Konsens 0,2 Prozent).

von: Anna-Maria Borse 11. Februar 2019, © Deutsche Börse AG

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