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Großer Börsengang in den USA

Uber-Aktien sofort auf Xetra und in Frankfurt handelbar
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Wenn der US-Fahrdienstvermittler Uber am Freitag an die New Yorker Börse geht, können Anleger die Aktie zeitgleich über Xetra und das Frankfurter Parkett handeln. Eine sofortige Einbeziehung macht dies möglich.

Größte Emission seit langem

Mit dem Börsengang des US-Fahrdienstvermittlers Uber (ISIN US90353T1007) deutet sich eine der größten Platzierungen der vergangenen Jahre an. Gezeichnet werden können die Aktien zu 44 bis 50 US-Dollar, angeboten werden insgesamt 207 Millionen Aktien, das entspricht einer Kapitalaufnahme von ca. 10 Milliarden US-Dollar. Insgesamt sollen gut 1,6 Milliarden Aktien zugelassen werden. Bewertet zur Mitte der Zeichnungsspanne entspräche dies einem Börsenwert von 75 Milliarden US-Dollar.

Handelsstart kann länger dauern

Vom Ablauf her hat die NYSE die Zulassung für Donnerstag angekündigt. Ebenfalls Donnerstag wird sehr wahrscheinlich der Emissionspreis vom Unternehmen veröffentlicht. Handelsstart mit erster Preisfeststellung ist vermutlich am Freitag ab 14:30 Uhr deutscher Zeit.

Voraussetzung ist natürlich, dass der Handelsstart klappt und es in den USA zu einer Preisfeststellung kommt. Das kann übrigens deutlich länger dauern als hierzulande, da an der New Yorker Börse ein anderes Verfahren beim Börsengang für die Preisermittlung angewandt wird. Beim chinesischen Internetunternehmen Alibaba im Juli 2015 dauerte es über zwei Stunden, bis der erste Preis gefunden war. Snap benötigte 2017 rund eine Stunde. An der Frankfurter Börse wird der erste Preis in der Regel nach 15 Minuten festgestellt.

Sofort im Handel auf Xetra und dem Frankfurter Parkett

Unabhängig davon, wie man die Renditechancen eines Investments in Uber-Aktien einschätzt und ob man an die Wachstumsgeschichte der Plattform- und Sharing-Ökonomie glaubt - eines ist auf jeden Fall bemerkenswert: Hiesige Anleger können direkt im Anschluss an den IPO an der NYSE die Aktien auf Xetra und dem Frankfurter Parkett handeln.

Viele ausländische Aktien im Angebot

Von den 10.500 Unternehmen, deren Anteile an der Frankfurter Börse gehandelt werden, haben nur knapp 1.000 in Frankfurt ihren Heimatmarkt, die übrigen sind ausländische Werte. Als Heimatmarkt wird die Börse bezeichnet, an der ein Unternehmen das Erstlisting hat. Dort ist es in der Regel an die Börse gegangen und deren Transparenzregeln erfüllt es auch. Normalerweise ist das gehandelte Volumen einer Aktie am Heimatmarkt am größten, dort wird also der Referenzpreis gestellt, an dem sich die anderen Börsen orientieren.

Die weiteren knapp 10.000 Werte an der Börse Frankfurt haben ihre Erstnotiz an einer anderen Börse und sind von Spezialisten in den Frankfurter Handel einbezogen worden. Diese Aktien werden im Quotation Board geführt, das keine weiteren Transparenzpflichten mit sich bringt.

Die Bandbreite der einbezogenen Unternehmen ist groß und reicht von US-Bluechips wie General Motors hin zu kleinen taiwanesischen Technologiewerten. Können die Originalaktien nicht im Ausland gehandelt werden, wie das zum Beispiel bei russischen Aktien der Fall ist, werden stattdessen häufig Austauschscheine, so genannte DRs für Depository Receipts, angeboten, die für eine hinterlegte Aktie stehen. Einige wenige Unternehmen haben ein duales Listing, wie z.B. Fiat.

    uberOliver Roth von Oddo Seydler wird den ersten Kurs in Frankfurt machen.



Geld- und Brief-Quotes nach dem Heimatmarktprinzip

Bei großen internationalen Standardaktien, etwa den Unternehmen im Euro Stoxx 50 oder im S&P 100, bieten die Spezialisten auf dem Frankfurter Parkett das Heimatmarktprinzip an und geben darauf sogar eine Qualitätsgarantie. Sie kaufen und verkaufen Aktien mindestens zum Preis an der Heimatbörse und nehmen einen kleinen Aufschlag für ihren Service - dennoch ist es für Anleger deutlich günstiger, als beispielsweise direkt in New York zu handeln.

Für kleinere Werte außerhalb der Handelszeiten am Heimatmarkt oder für größere Orders kommt noch ein nachvollziehbarer Risikoaufschlag hinzu, da sich die Spezialisten bei ihrer Preisstellung nicht an einem liquiden Referenzmarkt orientieren können. Deshalb ist es meist sinnvoll, ausländische Aktien zu kaufen oder zu verkaufen, wenn deren Hauptbörse geöffnet ist.

 

Uber-IPO live

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Auf die Plätze, fertig, Uber

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Wenn Uber den Gang aufs New Yorker Parkett hinlegt, können auch deutsche Anleger sofort die Aktien handeln. 

Und das geht so: Punkt 9:30 Uhr Ortszeit startet der Handel an der US-Börse. Danach wird für die Uber-Aktie der erste Preis im Handel festgestellt. 

Sobald an der NYSE nach 15:30 Uhr hiesiger Zeit der erste Preis auf Basis von Angebot und Nachfrage feststeht, kann die Aktie an der Frankfurter Börse sowohl auf dem Parkett als auch auf Xetra gehandelt werden. 

Die Wertpapierhandelsbank Oddo Seydler betreut den Wert als Spezialist im Frankfurter Parketthandel und stellt fortlaufend Geld- und Briefpreise. 

Ob Sie die Aktie überhaupt kaufen oder verkaufen wollen, ist natürlich eine ganz andere Frage und hängt von Ihrer persönlichen Einschätzung zu dem Unternehmen und seiner Perspektive ab. Die Börse Frankfurt ermöglicht es Ihnen zumindest.
 

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