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04.03.2019 10:21:05
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Kolumne

Aus dem ETF Magazin: "Super-Stars"



Eine umfassende Auswertung des Instituts für Vermögensaufbau offenbart, welche ETFs auch nach Handelskosten am meisten Rendite bringen.
4. März 2019. MÜNCHEN (ETF Magazin). Fast 1.500 ETFs notieren inzwischen auf Xetra, mehr als 1.700 sind in ganz Europa verfügbar. Nicht jeder dieser Fonds ist ein einzigartiges Geschöpf. Viele ETFs bilden den gleichen Index oder zumindest den gleichen Markt ab. So notieren an der Deutschen Börse beispielsweise elf DAX-ETFs, 17 ETFs für den Euro-Stoxx-50 und 24 für den S&P-500. Doch bringen diese auf den ersten Blick identischen ETFs Anlegern auch tatsächlich alle die gleiche Rendite? Gibt es den besten ETF?

Diese Fragen stellten die Analysten vom Münchner Institut für Vermögensaufbau (IVA) in einer exklusiven Untersuchung für FOCUS-MONEY und das ETF Magazin. Unter Leitung von Dr. Gabriel Layes haben die Forscher Hunderte von ETFs unter die Lupe genommen. Eine Antwort auf ihre Fragestellung haben sie schließlich auch gefunden: Ja, es gibt ihn, den besten ETF.

Zumindest innerhalb der jeweiligen Vergleichsgruppe, also beispielsweise bei DAX-ETFs, lassen sich in Bezug auf die Wertentwicklung nach Kosten erstaunliche Unterschiede zwischen den einzelnen Index-Trackern feststellen. Die IVA-Auswertung verdeutlicht dabei auch, dass eine Faustregel nicht immer gilt: Je niedriger die Kostenquote (TER) des ETF, desto höher fällt die Rendite für den Anleger aus. Leider ist die Wirklichkeit komplizierter. Das zeigt sich beispielsweise bei den Euro-Stoxx-50-ETFs: Der ETF mit der geringsten Kostenquote brachte beileibe nicht die beste Wertentwicklung, sondern landete auf dem vorletzten Platz in seiner Vergleichsgruppe.



Offensichtlich verstehen einige ETF-Anbieter ihr Geschäft besser als andere und wissen, an welchen Hebeln sie ziehen müssen, um einen möglichst hohen Total-Return zu erwirtschaften. So profitieren manche Anbieter von Steuervorteilen bei der Verbuchung von Dividenden oder hebt die Rendite, indem sie Wertpapiere des Fondsportfolios verleihen.

Ein weiterer wesentlicher Faktor für die Ertragsunterschiede: "Die Gesamtkostenquote enthält nicht alle Kosten", erklärt Studienleiter Layes. Vor allem für Investoren, die häufig kaufen oder verkaufen, stellt der Handels-Spread, also die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs, einen Renditefresser dar. Zwar glänzen viele Aktien-ETFs mit minimalen Spreads, doch bei einigen Basiswerten kann die Sache ganz anders aussehen. Stets gilt dabei: Je größer das Volumen einer Order, desto stärker drücken die Handelskosten. "Bei einer kleinen Auftragsgröße von 10.000 Euro handeln Anleger ETFs bis auf wenige Ausnahmen mit sehr niedrigen Spreads. Doch bei einer Million Euro kommt es mitunter zu sehr hohen Spreads", berichtet Layes.

Selbst bei sehr liquiden Indizes wie DAX oder Euro-Stoxx-50 lagen im Börsenhandel die Spreads der 1-Million-Euro-Order meist um 40 bis 100 Prozent höher als die eines 10.000-Euro-Auftrags. In engeren Märkten kann die Handelsspanne eines Großauftrags sogar das Dreifache oder noch mehr betragen und locker auf 50 Basispunkte und höher ansteigen. Solche Kosten machen sich vor allem bei kürzeren Anlagezeiträumen in der Renditebilanz bemerkbar. Erfreulich: Bei der Hälfte der betrachteten Aktien-ETFs blieb der Spread selbst bei einer 1-Million-Euro-Order unter 13 Basispunkten.

Die Ranglisten der besten ETFs eines jeweiligen Anlageschwerpunkt finden Anleger im ETF Magazin ab Seite 13. Das Magazin kann als PDF auf boerse-frankfurt.de heruntergeladen werden kann.

von Uli Kühn, © März 2019, ETF Magazin


Dieser Artikel stammt aus dem aktuellen ETF Magazin.

Das ETF Magazin erscheint quartalsweise in Zusammenarbeit mit Focus Money und richtet sich an Berater, Vermögensverwalter und Portfoliomanager, ist aber sicher auch für informierte Anleger interessant.

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