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27.09.2018 09:14:44
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Börse Frankfurt News

Zertifikate-Trends: Wirecard im Anlegerfokus



Der DAX-Aufstieg des Online-Zahlungsabwicklers Wirecard bewegt auch Zertifikate-Anleger. Zudem bleiben US-Tech-Werte ein großes Thema, mit dem starken Ölpreisanstieg werden aber auch wieder mehr Öl-Zertifikate gekauft.
27. September 2018. Frankfurt (Börse Frankfurt). Beim DAX hat sich in den vergangenen vier Wochen zwar nicht viel getan, bei einzelnen Werten gab es aber viel Bewegung, ebenso beim Ölpreis, der deutlich gestiegen ist. "Auch Gold ist wieder Thema", ergänzt Anouch Wilhelms von der Commerzbank.

Produkte auf den DAX bleiben mit Abstand die beliebtesten. Daneben sind derzeit aber auch Dow Jones und Nasdaq, Wirecard, Öl, Gold und US-Tech-Werte als Underlyings für Zertifikate sehr gefragt, wie die Händler berichten. "Wegen der Seitwärtsbewegung im DAX und der niedrigen Volatilität ist es insgesamt aber eher ruhig", meint Markus Königer von der ICF Bank.

Der DAX war in den vergangenen vier Wochen erst unter 12.000 Punkte gefallen, hat sich dann aber wieder deutlich erholt und notiert aktuell bei 12.386 Punkten. Bei der Commerzbank ist zum Beispiel ein Bonus-Zertifikat auf den DAX (WKN CE8SWE) sehr beliebt. Generell fällt auf, dass Händler aktuell von viel Interesse an Bonus-Zertifikaten berichten. Diese ermöglichen die Partizipation an steigenden Kursen, bieten aber auch bei leicht fallenden Kursen einen Sicherheitspuffer.



Von den Hebelprodukten auf den DAX kommen Wilhelms zufolge bullishe und bearishe Knock-out-Produkte (WKN CA9Y9L, CA9XXX) gut an. Mit denen können Anleger überproportional an der Entwicklung des Basiswertes partizipieren. "Beim DAX haben die Trader eindeutig Vorsprung, das heißt, Hebelprodukte sind deutlich beliebter als Discount- oder Bonus-Zertifikate", meint Simon Görich von der Baader Bank.

Der Höhenflug an der Wall Street lenkt die Aufmerksamkeit außerdem über den Atlantik: Der Dow Jones hatte vergangene Woche ein neues historisches Hoch erreicht, auch Nasdaq und S&P 500 sind nicht weit von ihren Rekordständen entfernt. Was den Nasdaq angeht, werden Anleger aber nun offenbar skeptischer: Kunden der ICF Bank setzen auf einen bearishen Knock-out-Schein auf den Nasdaq 100 (WKN VA2539), Kunden der Commerzbank ebenfalls (WKN CA4PKX). Dem Dow Jones wird hingegen noch mehr zugetraut: Gekauft werden Königer zufolge bullishe Knock-out-Scheine (WKN DDE9NR, HX3N7F).

Konzentration auf Wirecard, Apple, Amazon und Autobauer
 

Was Einzelwerte angeht, interessieren sich Anleger den Händlern zufolge vor allem für Wirecard. Mit dem DAX-Aufstieg spekulierten viele Anleger nun auf die weitere Entwicklung der Aktie, deren Kurs sich seit März schon mehr als verdoppelt hat. Gesetzt wird etwa auf ein Discount- (WKN CA5Z6F) oder ein Faktor-Zertifikat mit Hebel 5 (WKN CE9MPD), wie Wilhelms meldet. Kemal Bagci von der BNP Paribas hat Interesse an bullishen Knock-outs auf Wirecard (WKN PZ2U4P) beobachtet. "Seit Anfang August ist der Kurs zwar leicht gefallen, doch von einer größeren Korrektur ist nichts zu erkennen, so dass die Trendbewegung weitergehen könnte", meint Bagci.

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Außerdem finden US-Aktien viel Beachtung, vor allem Tech-Werte wie Amazon und Apple. Als Beispiel nennt Königer einen Call-Optionsschein auf Apple (WKN TR2A0D), Wilhelms einen Call-Optionsschein auf Amazon (WKN CA2MPX), Bagci ein Bonus-Zertifikat auf Amazon (WKN PZ2JX8). "Amazon steigt zur neuen Macht bei Künstlicher Intelligenz auf", bemerkt Bagci. Rege Umsätze meldet Königer auch für Call-Optionsscheine auf Nike (WKN TR2V1H).

Von den deutschen Werten stechen Königer zufolge neben Wirecard noch Bayer (WKN TR4W69) und VW heraus. Bagci zufolge setzen Anleger nach der Gewinnwarnung von BMW mit bearishen Knock-outs auf weitere Kursverluste (WKN PP8Z1N), nach der Ankündigung des Wechsels an der Daimler-Spitze mit Bonus-Zertifikaten auf einen Kursanstieg (WKN PP9533). Kunden der Commerzbank interessieren sich auch sehr für Continental: Die Aktie war nach einer Gewinnwarnung deutlich abgerutscht. Gekauft wird ein gekapptes Bonus-Zertifikat (WKN CE8P4H).

Öl so teuer wie vor knapp vier Jahren

Unterdessen steigt der Ölpreis immer weiter: Zuletzt kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent schon über 82 US-Dollar, das ist der höchste Stand seit November 2014. Königer meldet Käufe von bullishen Knock-out-Scheinen auf Brent Crude (WKN DDG3HT). Der Goldpreis hat in US-Dollar zwar nur leicht nachgegeben, in Euro wurde zuletzt aber der tiefste Stand seit Anfang 2016 erreicht. Kunden der Commerzbank setzen in Erwartung wieder steigender Preise auf Index-Tracker in Euro (WKN CN4CAP) und bullishe Knock-outs (WKN CV4PH6). Auch laut Königer kaufen Anleger bullishe Knock-out-Scheine auf Gold (WKN BP8MFZ, DDF0JV).

Der Euro hat sich wieder kräftig erholt: Nach 1,13 US-Dollar für einen Euro Mitte August müssen jetzt wieder 1,17 US-Dollar gezahlt werden. Königer zufolge wird auf bearishe Knock-out-Scheine auf das Währungspaar Euro/US-Dollar (WKN HX1NYF) gesetzt.

Bitcoin-Tracker bleibt gefragt

Nicht mehr ganz so viel los ist im Bereich Bitcoins. Dennoch steht der Bitcoin-Tracker von Vontobel (WKN VL3TBC) bei der ICF Bank weiter auf Platz eins der umsatzstärksten Einzelprodukte, wie Königer erklärt. Der Bitcoin-Kurs liegt aktuell bei 6.479 US-Dollar - weit entfernt vom Allzeithoch bei fast 20.000 US-Dollar im Dezember 2017.

Von: Anna-Maria Borse
27. September 2018, © Deutsche Börse AG
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