Bitte warten...

21.01.2019 10:15:31
A A | Drucken

OTS: Jones Lang LaSalle SE (JLL) / Europäischer Büro-Nutzermarkt performt ...


Europäischer Büro-Nutzermarkt performt stark - Mangel an verfügbaren

Flächen limitierender Faktor für Umsatzvolumen

Frankfurt (ots) - Der gewichtete europäische Büro-Mietpreisindex

von JLL* ist im vierten Quartal 2018 um 1,5 % gegenüber dem

Vorquartal gestiegen, im 12-Monatszeitraum um 5,5%

- Mit 13,5 Mio. m² bewegt sich der europäische Büroflächenumsatz

2018 nahezu auf dem Niveau des Vorjahres

- Die gemittelte Leerstandsquote für Büroflächen ging im 4.

Quartal 2018 um 10 Basispunkte weiter zurück. Mit 6,3 % erneut

niedrigster Stand seit 2002

Die europäische Wirtschaft leidet unter anderem unter den von den

USA ausgehenden Handels-Turbulenzen. 2018 haben sich die Aktivitäten

verlangsamt und die Erwartungen wurden, wenngleich noch moderat,

zurückgefahren. Gemessen am BIP werden Deutschland und Frankreich,

die beiden kontinentaleuropäischen Länder mit der höchsten

Wirtschaftsleistung, 2019 einen Rückgang des Wirtschaftswachstums

verzeichnen, bleiben aber gegenüber dem Niveau der letzten 10 Jahre

robust. Die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem geplanten

Brexit (Ablehnung des Brexit-Deals der Premierministerin im

britischen Unterhaus, das gescheiterte Misstrauensvotum) verstärken

die Unsicherheiten. Es könnte einige Jahre dauern, bis die

Ausgestaltung der neuen Beziehung zwischen Großbritannien und EU

endgültig festgelegt ist.

Büromieten weiter gestiegen - Bis 2023 Wachstum mit jährlich

durchschnittlich 2,1 % prognostiziert

Der gewichtete europäische Büro-Mietpreisindex von JLL* legte im

4. Quartal 2018 um 1,5% gegenüber dem vorangegangenen Quartal zu. Der

5-Jahreschnitt lag bei +2,8 %. 13 der 24 Index-Städte notierten dabei

ein Mietpreiswachstum. Mit 5,5% liegt der jährliche Mietpreiszuwachs

in Gesamteuropa weiterhin deutlich über dem Fünf- bzw.

Zehn-Jahres-Durchschnitt von + 2,8 % bzw. + 1,1 %.

Für die 20 westeuropäischen Indexstädte bilanziert ein Zuwachs von

6,0 %, für die mittel- und osteuropäischen Märkte ein Plus von 1,9 %.

Das seit geraumer Zeit bestehende Ungleichgewicht zwischen Nachfrage

und Flächenangebot in Form eines hohen Nachfrageüberschusses hat

bereits seit 2010 zu steigenden Mietpreisen in den deutschen

Immobilienhochburgen geführt. Auch im letzten Quartal kletterten die

Spitzenmieten noch einmal nach oben, angeführt von Berlin (+4,6%

gegenüber Q3 auf 408 Euro/m²/Jahr), Hamburg (+3,7% auf 336

Euro/m²/Jahr), München (+2,6% auf 468 Euro/m²/Jahr) und Frankfurt

(+2,6% auf 480 Euro/m²/Jahr). Im 12-Monatsvergleich betrug der

Anstieg in der Aggregation über alle Big 7 hinweg 6,4%. Spitzenreiter

war Berlin mit einem Plus von 13,3%, entsprechend dem europaweit

höchsten Anstieg. Auch 2019 wird das Wachstum - dann allerdings mit

verminderter Stärke (3,5 % aggregiert über die Big 7) anhalten.

Mehr zahlen mussten Nutzer von Spitzenflächen auch in weiteren

neun Index-Märkten, dazu zählten Lyon (+3,2% gegenüber Q3 2018),

Paris (+1,3% auf 810 Euro/m²/Jahr), Luxemburg mit dem höchsten

Quartalswachstum (6,4% gegenüber Q3), gepaart mit einer

Leerstandsquote von nur noch 3,4%.

Die sich spätzyklisch erholenden Städte entwickeln sich,

wenngleich von niedrigem Niveau ausgehend, immer besser; Madrid etwa

mit einem Plus von 1,5% (gegenüber Q3 2018, + 10,4 % im Jahresverlauf

2018 gegenüber 2017) und Barcelona (+1,0%, im Jahresverlauf + 8,6 %

). Bemerkenswert performt hat auch Budapest (+4,2%, im Jahresverlauf

+11,1 %), Prag (+2,4% gegenüber Q3 2018 und im Jahresverlauf).

In elf Index-Städten blieben die Spitzenmieten in den letzten drei

Monaten 2018 unverändert, darunter Amsterdam, das eine Reihe von

Mietsteigerungen in den letzten zwei Jahren erlebt hatte und Ende

2018 bei 425 Euro/m²/Jahr notiert, genauso wie in London nach einem

Quartalszuwachs von 4,5% auf 1.379 Euro/m²/Jahr zwischen Juli und

Ende September. In anderen Märkten Großbritanniens legten die Mieten

durch Angebotsengpässe und solide Nutzeraktivitäten zu, in Manchester

um 2,9% gegenüber Q3 2018, Leeds (+1,7%) und der Western Corridor

(+1,1%).

Wenngleich Büro-Projektentwicklungen in den nächsten zwei Jahren

Fahrt aufnehmen werden, geht JLL davon aus, dass das europäische

Büro-Mietpreiswachstum im positiven Bereich bleibt. Das jährliche

Wachstum dürfte in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich bei 2,1%

liegen. Robuste Nachfrage, Vorvermietungsaktivitäten und ein nach wie

vor relativ niedriges Niveau an spekulativen Fertigstellungen werden

die Mieten stützen.

Zweitbestes Umsatzergebnis seit 2007

Im Gesamtjahr lag der Büroflächenumsatz in Europa 2018 mit rund

13,5 Mio. m² nur 2% unter dem Rekordergebnis von 2017 (13,7 Mio. m²),

stellt damit das zweitbeste Jahresergebnis seit 2007 dar. Die

Nachfrage konnte vielerorts allerdings nicht bedient werden, da sich

viele Märkte mit einem Rekordtief bei den Leerständen konfrontiert

sehen. Das machte sich in den normalerweise stärksten letzten drei

Monaten eines Jahres bemerkbar: der Rückgang gegenüber dem Vorjahr

lag bei 18 %. Ein Ausweis für die Stärke des Büro-Nutzermarktes zeigt

der Blick auf die Netto-Absorption: die ist europaweit im 4. Quartal

um 54% auf 1,88 Mio. m² gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Fünf-

bzw. Zehn-Jahresschnitt bewegt sich bei 12,4 Mio. m² bzw. 11,3 Mio.

m².

In der Hälfte der Indexmärkte gab es 2018 Umsatzzuwächse, am

stärksten in Rotterdam mit 119 %. Sechs weitere Märkte kamen auf

untere zweistellige Zuwachsraten, darunter die Zweit- und

Drittplatzierten Lyon und Prag mit 24% bzw. 22%. Unter 10 % liegen

weitere sechs Märkte, darunter mit Düsseldorf auch die einzige

deutsche Immobilienhochburg, deren Umsatzvolumen höher ausfiel als

2017.

Zwar wird sich auch 2019 der europäische Büronutzermarkt insgesamt

solide entwickeln, das Umsatzvolumen dürfte aber vor dem Hintergrund

der wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten die beiden

Vorjahresvolumina nicht erreichen. Mit unter 13 Mio. m² wäre der

Zehn-Jahresschnitt aber um ca. 13 %, der Fünf-Jahresschnitt um 8 %

getoppt.

Für die sieben deutschen Immobilienhochburgen ist 2018 ein

Büroflächenumsatzvolumen von knapp 4 Mio. m² zu notieren, Platz zwei

hinter dem Rekordjahr 2017. Angeführt wird die Umsatzstatistik von

München und Berlin. In der bayerischen Landeshauptstadt wurde die

Millionen-Schallmauer mit 975.000 m² wieder knapp verpasst, der

Rückgang gegenüber 2017 fiel mit 2% relativ milde aus. Etwas

deutlicher reduzierte sich der Umsatz in der deutschen Hauptstadt.

Die knapp 842.000 m²entsprechen einem Rückgang von fast 11% gegenüber

2017, getoppt von Stuttgart (-16%). Kein Zufall, dass in beiden

Märkten mit 2,0 % bzw. 2,2 % die geringsten Leerstandsquoten zu

notieren sind.

Der an sich moderate Umsatzrückgang für die Big 7 von 6,5 % ist

weiter zu relativieren: Er ist angesichts des Beschäftigungswachstums

nicht auf eine nachlassende Expansionstätigkeit oder eine erlahmte

Umzugsbereitschaft der Unternehmen zurückzuführen. Vielmehr konnten

einige geplante Umzüge aufgrund eines nicht vorhandenen Angebotes an

passenden Büroflächen nicht realisiert werden. Diesen Zusammenhang

belegt auch die gestiegene Nettoabsorption, die sich im Gesamtjahr

und in der Aggregation über die Big 7 auf 1,2 Mio. m² belief. Sie

liegt damit noch einmal um 10% über dem Vorjahresniveau und

gleichzeitig auf dem höchsten Stand der letzten fünf Jahre - trotz

steigender Flächeneffizienz bei Neuanmietungen und folglich weniger

Fläche pro Arbeitsplatz.

Der Büronutzermarkt in London erweist sich als widerstandsfähig,

der Gegenwind im Zusammenhang mit dem Brexit wurde auch im letzten

Quartal 2018 gelassen hingenommen: ein Plus von 4% schlug zu Buche

und führte letztlich zu einem Plus des Umsatzvolumens für das

Gesamtjahr 2018 von 2%.

Unterm Strich leichte Einbußen musste der Büroflächenumsatz in

Paris hinnehmen. Das Minus von 27% zwischen Oktober und Ende Dezember

konnte vom starken ersten Halbjahr nicht ganz ausgeglichen werden.

Für 2018 schlägt ein Rückgang von 5% zu Buche. Auch in der

französischen Hauptstadt mangelt es an adäquatem Angebot. Die

analysierten mittel- und osteuropäischen Märkte zeigten 2018

gegenüber dem Vorjahr durchweg Wachstumsraten, angeführt von Prag

(+22% gegenüber Vorjahr), Warschau (+11%) und Budapest (+5%).

Deutlicher Anstieg der Bürofertigstellungen wird die

Angebotsengpässe nicht auffangen können

Die Angebots-Pipeline nimmt europaweit weiterhin an Fahrt auf: die

Büro-Fertigstellungen lagen im 4. Quartal bei ca. 1,6 Mio. m².

Summiert ergibt sich für die 12 Monate 2018 ein

Fertigstellungsvolumen von 4,3 Mio. m². Damit ist das Niveau des

Vorjahres wieder erreicht, der Fünf-Jahresschnitt egalisiert.

Unterschritten ist mit 12% der Zehn-Jahresdurchschnitt. Die meisten

Fertigstellungen gab es in Paris mit 722.000 m², London (338.000 m²)

und in Moskau (334.000 m²).

Für 2019 und 2020 rechnet JLL mit Büro-Fertigstellungsvolumina von

rund 6,0 Mio. m² bzw. 6,7 Mio. m². Zwar entsprechen diese Zahlen

einem deutlichen Anstieg, in Anbetracht niedriger Leerstandsquoten

sind die Größenordnungen aber nicht übertrieben, die Angebotsengpässe

in vielen europäischen Märkten können damit voraussichtlich nicht

aufgefangen werden.

Mit 6,3 % ist die aggregierte europäische Leerstandsquote auf dem

Büroimmobilienmarkt um weitere zehn Basispunkte gesunken, dem

niedrigsten Stand seit dem 3. Quartal 2002. In 19 der 24 Index-Städte

war im 4. Quartal ein Rückgang der Quote zu notieren, am stärksten in

Warschau (-210 Basispunkte auf 7,9%), Dublin (-130 Basispunkte auf

7,4%), Amsterdam (-110 Basispunkte auf 3,5%) und Berlin (-70

Basispunkte auf 2,0%). In der deutschen Hauptstadt bewegt sich die

Leerstandsquote auf dem europaweit niedrigsten Stand, in Mailand mit

12,9 % auf dem höchsten.

* Der Index umfasst die Städte Amsterdam, Barcelona, Berlin,

Brüssel, Budapest, Den Haag, Dublin, Düsseldorf, Edinburgh,

Frankfurt, Hamburg, London, Luxemburg, Lyon, Madrid, Mailand, Moskau,

München, Paris, Prag, Rotterdam, Stockholm, Utrecht und Warschau.

OTS: Jones Lang LaSalle SE (JLL)

newsroom: http://www.presseportal.de/nr/62984

newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_62984.rss2

Pressekontakt:

Dorothea Koch, Tel. 069 2003 1007, dorothea.koch@eu.jll.com

Anmeldung notwendig

Benutzername oder E-Mail:
Passwort:

Um diese Funktionalität nutzen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Falls Sie noch kein Benutzerkonto bei boerse-frankfurt.de besitzen, können Sie sich hier kostenlos registrieren.

Eintrag hinzufügen

pagehit

Die nachfolgenden Hinweise und Informationen wurden von der VOLTABOX AG (die  “Emittentin”) für die Zwecke der Veröffentlichung des Wertpapierprospekts der Emittentin erstellt. Die Deutsche Börse AG übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der von der Emittentin zur Verfügung gestellten Hinweise und Informationen.

 

Wichtiger Hinweis



Die auf den nachfolgenden Internetseiten enthaltenen Informationen sind ausschließlich für Personen bestimmt, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland („Deutschland“) oder im Großherzogtum Luxemburg („Luxemburg“) haben. Die nachfolgenden Informationen stellen weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren dar. Ein öffentliches Angebot von Wertpapieren der Emittentin außerhalb Deutschlands und Luxemburgs findet nicht statt und ist auch nicht geplant. Das Angebot in Deutschland und Luxemburg erfolgt ausschließlich auf der Grundlage des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und auf der Website der Emittentin veröffentlichten Wertpapierprospekts (einschließlich etwaiger Nachträge dazu). Eine Anlageentscheidung hinsichtlich der öffentlich angebotenen Wertpapiere der Emittentin sollte nur auf Grundlage des Wertpapierprospekts erfolgen. Der Wertpapierprospekt ist bei der Emittentin (Artegastraße 1, 33129 Delbrück, Deutschland; Tel.: +49 (0)5250 9930-900; Fax: +49 (0)5250 9762-102) und auf der Website der Emittentin (www.voltabox.ag) kostenfrei erhältlich.

Die auf den nachfolgenden Internetseiten enthaltenen Informationen stellen kein Angebot zum Verkauf oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf für Wertpapiere in den Vereinigten Staaten von Amerika („Vereinigte Staaten“), Kanada, Australien oder Japan dar. Die Aktien der Emittentin sowie die Wertpapiere, die Gegenstand des Angebots sind, sind und werden nicht gemäß dem U.S. Securities Act von 1933 in der derzeit gültigen Fassung (der „Securities Act“) oder bei der Wertpapieraufsichtsbehörde eines US-Bundesstaates oder einer anderen Rechtsordnung der Vereinigten Staaten registriert und dürfen in den Vereinigten Staaten nur aufgrund einer Ausnahmeregelung von der Registrierungspflicht gemäß dem Securities Act oder anwendbarer Wertpapierrechte von US-Bundesstaaten oder in einer Transaktion verkauft oder zum Kauf angeboten oder geliefert werden, die diesen Bestimmungen nicht unterfällt. Die Emittentin beabsichtigt nicht, das Angebot oder einen Teil davon in den USA zu registrieren oder ein öffentliches Angebot von Wertpapieren in den USA, Kanada, Australien oder Japan durchzuführen.

Die auf den nachfolgenden Internetseiten enthaltenen Informationen sind nicht zur Weitergabe an Personen in bzw. innerhalb der USA, Kanada, Australien oder Japan oder anderen Ländern vorgesehen, in denen kein öffentliches Angebot stattfindet. Jede Verletzung dieser Beschränkung kann einen Verstoß gegen wertpapierrechtliche Bestimmungen dieser Länder begründen. Das Kopieren, Weiterleiten oder sonstige Übermitteln der auf den nachfolgenden Internetseiten enthaltenen Informationen ist nicht gestattet.

Durch Drücken des „Ich stimme zu“-Buttons versichern Sie, dass Sie (i) diesen Hinweis und die darin enthaltenen Beschränkungen vollständig gelesen und akzeptiert haben, (ii) sich Ihr Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland oder Luxemburg befindet, und (iii) dass Sie die auf diesen Internetseiten enthaltenen Informationen nicht an Personen übermitteln oder weiterleiten, deren Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt sich nicht in Deutschland oder Luxemburg befindet.


Wir bedauern, dass wir Ihnen aufgrund gesetzlicher Beschränkungen keinen Zugang zu den nachfolgenden Internetseiten gewähren können.