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12.07.2018 13:26:29
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Börse Frankfurt News

Fonds: Anleger setzen auf ausgesuchte Sektoren



Hohes Vertrauen in Aktien der Biotech-, Internet- und Energiebranche. Auch Mischfonds kommen an.
12. Juli 2018. (FRANKFURT) Börse Frankfurt. Immer neue Ankündigungen über Strafzölle und damit einhergehende Schwankungen an den Aktienmärkten bestimmen das Bild im Handel mit aktiv verwalteten Fonds. "Wir verbuchen bei sommerlich reduzierten Aktivitäten insgesamt überwiegend Verkäufe", meldet Matthias Präger von der Baader Bank und ist nicht überrascht. Immerhin lägen zwischen dem Hoch und Tief beim DAX seit Mitte Juni rund 1.000 Punkte.

Für Jan Duisberg von der ICF Bank ist bei genauerem Hinschauen an den wichtigsten Märkten abgesehen von der Aufwertung des US-Dollars mit jeder Meldung über neue Handelsbarrieren bislang aber nicht sehr viel passiert. Anders sehe es in vielen Schwellenländern aus. Dort stünden die Aktienbörsen deutlich stärker unter Druck. Das Zusammenspiel zwischen steigenden Zinsen und einem teurer werdenden Greenback gegenüber lokalen Währungen treibe die Kreditkosten überproportional in die Höhe, sofern die Verbindlichkeiten auf US-Dollar lauten. Diese Entwicklung habe sich zwar jeder ausmahlen können. "Wenn es dann passiert, ist die Überraschung trotzdem groß", so Duisberg.

Einzelne Branchen selektiv gesucht

Vor dem Hintergrund unruhiger Märkte macht Duisberg Zuspruch für Biotechnologie-Aktien aus. Als umsatzstärkster Wert sei der DWS Biotech (WKN 976997) besonders häufig gefragt. "Der Fonds zählt bei uns zu den Flaggschiffen", sagt Duisberg. In den vergangenen drei Monaten kommt das Portfolio auf ein Plus von 17 Prozent, auf Vierwochenbasis immerhin auf 7 Prozent. Von den gewohnt größeren Schwankungen im Sektor ließen sich Anleger so schnell nicht aus der Ruhe bringen. Duisberg: "Eine Volatilität zwischen 2 und 3 Prozent an einem Tag sind keine Seltenheit."



Das Interesse an Energieaktien beispielsweise im US-Dollar notierten BlackRock Global Funds - World Energy Fund (WKN 632995) führt der Händler unter anderem auf die gestiegenen Ölpreise zurück. Das Fonds-Management investiert weltweit mindestens 70 Prozent seines Vermögens in Aktien von Unternehmen, die in der Erforschung und Erschließung von Energiequellen bzw. der Energieerzeugung und -versorgung aktiv sind.

 

Auf viel Gegenliebe stößt Duisberg zufolge der Nordinternet (WKN 978530) von Amundi. Dieser setzt seinen Anlageschwerpunkt auf führende Unternehmen der Internetbranche. Dazu gehören Amazon, Facebook, Netflix, PayPal und Alphabet. Anleger mit einem langen Atem hatten ein gutes Händchen. In den vergangenen zehn Jahren kommt der Fonds auf eine Gesamtperformance von über 460 Prozent.

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US-Dollar Investments überzeugen

Die Schwankungen beim deutschen Aktienindex nutzen die Kunden der Baader Bank zumeist für Verkäufe, wie Präger anmerkt. Von kleinen und mittelgroßen deutschen Unternehmen etwa im FPM Funds Stockpicker Germany Small/Mid Cap (WKN A0DN1Q) trennten sich Anleger unterm Strich ebenso wie von hiesigen Standard- und Nebenwerten im MainFirst Germany Fund (WKN A0RAJP). Allenfalls Bluechips im Fondak (WKN 847101) landeten häufiger in den Depots als sie rausgingen. Auch international aufgestellte Portfolios wie der DWS Vermögensbildungsfonds (WKN 847652) und DWS Top Dividende (WKN 984811) würden per Saldo abgestoßen. Gegen den Strom schwimme der in US-Dollar geführte Morgan Stanley Global Opportunity Fund (WKN A1H6XK). "Hier überwiegen die Käufe."

Kaum Augen für Asien

Für asiatische Werte interessierten sich die Baader Bank-Kunden derzeit seltener. Auf überschaubarem Niveau sei der Baring Hong Kong China Fund (WKN 972840) abgestoßen und der auf US-Dollar lautende UBS Equity Fund - China Opportunity Fund (WKN 986579) zwar gekauft worden. "Als echte Tendenz geht das aber nicht durch."

Gemischtes ins Depot

Mischfonds kämen bei den Kunden der ICF Bank wie gewohnt gut an. Neben dem beliebten Klassiker Flossbach von Storch Multiple Opportunities (WKN A0M430) überzeuge auch der Multiple Opportunities II (WKN A1W17Y) mit einem ähnlichen Investitionsansatz. Bei beiden stehen dem Fondsmanagement das gesamte Wertpapier-Universum offen. Neben Aktien, Anleihen und Geldmarktinstrumenten darf die Gesellschaft bei Version eins bis zu 15 Prozent des Vermögens direkt und bis zu 10 Prozent indirekt beispielsweise in Gold investieren. Indirekte Engagements in Edelmetallen sind bei Version zwei bis zu 20 Prozent erlaubt.

von: Iris Merker
12. Juli 2018, © Deutsche Börse AG

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