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04.12.2018 13:20:45
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Börse Frankfurt News

ETFs: Setzen auf US-Bluechips



Die Erholung an der Wallstreet nutzen Investoren bevorzugt zum Einstieg in S&P 500- und Nasdaq-ETFs. Auch Schwellenländeraktien und Bundesanleihen mit mittleren Laufzeiten finden überwiegend Abnehmer.
4. Dezember 2018. Die Erholung an den internationalen Aktienmärkten belebt das Geschäft mit börsengehandelten Indexfonds. "Die vergangenen zwei Tage waren bei uns sehr stark", meldet Rick van Leeuwen von IMC. S&P 500- und Euro Stoxx 50-Tracker verschiedener Emittenten seien mit einem leichten Abgabedruck viel gehandelt worden. Die meisten Positionierungen verbuche der Händler in Nasdaq-Produkten. Der technologielastige US-Index legte nach Thanksgiving im Zuge des Aufschubs im Streit um Strafzölle zwischen den USA und China etwa 2,3 Prozent zu. Die starken Nasdaq-Gewinne von rund 7,5 Prozent seit vergangenem Montag verbinden Analysten mit den Signalen der Federal Reserve, nach dem Zinsschritt im Dezember das Tempo eventuell zu drosseln.

Auf Schnäppchenjagd in aufstrebenden Staaten

ETFs mit Schwellenländeraktien etwa im MSCI Emerging Markets (WKN A0HGWC) und FTSE Emerging Markets (WKN A1JX51) wurden van Leeuwen zufolge insbesondere wiederum in den vergangenen zwei Handelstagen stark nachgefragt und unterm Strich gekauft. Das gelte auch für asiatische Werte im MSCI Asia Far East (WKN A1C22Q) und MSCI China (WKN A1C7N7). "Heute ist es etwas ruhiger", informiert der Händler. Nach den Kursgewinnen interpretieren Analysten die nachgebenden asiatischen Aktienmärkte mit aufkommenden Zweifeln hinsichtlich der Machbarkeit, ein so komplexes Problem wie den Handelskonflikt innerhalb von 90 Tagen lösen zu können. Da seien mehr Details und Zeichen des Fortschritts gefragt.

Hausaufgaben zum Teil erledigt

Generell mehren sich die Stimmen, die in Unternehmen der Emerging Markets Erholungspotenzial vermuten. Etwa schätzt Anneka Gupta von der britischen Wisdom Tree das Gewinnpotenzial von Schwellenländeraktien nach dem volatilen 2018 im kommenden Jahr auf 5 bis 7 Prozent. Den Hauptgrund sieht die Analystin in den niedrigen Aktienbewertungen der Wachstumsmärkte, die mit fast 30 Prozent Abschlag zu Unternehmen der entwickelten Regionen gehandelt würden. Die besonderen Risiken einiger weniger Staaten wie Venezuela, Argentinien, Südafrika und der Türkei stünden keineswegs stellvertretend für den gesamten Markt. Zudem sieht Gupta selbst in jedem dieser Problemländer erhebliche wirtschaftliche Fortschritte.



S&P 500-Unternehmen in die Depots
 

Die Kunden der Commerzbank wenden sich ebenfalls wieder stärker den Schwellenländern zu, wie Christian Dörr feststellt. "Mit 60 Prozent dominieren in diesem Bereich die Zuflüsse." 9 Prozent der Käufe im Aktiensegment gingen allerdings in der vergangenen Woche vor dem Hintergrund steigender Kurse auf das Konto von S&P 500-Produkten (WKN A0YEDG, WKN A1JX53). Euro Stoxx 50- (WKN 593395) und MSCI World-ETFs (WKN A1W4HS) belegten die Ränge zwei und drei. Bewegung in beide Richtungen mit zumeist Zuspruch gebe es für Indexfonds mit deutschen Bluechips im DAX (WKN ETFL01, WKN ETFL06A1J781, WKN A1103F) zielten Anleger auf die Reduzierung von Schwankungsrisiken. "Insgesamt machen Aktien 83 Prozent unserer ETF-Umsätze aus."

van Leeuwenvan Leeuwen
 


Setzen auf technologischen Fortschritt

Den Löwenanteil der Umsätze in branchenbezogenen ETFs sieht Dörr mit 25 Prozent im Bereich Technologie. Tracker des MSCI World Information Technology Total Return Net Index (WKN A113FM) landeten unterm Strich ebenso häufig in den Depots wie Produkte, die sich am S&P Select Sector Capped 20% Technology Total Return Index (WKN A0YHMJ) orientieren. Auf beiden Seiten stark gelaufen seien Portfolios mit Energieaktien. Von Finanzwerten trennten sich die Commerzbank-Kunden zumeist.

Bundesanleihen gesucht

Das Geschäft mit Renten-ETFs beschreiben die Händler als eher ruhig. Zu den meist gekauften Produkten gehörten Tracker des eb.rexx Money Market Index (WKN A0Q4RZ) der Deutschen Börse, der sich aus allen deutschen Staatsanleihen mit einem ausstehenden Mindestvolumen von 4 Milliarden Euro und einer Restlaufzeit zwischen einem Monat und einem Jahr zusammensetzt. Staatsanleihen der Eurostaaten mit mittleren Laufzeiten im Barclays Euro 5-7 Year Treasury Bond Index (WKN A2ACRH) seien ebenfalls zumeist gesucht.

von: Iris Merker 4. Dezember 2018, © Deutsche Börse AG

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