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14.02.2019 10:14:47
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Börse Frankfurt News

Rohstoffe: Goldpreis weiter auf hohem Niveau



Anleger sehen Gold als sichere Bank in ihren Portfolios, der Preis hält sich über der Marke von 1.300 US-Dollar. Unterdessen hat sich der Ölpreis stabilisiert.
14. Februar 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Mit den vielen Unsicherheiten an den Kapitalmärkten ist Gold wieder gefragt. Auch der moderatere Zinserhöhungskurs der US-Notenbank spielt eine Rolle. "Die Ankündigungen der Fed, eine Pause im Zinserhöhungszyklus einzulegen und die Bilanzreduktion zu verlangsamen, sprechen für eher niedrigere US-Treasury-Renditen und einen schwächeren US-Dollar", erklärt Dora Borbély von der DekaBank. Von beiden Entwicklung profitiert der Goldpreis. Die Feinunze wird am Donnerstagmorgen zu 1.306 US-Dollar gehandelt, im Herbst waren es noch weniger als 1.200 US-Dollar.

Auch Gold-ETCs (WKN A0S9GB, A1EK0G, A0LP78, A1E0HR) sind gesucht, wie Wisdom Tree meldet. "Nach den Finanzturbulenzen im Dezember und den vielen geopolitischen Risiken wie dem Shut-down in den USA, der Ungewissheit um den Brexit und der Ängste vor einem Handelskrieg versuchen Anleger, ihr Portfolio mit Gold abzusichern", erklärt Nitesh Sha. Der Bestand an Xetra-Gold (WKN A0S9GB) ist laut Deutsche Börse Commodities mittlerweile auf über 190 Tonnen geklettert - ein neuer Rekord.

Rücken- und Gegenwind für Gold

Das Chance-Risiko-Verhältnis für Gold ist laut Heinrich Peters von der Helaba mittlerweile ausgeglichen. Einerseits seien die Zinserwartungen gesunken, profitieren werde Gold aber auch vom voraussichtlich schwächeren US-Dollar. "Andererseits ist mit nachlassenden politischen und konjunkturellen Unsicherheiten zu rechnen, die Risikoaversion der Finanzinvestoren wird zurückgehen."



Auch Silber-ETCs (WKN A0N62F, A1EK0J, A1E0HS) werden weiter rege gehandelt. Der Silberpreis ist ebenfalls gestiegen, aktuell notiert Silber bei 15,61 US-Dollar, Mitte November waren es nur 14 US-Dollar.

Seitwärtsbewegung im Ölpreis
 

Nach der extremen Achterbahnfahrt des Ölpreises ist es zu einer gewissen Stabilisierung gekommen. Bis Oktober war der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent rasant bis auf über 86 US-Dollar gestiegen, dann bis kurz vor Weihnachten unter 50 US-Dollar gefallen und hat sich dann wieder in Richtung 60 US-Dollar bewegt. Aktuell sind es 64,60 US-Dollar.

"Die Produktionskürzungen der OPEC und Russlands zeigen Wirkung", bemerkt Borbély. Die Ölförderung der OPEC-Länder sei zudem durch die US-Sanktionen gegen Venezuela sowie durch ungeplante Produktionsrückgänge in anderen OPEC-Ländern wie Iran oder Libyen beeinträchtigt worden. "So bewegt sich der globale Ölmarkt derzeit in Richtung eines Gleichgewichts." Für den weiteren Jahresverlauf erwartet die Bank eine Seitwärtsbewegung der Ölpreise. In Öl-ETCs (WKN A1N49P, A0AQGX) überwiegen Sha zufolge die Gewinnmitnahmen.

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Industriemetalle wieder teurer

Die Preise der Industriemetalle sind in diesem Jahr wieder etwas gestiegen. Anleger kauften laut Wisdom Tree auch Industriemetall-ETCs wie den ETFS Industrial Metals (WKN A0KRKG). Sha begründet das mit Anzeichen für eine Lösung im Handelsstreit zwischen den USA und China. "Der Markt bleibt aber in Habachtstellung, diese Woche schauen Anleger auf das Treffen von Verhandlungsführern in Peking." Wieder deutlich verteuert hat sich Nickel. Der Preis liegt jetzt bei 12.302 US-Dollar nach 10.600 US-Dollar Ende Dezember. Nickel-ETCs hatten mit 228 Millionen US-Dollar nach Gold übrigens die höchsten Zuflüsse in den vergangenen zwölf Monaten verzeichnet, wie die Statistik von Wisdom Tree zeigt.

Peters zufolge spricht einige dafür, dass sich die Rohstoffpreise eher im Bereich eines Tiefs befinden als vor einer anhaltenden Talfahrt. "Gemäß dem Motto: ‚Totgesagte leben länger‘ erwarten wir, dass von China kein anhaltender wachstumsbedingter Druck auf die Rohstoffpreise ausgeht." Jahrelang sei der Rohstoffbedarf vor allem Chinas überzeichnet worden, jetzt sei man zu pessimistisch. "Darüber hinaus dürften die Entwicklung des US-Dollars und der Marktpsychologie eher wieder für eine Stabilisierung der Rohstoffnotierungen sorgen."

von: Anna-Maria Borse
14. Februar 2019, © Deutsche Börse AG
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