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11.01.2019 13:40:40
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Börse Frankfurt News

Anleihen: Einiges in der Pipeline



Das Jahr 2019 beginnen viele Konzerne mit der Auflage neuer Bonds. Womöglich weniger stark steigende Zinsen und weitere Gesprächsbereitschaft im Zollstreit zwischen den USA und China erhöhen zwischenzeitlich die Risikoneigung von Anlegern.
11. Januar 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Pünktlich zum Jahresbeginn startet so manches Unternehmen mit der Platzierung neuer Anleihen. Unter anderem sammelte der Allianz Konzern insgesamt 1,5 Milliarden Euro erfolgreich über den Kapitalmarkt ein, wie Rainer Petz von der Oddo Seydler Bank informiert. Eine seit gestern handelbare bis 2030 laufende Anleihe des gewichtigen Versicherungskonzern (WKN A2RWAY) bringe Anlegern jährlich 1,5 Prozent Zinsen. Einen Kupon in Höhe von 0,875 Prozent erhalten Käufer einer in 2026 zur Rückzahlung anstehenden Allianz-Anleihe (WKN A2RWAX). "Dieser Wert ist seit heute an der Börse notiert."

Anleger vertrauen auf Fresenius

In Stücken von 1.000 Euro wurde auch Fresenius mit zwei Tranchen zu je 500.000 Euro am Markt aktiv. Neue sechs- (ISIN 1936208252) und zehnjährige Anleihen (ISIN 1936208419) sind mit Kupons von 1,875 und 2,875 Prozent ausgestattet. Die Mittel sollen unter anderem für die Rückzahlung fällig werdender Anleihen des in Bad Homburg ansässigen Gesundheitskonzerns genutzt werden. "Die Werte sind ab kommende Woche an der Börse handelbar." Außerbörslich seien beide Bonds schon mal gefragt und lägen mit gut 100 Prozent mittlerweile oberhalb des Emissionspreises, wie Petz beobachtet.

Rückkehr zu Hybridanleihen

Anders als in der vergangenen Woche vertrauen Investoren nach Information der Oddo Seydler Bank mit der zwischenzeitlichen Entspannung an den Aktienmärkten in dieser Woche wieder eher auf Höherverzinsliches. Die Nachfrage nach High Yield-Bonds und Perpetuals - zu Deutsch ewige Anleihen ohne Rückzahlungspflicht - zog laut Händler wieder an. Auch in ein Hybrid Capital Funding-Bond (WKN A2NB9P) mit einem Kupon von 8,0 Prozent kam nach Beobachtung von Petz etwas Bewegung. Nach 12 Prozent am Montag zahlen Käufer mittlerweile 12,9 Prozent für das Papier. Eine Erklärung für die Aufwärtsbewegung hat Petz nicht.



Wechselhafte Risikoneigung
 

Arthur Brunner von der ICF Bank bestätigt den Sinneswechsel und macht dies beispielshaft am Kaufinteresse an einer VW-Hybridanleihe (WKN A1ZE21) fest. Nach 97,65 Prozent zum Wochenbeginn kostet der mit jährlich 4,625 Prozent verzinste Wert aktuell 100,45 Prozent. Hochzinsanleihen etwa der Senvion (WKN A2E4E2) mit einem Kupon von 3,875 Prozent landeten Brunner zufolge in dieser Woche ebenfalls unterm Strich in den Depots. Der Wert erreichte in der Spitze einen Kurs von 71 Prozent, nach gut 64 Prozent am Montag. "Die Risikoneigung ist derzeit allerdings tagesformabhängig", beschreibt der Händler die allgemeine Gemütslage der Anleger.

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Zollstreit noch nicht beigelegt

Vieles hänge an den Fortschritten im Zollstreit zwischen China und den USA. "Ob die Ergebnisse der jüngsten Verhandlungen positiv oder negativ sind, ist Auslegungssache", schätzt Brunner. Konkrete Ergebnisse seien jedenfalls ausgeblieben. Für Ende Januar stünden immerhin weitere Gespräche auf höherer Ebene im Raum.

Notenbanken reagieren auf wirtschaftliche Entschleunigung
 

Hinsichtlich der künftigen Zinspolitik bedeutender Notenbanken zeichnen sich Brunner zufolge Anpassungen in Verbindung mit der nachlassenden weltweiten Wirtschaftsdynamik ab. Die US-Währungshüter signalisierten aufgrund der gegenwärtigen Datenlage eine langsamere Gangart bei den Zinserhöhungen. "Bislang waren zwei Zinsschritte am Markt eingepreist."

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Auch die EZB scheint es mit der Zinswende nicht eilig zu haben. Die jüngsten Protokolle verweisen auf Konjunktursorgen, die sich unter anderem an fallenden Einkaufsmanagerindizes im Euroraum festmachten. Der Brexit, Probleme in einigen Schwellenländern und der Handelskonflikts hätten Ökonomen zum Anlass genommen, die Wachstumsprognosen nach unten zu revidieren.

von: Iris Merker 11. Januar 2019,
© Deutsche Börse AG
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