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21.02.2019 14:49:55
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Börse Frankfurt News

Zertifikate-Trends: Vieles dreht sich um Wirecard



Zertifikate-Anleger erwarten steigende Wirecard-Kurse und erkennen Aufwärtspotenzial für Gold. Beim DAX gehen die Meinungen mal in die eine, mal in die andere Richtung.
21. Februar 2019. Frankfurt (Börse Frankfurt). Streckenweise starke Schwankungen an den Finanzmärkten bewegen die Gemüter von Zertifikate-Anlegern. Neben DAX und Gold kommt Händlern zufolge Wirecard als Basiswert besonders häufig zum Tragen. "Die Wirecard-Problematik überlagert den Markt", berichtet Simon Görich. Produkte auf die Aktie der in München ansässigen Firma belegten in den vergangenen Tagen und Wochen vordere Ränge in der Umsatzliste der Baader Bank. Generell registriert Görich steigende Nachfrage nach Anlage-Zertifikaten.

Anleger erwarten steigende Kurse

"Wirecard ist ein Reizthema", fasst Anouch Wilhelms von der Commerzbank zusammen. Allein in den vergangenen vier Wochen gab die Aktie des Finanz- und Technologieunternehmens vor dem Hintergrund starker kurzfristiger Schwankungen von 152 auf 109 Euro nach. Die Commerzbank-Kunden hätten auf die Ausschläge unter anderem mit Positionierungen in klassischen Diskount-Zertifikaten reagiert. Ein bis März 2020 laufender Wert (WKN CA48CQ) mit maximaler Anrechnung der Kursentwicklung bis 130 Euro sei ebenso beliebt wie ein Mitte März 2019 fälliges Produkt (WKN CV855F) mit höchsten 70 Euro Rückzahlung. "Wer bei einem Kurs von 62 Euro gekauft hat, kommt in einem Monat immerhin auf 13 Prozent", rechnet Wilhelms vor.

Zu den beliebtesten Hebelprodukten auf Wirecard gehöre bei der Commerzbank ein dreifaches Faktor-Zertifikat (WKN CJ8GXX) und ein Optionsschein (WKN CJ5F4C) mit einer Knock-out-Schwelle bei 81,32 Euro. Investoren rechneten überwiegend mit steigenden Wirecard-Kursen.



Verbot von Leerverkäufen zeigt Wirkung

"Wirecard hält uns in Atem", berichtet auch Markus Königer, wenngleich die Aktie der Münchner seit dem Verbot von Leerverkäufen durch die BaFin wieder fester tendiert. Zu den meist gehandelten Werten gehörten bei der ICF Bank fünffache Faktor-Zertifikate auf das Unternehmen (WKNs VL8U8B, PX5WCD) sowie ein Optionsschein (WKN TR3L9N). Letzterer wird wertlos, sollte die Wirecard-Aktie bei Ausübung unter einem Preis von 145 Euro notieren.

Kemal Bagci von der BNP Paribas spricht von starker Nachfrage nach einem Knock-out-Zertifikat auf Wirecard (WKN PB4FPM), das verfällt sobald die Aktie des Unternehmens die Knock-out-Schwelle von 34,42 Euro berührt oder unterschreitet.

Bullish und bearish für deutsche Bluechips

DAX-Produkte gehören daneben und wie gewohnt zu den meist gehandelten Zertifikaten. Wilhelms spricht von reger Nachfrage nach einem am 19. September 2019 fälligen Optionsschein (WKN CA38BG). Liegt der Index bei Ausübung unter 9.500 Punkten, ergibt sich ein Totalverlust. Ebenso sei ein Knock-Out-Produkt auf den deutschen Aktienindex (WKN CJ1WSR) mit einer Schwelle von 7.520 Punkten häufig gekauft worden. In Königers Büchern belegt ein DAX-Zertifikat (WKN DDU2WS) mit einer Knock-out-Schwelle von 10.859 Punkten einen vorderen Rang.

Bagci stellt sich der Frage, ob die aktuell positive Entwicklung am Aktienmarkt Bestand haben wird. "Zu den größten Anlegersorgen gehören die gesenkten Konjunkturprognosen für den Euroraum", gibt der Händler der BNP Paribas zu bedenken. Im Übrigen stehe der EU-Austritt Großbritanniens noch aus und einige Großkonzerne senkten für das laufende Jahr ihre Ausblicke. So mancher BNP Paribas-Kunde setze jedenfalls mit dem Kauf eines Short-Zertifikats (WKN PX1DN0) auf tendenziell fallende DAX-Notierungen.

Gold mit weiterem Aufwärtspotenzial
 

Die jüngste Gold-Rallye schlägt sich laut Händler im Zertifikate-Geschäft nieder. Die Commerzbank-Kunden legten sich besonders häufig ein Indexzertifikat auf Gold (WKN CN4CAP) sowie ein Knock-out-Produkt (WKN CJ18WZ) mit einer Schwelle von 1.257 US-Dollar ins Depot. Bagci spricht von Nachfrage nach einem Gold-Produkt (WKN PZ2CDD) mit einer Knock-out-Schwelle von 1.200 US-Dollar. "Gold notiert auf Basis der Gemeinschaftswährung nur noch 220 Euro unter dem Allzeithoch", bemerkt Wilhelms. Aktuell ist eine Feinunze des gelben Edelmetalls für 1.334 US-Dollar zu haben. "Die Zinspause der Federal Reserve könnte Gold zusätzlichen Auftrieb verleihen", meint Bagci.

WilhelmsWilhelms
 
Das sieht Wisdom Tree ähnlich. Mit den zunehmenden Positionierungen in Gold und einer vermutlich weniger falkenhaft handelnden US-Zentralbank könnte Gold nach Ansicht des britischen Emittenten von ETFs und Rohstoff-Produkten Richtung 1.400 US-Dollar pro Feinunze laufen.

von Iris Merker
21. Februar 2019, © Deutsche Börse AG
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