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26.02.2019 13:40:46
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Börse Frankfurt News

ETFs: Vorsichtig optimistisch



Die Entspannungssignale im Handelsstreit zwischen China und den USA nutzen Anleger zum Einstieg in ETFs mit Schwellenländer-Aktien sowie weltweit engagierte Portfolios. US-Aktien werden auf beiden Seiten gehandelt. Bei Rentenwerten überzeugen Unternehmensanleihen mit hoher Verzinsung.
26. Februar 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Hoffnungen auf einen versöhnlichen Ausgang im Handelsstreit zwischen China und den USA und damit einhergehende Erholungstendenzen am Aktienmarkt prägen den Handel mit börsengehandelten Indexfonds. ETF-Händler berichten von soliden Umsätzen. "Von allem ist etwas dabei", informiert Tobias Runkehl, wobei die Kunden von IMC wieder zunehmend Gefallen an Welt-Indizes fänden. Besonders häufig landeten MSCI World-Tracker (WKNs DBX1MW, A1XB5U, A0RPWH) in den Depots.

Schweizer Unternehmen ins Depot

Mit Ausnahme von zumeist gekauften Schweizer Aktien im SPI (WKNs A1JB69) und MSCI Switzerland (WKN A1W7EG) registriert Runkehl mit Blick auf europäische Unternehmenswerte tendenziellen Abgabedruck. Unter anderem seien Euro Stoxx 50- und DAX-Tracker davon betroffen. Anleger trennten sich zudem in größerem Stil von Bankaktien etwa im Stoxx 600 Banken (WKN A0F5UJ) und Euro Stoxx Banken (WKNs 628930, A1JSG7).

Aktien aufstrebender Staaten gefragt
 

Nach Angaben von Sophia Wurm positionieren sich Commerzbank-Kunden gern in Schwellenländeraktien. Besonders häufig zum Zuge kämen Produkte, die sich am marktbreiten MSCI Emerging Markets (WKN A1JJTE) und MSCI Emerging Markets Investable Market Index (WKN A111X9) orientieren.

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Auch Cornelia Schübel von der UniCredit meldet rege Nachfrage nach Aktien aufstrebender Staaten (WKNs A2H58K, A0HGWC), wenngleich es auch Verkäufe gebe. Mit einem Plus von über 13 Prozent seit Jahresbeginn kann sich die Entwicklung des MSCI Emerging Markets durchaus sehen lassen. Vergangene Woche legte das Barometer immerhin um gut 3,5 Prozent zu.

Abgaben japanischer Aktien, gemischtes Bild bei US-Aktien

Aktien-ETFs entwickelter Staaten stehen bei der UniCredit mit einem leichten Verkaufsüberhang in den Büchern. Bei der UniCredit gehören japanische Unternehmen sogar zu den klaren Verlierern. Von den Abflüssen betroffen seien MSCI Japan- (WKNs A0DK60, A2DR4P) und TOPIX-Tracker (WKN A0ESMK).

Auch von ETF mit US-amerikanischen Unternehmen trennen sich Anleger vor allem. Mit den überwiegenden Abgaben von S&P 500-ETFs (WKNs A1JM6F, A1JX53) setzt sich Händlern zufolge die jüngste Verkaufstendenz bei US-amerikanischen Aktien fort. Unterm Strich verabschiedeten sich Anleger z. B. von ihren MSCI North America-ETFs (WKN A0J201), während S&P 500-Tracker auf beiden Seiten Anklang gefunden habe.

Sophia Wurm spricht allerdings von Kaufnachfrage nach S&P 500- (WKNs A0YEDG, DBX0F2), MSCI World Minimum Volatility- (WKN A1J781) sowie MSCI Canada-ETFs (WKN A0X97V).

Gegenwind für Nahrungsmittelbranche

Hinsichtlich einzelner Sektoren positionierten sich die Kunden der Commerzbank bevorzugt in Aktien von Banken und Versorgern. Unternehmen der Lebensmittelindustrie etwa im Stoxx 600 Food & Beverage (WKN A0H08H) seien von den schlechten Zahlen des Nahrungsmittelkonzerns Kraft Heinz in Mitleidenschaft gezogen worden. "Die hohen Abschreibungen des Ketchup-Herstellers auf den Wert einiger Marken strahlt auf die gesamte Branche ab", meint Wurm.

Schübel meldet tendenzielle Abflüsse aus ETFs mit US-Gesundheitsaktien. Tracker des S&P Select Sector Capped Health Care Total Return Index (WKN A0YHMK) stünden ebenso zur Disposition wie Produkte, die sich am NASDAQ Biotechnology Index (WKN A12CCJ) orientieren.

Hochverzinsliches zieht

Die Umsätze mit Rentenwerten beschreibt die Händlerin als eher durchschnittlich. Auffällig häufig griffen Investoren zu hochverzinsten Euro-Unternehmensanleihen im Barclays Capital Liquidity Screened Euro High Yield Bond Index (WKN A1JKSU) und Markit iBoxx Euro Liquid High Yield Index (WKN A1C3NE). "Hier verbuchen wir doppelt so viel Käufe wie Verkäufe." Wurm spricht von zumeist Zuflüssen zu Markit iBoxx € Liquid Corporates-ETFs (WKN A1JRDL).

von: Iris Merker
26. Februar 2019, © Deutsche Börse AG

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