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15.11.2017 10:38:41
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Zertifikate-Trends: Lieber mit Absicherung



Produkte mit Sicherheitspuffer wurden mit den steigenden Kursen immer gefragter, der Rücksetzer gibt den Anlegern recht. Extrem beliebt bleibt der Bitcoin-Tracker.
15. November 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der bis Anfang des Monats anhaltende Höhenflug an den Börsen hat viele Anleger in den Zertifikate-Markt gelockt, Händler berichten von guten Umsätzen. Der DAX hatte in den vergangenen vier Wochen kräftig zugelegt und Anfang November ein neues Allzeithoch von 13.525,56 Punkten erreicht, dem folgten aber deutliche Verluste. Am Mittwochmorgen liegt der Index nur noch bei 12.946 Zählern. Auch in anderen Bereichen gab es zuletzt wieder mehr Bewegung, so hat sich Öl deutlich verteuert. "Es ist wieder Musik im Markt", bemerkt Simon Görich von der Baader Bank.

Außerdem beschäftigt der Bitcoin-Höhenflug weiter die Gemüter. Extrem viel los ist unverändert im Vontobel-Zertifikat auf die Kryptowährung (WKN VN5MJG). "Das ist weiterhin das mit Abstand umsatzstärkste Zertifikat", erklärt Markus Königer von der ICF Bank. Auch auf der Liste der umsatzstärksten Anlageprodukte an der Börse Frankfurt in den vergangenen vier Wochen steht der Bitcoin-Tracker ganz oben.

Da das Zertifikat nur bis Juli 2018 läuft, hat Vontobel jetzt ebenfalls ein unbegrenzt laufendes Zertifikat im Angebot(WKN VL3TBC).



Der Preis für die Kryptowährung war vergangene Woche auf in der Spitze 7.828 US-Dollar geklettert, dann aber abgestürzt, aktuell sind es 6.920 US-Dollar. Seit Jahresanfang hat sich der Preis damit aber immer noch fast versiebenfacht.

Optimisten und Pessimisten

Wichtigster Basiswert über unterschiedliche Produkte hinweg bleiben DAX und Euro Stoxx. Auf der Anlageprodukte-Umsatzliste der Börse Frankfurt stehen gleich hinter dem Bitcoin-Tracker ein Bonus-Zertifikat auf den Euro Stoxx 50 (WKN CS8DRH) sowie gekappte Bonus-Zertifikate auf Euro Stoxx 50 (WKN DM0VPV, GD2335) und DAX (WKN PR769T, PR7690). Capped Bonus-Zertifikate ermöglichen die Partizipation an steigenden Kursen, bieten aber auch bei leicht fallenden Kursen einen Sicherheitspuffer.

Von den Hebelprodukten haben Knock-out-Calls auf den DAX (WKN PR9C3U, VL5DDN) sowie Produkte auf die Deutsche Telekom und Amazon die Nase vorn. Königer zufolge setzen Anleger mit Hebelprodukten auf einen fallenden oder steigenden DAX (WKN HU98WB, DD1Z8G).

Auch der Nikkei wird stark beachtet, wie Kemal Bagci von der BNP Paribas meldet. Der japanische Index hatte vergangene Woche mit 23.382,15 Punkten den höchsten Stand seit 1992 erreicht, heute sind es 21.900 Zähler. Bagci berichtet von Interesse an einem Knock-Out-Call auf den Nikkei 225 (WKN AA7E9L).

Viele Einzelwerte als Underlying

Sehr viel um geht auch in Zertifikaten auf Einzelaktien. "Dass in unseren Top Ten der beliebtesten Underlyings so viele Unternehmen auftauchen, ist schon ungewöhnlich", stellt Königer fest. Ganz vorne steht bei der ICF Bank die Deutsche Lufthansa, gefolgt von der Deutschen Bank und Volkswagen. Sehr viel Umsatz gab es darüber hinaus in einem bullishen Faktor-Zertifikat auf Paypal mit fünfer Hebel (WKN VN64Q0), einem Knock-out-Call auf Südzucker (WKN DGC34E) und einem Call-Optionsschein auf United Internet (WKN TD8K9Q).

Vom Bitcoin-Hype profitiert außerdem die Aktie der Bitcoin Group - eine Holding mit Schwerpunkt auf innovative und disruptive Geschäftsmodelle und Technologien aus den Bereichen Kryptowährungen und Blockchain. Der Kurs hat sich seit Jahresmitte mehr als verachtfacht. Beliebt sind daher Knock-out-Calls auf die Bitcoin Group (WKN TR0VB9, TR0VBA).

 

Görich meldet eine hohe Nachfrage nach Zertifikaten auf Apple. "Das hängt wohl mit dem neuen iPhone zusammen." Bagci berichtet von Interesse an Call-Optionsscheinen auf den Chiphersteller Qualcomm (WKN PR4N6H) - wegen der geplanten Fusion mit dem Konkurrenten Broadcom. Ebenfalls Interesse sieht er an Aktienanleihen auf Lufthansa (WKN PP1PH0) vor dem Hintergrund der Übernahme der insolventen Air Berlin. Gut an komme auch ein Bonus-Zertifikat auf die Deutsche Telekom (WKN PR451U).

GörichGörich
 
Zweieinhalbjahreshoch beim Öl
 

Der Brent-Preis kletterte Anfang des Monats erstmals seit Juni 2015 wieder über 64 US-Dollar, aktuell sind es 61,63 US-Dollar. "Die politische Situation in Saudi-Arabien sorgt für Verunsicherung, Lagerbestände fallen in Richtung Fünfjahresdurchschnitt, zudem steht eine mögliche Ausweitung der Produktionskürzungen über den März 2018 hinaus an", berichtet Bagci. Anleger kauften zum Beispiel einen Knock-Out-Call auf Brent (WKN PP07JD) mit Basispreis bei 57,3852 US-Dollar. Königer von der ICF Bank berichtet von hohen Umsätzen in einem bullishen Knock-Out-Schein auf Brent (WKN PP0YV3).

BagciBagci
 

Auch Edelmetalle und Währungen im Fokus

Der Goldpreis pendelt seit einigen Wochen um 1.280 US-Dollar je Feinunze, der Silberpreis um 17 US-Dollar. Bei der ICF Bank positionieren sich Anleger in bullishen Faktor-Zertifikaten auf Silber mit Hebel 12 (WKN VS92AY, VN5179).

Das Pfund leidet weiter unter dem Brexit. Der Euro kostet aktuell 0,89 Pfund, vor dem Brexit-Entscheid vergangenen Sommer waren es 0,76 Pfund. Bagci zufolge gesucht ist zum Beispiel ein Knock-Out-Call auf Euro/Pfund (WKN PR7EHN). Ebenfalls viel gespielt wird das Währungspaar Euro/US-Dollar, wie Görich feststellt. Vor zwei Wochen war der Euro unter 1,16 US-Dollar gefallen, jetzt sind es wieder 1,18 US-Dollar.

Von: Anna-Maria Borse
15. November 2017, © Deutsche Börse AG
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