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09.01.2017 07:00:11
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Börse Frankfurt News

Frankfurter Zertifikatebörse baut Marktanteil im Zertifikatehandel 2016 aus



Im Zertifikatehandel in Frankfurt sind 2016 über 2,1 Millionen Kundenorders ausgeführt worden. Dabei ist der Marktanteil deutlich gestiegen und der Anteil internationaler Teilnehmer hat sich verdoppelt.
9. Januar 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt Zertifikate). Im Handel mit strukturierten Produkten über den Handelsplatz Börse Frankfurt wurden 2016 mit mehr als 2,1 Millionen ausgeführten Kundenorders 14,8 Milliarden Euro umgesetzt. Die Aktivität blieb damit auf einem vergleichsweise hohen Niveau, fiel aber um 10 Prozent geringer aus als im Vorjahr.

Dabei stieg der Marktanteil der Frankfurter Zertifikatebörse bei strukturierten Produkten in Deutschland nach Zahl der ausgeführten Geschäfte im Jahresdurchschnitt auf 41 Prozent, im vierten Quartal auf 44,4 Prozent. Nach Umsatz betrachtet bewegte sich der Marktanteil mit rund 36 Prozent etwa auf Vorjahresniveau.

Der Anteil von Orders internationaler Teilnehmer hat sich 2016 auf 22 Prozent verdoppelt, nach Volumen stieg dieser ebenfalls deutlich auf 17,4 Prozent.



Der Handel in den rund 1,3 Millionen Anlage- und Hebelprodukten liegt in der Zuständigkeit der Börse Frankfurt Zertifikate AG, seit Mitte 2013 ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Deutsche Börse AG.

Florian Claus, Vorstand der Börse Frankfurt Zertifikate AG, erklärte: "Beim Handel von strukturierten Produkten setzen wir auf hohe Qualität, schnellste Orderausführung und Sicherheit zu einem attraktiven Preis für alle Marktteilnehmer. Wir sind uns sicher, dass wir so auch in diesem Jahr weitere Anleger vom börslich regulierten Zertifikatehandel in Frankfurt überzeugen können."

Beigetragen zur positiven Entwicklung hat auch der Ende 2015 eingeführte börsliche Direkthandel für strukturierte Produkte, erklärte Simone Kahnt-Eckner aus dem Vorstand der Börse Frankfurt Zertifikate AG: "Der börsliche Direkthandel kombiniert die Eigenschaften des Direkthandels mit den Vorteilen des börslichen Handels und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bei mittlerweile jeder fünften Ausführung verbessert sich der Ausführungspreis gegenüber der angezeigten Indikation."

Anleger senden dabei über die Ordermaske ihres Brokers eine Preis-Anfrage an den Handelsplatz und erhalten einen aktuellen indikativen Preis. Wenn der Preis zusagt, können Kunden per Klick eine Limit-Order aufgeben oder erneut einen Preis anfragen. Ausführungen nach einem Quote-Request erfolgen dabei immer nur zum vorher angezeigten Preis oder besser; Teilausführungen sind ausgeschlossen.

9. Januar 2017, © Deutsche Börse AG
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