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06.09.2018 12:42:17
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Börse Frankfurt News

Fonds: Eher Defensives gefragt



Wegen der unsicheren Lage an den Märkten halten sich Anleger derzeit eher zurück oder trennen sich von ihren Positionen. Bei Käufen gehen sie sehr selektiv vor.
6. September 2018. (FRANKFURT) Börse Frankfurt. Die Türkei-Krise und purzelnde Kurse an den Börsen vieler Schwellenländer belasten auch die europäischen Märkte. "Die Schere zu den USA weitet sich", kommentiert Jan Duisberg von der ICF Bank. Nach dem Anstieg auf über 12.500 Punkte Ende August geht es seit Anfang September nach unten am deutschen Aktienmarkt: Am heutigen Donnerstag fiel der DAX sogar erstmals seit fünf Monaten kurzzeitig wieder unter die 12.000 Punkte-Marke, am Mittag sind es wieder 12.051 Zähler. In den USA hatten S&P 500 und Nasdaq 100 Ende August sogar neue Allzeithochs erreicht, derzeit notieren sie knapp darunter.

Fondsanleger halten derzeit die Füße still, die Verkäufe überwiegen - aber nicht im großen Stil. Nur ausgewählte Fonds finden Zuspruch, wegen des "Risk-Off"-Modus gerne auch defensivere. Laut Matthias Präger von der Baader Bank trennten sich Anleger zum Beispiel vom DWS Aktien Strategie Deutschland (WKN 976986), vom Baring German Growth Trust (WKN 940132) und vom BCDI-Aktienfonds (WKN A2AQJY), einem internationaler Aktienfond der Fondsgesellschaft IPConcept. Zugegriffen werde lediglich beim Comgest Growth Europe Opportunities (WKN A0YAJD), Morgan Stanley Global Opportunity (WKN A1H6XK) und MainFirst Global Equities (WKN A1KCCM).

Beliebt ist Duisberg zufolge auch der Apus Capital ReValue (WKN A1H44E), ein internationaler Aktienfonds mit Schwerpunkt Europa. Aktuell setzt der Fonds vor allem auf Technologiewerte wie Software AG, ASML und Suess Microtec, hat seit Jahresanfang aber trotzdem 6,7 Prozent an Wert verloren. Auf Sicht von drei Jahren steht aber immer noch ein Plus von 14,5 Prozent im Jahr zu Buche.



Schwellenländerkrise kaum beachtet
 

Die Unruhe, die seit einigen Tagen um die Schwellenländer herrscht, hat sich im Fondshandel nicht niedergeschlagen. "Asiatische Aktien interessieren derzeit kaum jemanden", meldet Präger. Von Verkäufen im kleineren Umfang berichtet er für den Templeton Asian Growth (WKN 785343) und den Fidelity Funds Pacific (WKN 973285). Gut an komme noch der Schroder ISF Asian Dividend Maximiser (WKN A1W3C3). Derzeit brauchen Anleger von asiatischen Aktien starke Nerven: So hat etwa der Templeton Asian Growth seit Jahresanfang 9 Prozent an Wert verloren. Allerdings kommt er auf Sicht von drei Jahren immer noch auf ein Plus von 8,5 Prozent im Jahr.

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Minenfonds überzeugen nicht

Auch Minenfonds finden derzeit kaum Interessenten. Minenaktien schwächeln, die Industriemetallpreise haben seit Juni deutlich verloren, trotz unsicherer Zeiten ist der Goldpreis nicht gestiegen. Anleger verabschiedeten sich vom BlackRock Global Funds World Mining In Euro (WKN A0BMAR) und US-Dollar (WKN 986982), wie Präger berichtet, "allerdings auf sehr niedrigem Niveau".

Mischfonds: Alte Favoriten melden sich zurück
 

Durchaus wieder höhere Umsätze- und zwar in beide Richtungen - verzeichnen Duisberg zufolge der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (WKN A0M8HD), ein Mischfonds mit dem Schwerpunkt internationale Aktien, und der Carmignac Patrimoine (WKN A0DPW0), das Flaggschiff unter den Mischfonds. "Solche Fonds geraten wieder mehr in den Fokus, wenn es an der Börse nicht mehr so läuft", meint der Händler.

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Bei der Baader Bank steht der Easyfolio 70 (WKN EASY70) auf den Abgabelisten, ein Mischfonds mit einem 70 Prozent-Aktienanteil. Der ETF-Dachfonds wird vom Robo Advisor Easyfolio angeboten, zu dessen Produktpalette außerdem noch die defensiveren Fonds Easyfolio 30 und Easyfolio 50 gehören. Die Zahl bezieht sich dabei auf den jeweiligen prozentualen Aktienanteil am Fonds, der Rest fließt in Staats- und Unternehmensanleihen.

Unterdessen kommt der Weltzins-Invest (WKN A1CXYM) gut an, wie Duisberg berichtet, ein international anlegender Rentenfonds. Der investiert schwerpunktmäßig in globale Anleihen in Lokalwährungen. Durch den Fokus auf Schwellenländertitel sind Anlagen auch unterhalb des Investmentgrade-Ratings möglich, sofern das Fondsmanagement diese als aussichtsreich bewertet.

Gute Umsätze in Immobilienfonds

Wie immer rege Umsätze in beide Richtungen beobachtet Duisberg bei Immobilienfonds, allen voran dem Deka Immobilien Europa (WKN 980956) und Hausinvest (WKN 980701). In den vergangenen Tagen zog auch das Handelsaufkommen im UniImmo Deutschland (WKN 980550) an, wie Duisberg feststellt. Weiter hohe Umsätze meldet er außerdem für den Fokus Wohnen Deutschland (WKN A12B2B). "Da haben wir jetzt immer ein gut gefülltes Orderbuch."

von: Anna-Maria Borse
6. September 2018, © Deutsche Börse AG

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