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17.01.2019 13:14:31
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Börse Frankfurt News

Rohstoffe: Anleger setzen auf Gold



Die Erholung des Goldpreises nutzen etliche Investoren zum Einstieg. Marktbreite Rohstoffportfolios werden in beide Richtungen gehandelt.
17. Januar 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Turbulente Aktienmärkte, zurückgeschraubte Erwartungen hinsichtlich des Zinsanhebungstempos der Federal Reserve und ein nachlassendes weltweites Wirtschaftswachstum sind Händler zufolge die Zutaten, die Gold vermehrt in den Anlegerfokus rücken. "Seit Dezember verbuchen wir sehr starke Zuflüsse in Goldprodukten", meldet Tobias Runkehl. Neben den gern gehandelten und unterm Strich gesuchten Physical Gold-ETCs etwa von iShares (WKN A1KWPQ) und Invesco (WKN A1AA5X) bauten die Kunden von IMC insbesondere seit vergangener Woche ihre Positionen in Xetra-Gold (WKN A0S9GB) aus.

Das deckt sich mit den Beobachtungen von Florian Lenhart. "Gold ist Hauptthema im Handel mit Rohstoffen", beschreibt der UniCredit-Händler, der von einem deutlichen Kaufüberhang spricht. Der Löwenanteil der Anlegergelder sei in Xetra-Gold und db Physical Gold-ETC (WKN A1E0HR) geflossen.

Immer mehr Gold in Frankfurts Zentraltresor

Im vergangenen Jahr hat der Bestand des europaweit führenden physisch hinterlegten Gold-Wertpapiers um über 7 Tonnen auf 181,47 Tonnen zugelegt und in den ersten Wochen dieses Jahres noch einmal einen gewaltigen Satz nach oben gemacht auf 188,5 Tonnen.



Mit der preislichen Kehrtwende - der Goldpreis verteuerte sich in der Gemeinschaftswährung seit Ende September um über 10 Prozent - stieg auch die Nachfrage deutlich. Aktuell kostet eine Feinunze Gold um 1.294 US-Dollar oder 1.135 Euro. "In turbulenteren Zeiten ist Gold für viele als Beimischung interessant", befindet Runkehl.

Gemischte Erwartungen
 

Für Nitesh Shah von WisdomTree hat die Gold-Rallye begonnen und macht gerade den Großteil der Schwäche aus 2018 wieder wett. Neben langsamer steigenden US-Zinsen spielten geopolitische Ängste und Themen wie Brexit oder die brachliegenden US-Regierungsbehörden Gold in die Karten. Zum Jahresende vermutet Shah die Feinunze Gold um 1.370 US-Dollar.

Shah Shah
 
Dora Borbély von der DekaBank bleibt hingegen bei ihrer bisherigen Einschätzung und traut dem gelben Edelmetall langfristig nicht viel mehr als einen Inflationsausgleich zu. In Nichtkrisenzeiten werde der Goldpreis in der Regel vom Zinsniveau in den USA beeinflusst. Selbst moderate Zinssteigerungen machten die Goldhaltung in Relation zu anderen Anlageklassen unattraktiver. Borbély rechnet für dieses Jahr mit leicht nachgebenden Goldnotierungen. Von möglichen Signalen Richtung Zinssenkungen vonseiten der US-Zentralbank im Jahr darauf würde Gold hingegen vermutlich profitieren. Die recht hohe politische Unsicherheit könne derweil jederzeit für stärkere Preisschwankungen sorgen.

Einfluss der Wechselkurse minimieren

Ölwerte führt Runkehl mit einem Kaufüberhang, wenngleich sich das Interesse an dem Sektor in Grenzen halte. Auf überschaubarem Niveau hätten sich Investoren in Summe mit dem ETFS Brent 1mts (WKN A0KRKV) eingedeckt.

Auch bei der Commerzbank ist es rund um die Ölprodukte eher unauffällig, wie Wurm beschreibt. Stattdessen werde in breiter investierenden Rohstoffportfolios einiges umgesetzt. Zu den meist gehandelten Produkten mit Aufträgen in beide Richtungen gehöre ein Wert auf den hauseigenen Commodity ex-Agriculture Index (WKN ETF090), der die Entwicklung von zwölf Rohstoffen in den Bereichen Energie, Edel- und Industriemetalle widerspiegelt. Im Zuge der US-Dollar-Abwertung zum Euro fokussierten sich Investoren stärker auf die Version mit Währungsabsicherung (WKN ETF099).

Schwache Konjunktur begrenzt Potenzial

Alles in allem dürften sich die Rohstoffpreise mit einem deutlichen Anstieg nach Ansicht von Borbély auf absehbare Zeit schwer tun. Die nach unten revidierten Erwartungen an das globale Wachstum wirke sich auf die weltweite Rohstoffnachfrage aus. "Da sollte das Angebot weitgehend mit der Nachfrage Schritt halten können" schätzt die Analystin und hält an der Aussicht fest, dass sich die Rohstoffpreise in 2019 bei zwischenzeitlich größeren Schwankungen allenfalls seitwärts bewegen werden.

von: Iris Merker
17. Januar 2019, © Deutsche Börse AG
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