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19.02.2019 14:04:47
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Kolumne

Aus dem ETF Magazin: "ETFs mit ESG-Fokus"



Uli Kühn gibt einen Überblick über verschiedene Konzepte, in die ETF-Zusammensetzung Aspekte der Nachhaltigkeit zu integrieren.
19. Februar 2019. MÜNCHEN (ETF Magazin). Vor einigen Jahren hatten nur Blackrock (iShares) und UBS nachhaltig orientierte ETFs im Angebot. Inzwischen sind auf mehr als 50 Nachhaltigkeits-ETFs von einem halben Dutzend Anbietern gelistet. Meist stecken Aktien in diesen ETFs. Nachhaltig ausgerichtete Anleihen-ETFs sind noch die große Ausnahme.

Fortlaufend kommen neue ESG-ETFs an den Markt. Erst im Oktober brachte Blackrock über iShares sechs neue ETFs dieser Klasse an die Deutsche Börse. "Nachhaltiges Investieren wird künftig für jeden Investor selbstverständlich sein. Wir sind erst am Anfang dieser Entwicklung", erklärt Blackrock-Chef Larry Fink. Nach Schätzungen von Blackrock wird sich das globale Vermögen der ESG-ETFs von heute rund 25 Milliarden US-Dollar auf mehr als 400 Milliarden US-Dollar bis 2028 vervielfachen.

Häufig basieren Nachhaltigkeits-ETFs auf Indizes von MSCI. Diese Indizes verfolgen mehr oder weniger radikal den Nachhaltigkeitsgedanken. Am strengsten sind die MSCI-SRI-Indizes. SRI steht für Socially Responsible Investment. Bei den SRI-Indizes sortiert MSCI, ausgehend vom Universum eines traditionellen Mutterindex wie des MSCI World, diejenigen Unternehmen aus, die innerhalb kritischer Branchen mehr als 5 Prozent Umsatz machen. Aktiengesellschaften, die beispielsweise mit Alkohol oder Glücksspiel ihr Geld verdienen, bleiben bei den MSCI-SRI-Indizes also auf jeden Fall außen vor. Die verbleibenden Gesellschaften werden anhand ihrer Verantwortung für Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung (den sogenannten ESG-Kriterien) bewertet. Bei der Bewertung stützt sich MSCI stark auf hauseigenes Research. Die besten 25 Prozent der Titel fließen in den jeweiligen SRI-Index ein. Die SRI-Indizes von MSCI schließen also drei Viertel der Marktkapitalisierung ihrer Mutterindizes aus.



Bei den weniger strengen MSCI-ESG-Indizes werden dagegen nur einige Unternehmen ausgeschlossen, beispielsweise Hersteller kontroverser Waffen. Allerdings gewichtet MSCI die Aktien nach ESG-Rating und -Momentum. Die MSCI-ESG-Indizes zielen auf Investoren, die sich nicht weit von den Standardindizes entfernen wollen. Doch auch die MSCI-SRI-Indizes bleiben relativ nah an traditionellen Indizes. Branchen und Regionen sind ähnlich gewichtet. Neben den MSCI-Indizes wurden in den vergangenen Jahren andere nachhaltige Indizes entwickelt, bei denen eine ganz bestimmte Klasse von Unternehmen ausgeschlossen wird. So verzichten beispielsweise einige ETFs von BNP Paribas auf Aktien bestimmter Waffenhersteller. Auch diese "Ex-Controversial Weapons"-ETFs zeigen meist eine sehr ähnliche Entwicklung wie der Gesamtmarkt (an dem Rüstungsfirmen kaum eine Rolle spielen). Die von BNP und Amundi angebotenen "Low Carbon"-ETFs ermöglichen es Investoren ebenfalls, nahe am Markt anzulegen, aber dabei trotzdem die größten Klimasünder auszuschließen.

von Uli Kühn, © Januar 2019, ETF Magazin



Dieser Artikel stammt aus dem aktuellen ETF Magazin.

Das ETF Magazin erscheint quartalsweise in Zusammenarbeit mit Focus Money und richtet sich an Berater, Vermögensverwalter und Portfoliomanager, ist aber sicher auch für informierte Anleger interessant.

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