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Börse Frankfurt

RWE kürzt Investitionen zugunsten der Verschuldung - Stabiles Ergebnis 2012

03.02.2013 19:11

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    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Energiekonzern RWE  erwägt deutliche
Ausgabenkürzungen zum Abbau der verschuldung. "Wir denken über weitere
Einschnitte bei den Investitionen nach", sagte der neue Finanzvorstand Bernhard
Günther im Interview mit der "Börsen-Zeitung" (Sonnabend-Ausgabe). Sein Ziel
sei, bis spätestens 2015 wieder eine Art Haushaltsüberschuss zu erwirtschaften:
Bis dahin solle der operative Cashflow wieder ausreichen, um die Dividenden und
die Investitionen zu finanzieren.

    Die Ausschüttungspolitik des Konzerns steht Günther zufolge trotz der
Sparanstrengungen derzeit nicht auf dem Prüfstand. Erst wenn über Kosten- und
Investitionskürzungen nichts mehr zu holen sei, könne auch die Dividende ein
Thema werden, sagte er und bestätigte, dass die Aktionäre für 2012 mit einem
stabilen Ergebnis rechnen könnten. "Es gibt überhaupt keinen Grund, vom
bisherigen Ausblick abzuweichen." Zudem könne RWE nach einer Lösung des Streits
mit Gazprom um die Preise für Gaslieferungen mit Kompensationszahlungen für rund
drei Jahre rechnen. Bei der Kompensation von Gazprom gehe es "um eine
substanzielle Summe, die wir erwarten können", sagte Günther dem Blatt./edh/


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