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09.05.2019 13:06:29
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Börse Frankfurt News

Rohstoffe: Handelsstreit schickt Preise auf Talfahrt



Die Rally der ersten Monate dieses Jahres ist definitiv vorbei, zuletzt sorgte Donald Trump für niedrigere Preise von Öl und Industriemetallen.
9. Mai 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die wieder härteren Töne im Handelsstreit zwischen den USA und China haben viele Rohstoffpreise fallen lassen. Am Markt dominiert erneut die Angst vor einer konjunkturellen Abkühlung.

Das betrifft zum einen Öl: Aktuell wird ein Barrel der Nordseesorte Brent zu 70,20 US-Dollar gehandelt, im April war der Preis auf in der Spitze über 74 US-Dollar geklettert. Grund für den Preisanstieg waren vor allem die ab Mai geltenden schärferen US-Sanktionen gegen den Iran. Auf Vier-Wochen-Sicht überwogen noch die Zuflüsse in Öl-ETCs (WKN A1N49P, A0AQGX), wie Nitesh Shah von Wisdom Tree meldet.

"Die Abwärtsrisiken für den Ölpreis steigen, insbesondere wenn die USA die Opec davon überzeugen, ihre Produktion zu erhöhen", kommentiert Shah.



Ölnachfrage hoch, Angebot niedrig

Für Carsten Fritsch von der Commerzbank ist der jüngste Ölpreisrückgang aber mehr Psychologie. "Die Nachfrage bleibt hoch, wie etwa die jüngsten Zahlen zur Benzinnachfrage in den USA zeigen. Dazu haben wir ein beträchtliches Unterangebot", erklärt der Rohstoffanalyst. In Venezuela und Libyen werde es weitere Produktionsausfälle geben, dazu kämen die US-Sanktionen gegen Iran. Die Bank sieht den Brent-Preis Mitte des Jahres bei 77 US-Dollar.

Keine Flucht in Gold

Auch Gold ist etwas günstiger geworden - trotz der zuletzt wieder höheren Risiken: Der Preis für eine Feinunze liegt am Donnerstagmorgen bei 1.284 US-Dollar, vor einem Monat waren es 1.308 US-Dollar. "Das liegt am starken US-Dollar und der bis vor kurzem sehr guten Aktienmarktentwicklung und geringen Risikoscheu", stellt Fritsch fest. "Vor allem aber war und ist die Investmentnachfrage sehr schwach."

ETC-Anleger trennten sich von Gold, wie Fritsch meldet. Auch Shah von Wisdom Tree berichtet von Abflüssen aus Gold-ETCs. Anderswo sehr mehr holen zu gewesen, erklärt er mit Blick auf die neuen Allzeithochs bei S&P 500 und Nasdaq Anfang Mai. "Marktteilnehmer sind sich aber sehr bewusst, dass die Volatilität am Finanzmarkt schnell zurückkehren und eine Absicherung gegen Abwärtsrisiken wichtig werden kann." Makroökonomische sowie geopolitische Risiken blieben hoch, daher spreche weiter viel für Gold.

Umsatzstark sind unter anderem Xetra-Gold (WKN A0S9GB), der Xtrackers Physical Gold Euro Hedged mit Währungssicherung (WKN A1EK0G), der Gold Bullion Securities (WKN A0LP78) und der Xtrackers Physical Gold (WKN A1E0HR). Der Bestand an Xetra-Gold liegt weiter auf Rekordhoch bei aktuell knapp 193 Tonnen, wie Deutsche Börse Commodities berichtet.

Platin überverkauft?
 

Der Palladiumpreis hat weiter nachgegeben auf aktuell 1.300 US-Dollar. Von August 2018 bis März 2019 hatte sich der Preis fast verdoppelt auf über 1.600 US-Dollar, war dann aber abgestützt. Der Platinpreis, der 2018 deutlich zurückgegangen war, konnte hingegen aufholen bis auf über 900 US-Dollar im April, jetzt sind es 856 US-Dollar. Anleger verabschiedeten sich laut Wisdom Tree vom ETFS Physical Palladium (WKN A0N62E) und setzten auf den ETFS Platinum (WKN A0N62D). "Platin gilt für manche Investoren nun als überverkauft, gerechnet wird mit einer steigenden Nachfrage aus der Autoindustrie", meint Shah.

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Industriemetalle im Abwärtstrend

Auch die Preise der reinen Industriemetalle gerieten mit der neuen Stufe des Handelskonflikts unter Abgabedruck. Schon zuvor hatte der deutliche Preisanstieg aus den ersten drei Monaten des Jahres ein Ende gefunden. Neben Sorgen um die Handelsstreitigkeiten habe die Nachricht, dass China angesichts der überraschend guten wirtschaftlichen Entwicklung im ersten Quartal keine zusätzlichen stimulierenden Maßnahmen plane, die Preise fallen lassen, wie Shah feststellt. Industriemetall-ETCs wie der ETFS Industrial Metals (WKN A0KRKG) verzeichneten Abflüsse.

von: Anna-Maria Borse
9. Mai 2019, © Deutsche Börse AG
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