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22.02.2019 13:57:23
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Börse Frankfurt News

Anleihen: Anleger vertrauen auf große Namen



Mit ThyssenKrupp und Siemens refinanzieren sich gleich zwei deutsche Schwergewichte erfolgreich über den Kapitalmarkt. Auch eine neue Grenke-Anleihe kommt gut an.
22. Februar 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Ein näher rückender Brexit-Termin und der im Raum stehende Handelsstreit zwischen den USA und der EU hat deutschen Konzernen die Stimmung vermiest. So zumindest interpretieren Analysten den schlechten ifo-Geschäftsklimaindex, der im Februar unerwartet stark um 0,8 auf 98,5 Punkte sank. Ob Industrie, Dienstleister oder Baubranche, die 9.000 vom ifo-Institut befragten Manager beurteilen sowohl die aktuelle Lage als auch die Aussichten für das kommende halbe Jahr schlechter als zuvor. Mit einer Aufwärtstendenz schwimmt allein der Handel gegen den Strom.

Höhere Autozölle würden wehtun

Nach dem Signal der Entspannung durch die mögliche Fristverlängerung in der Zolldebatte zwischen China und den USA, stehen nun die Verhandlungsrunden mit Europa an. Derzeit prüfe Donald Trump, inwieweit Autoimporte eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellen. Um eine drastische Erhöhung von Zöllen auf importierte Fahrzeuge abzuwenden zeige die Bundesregierung mittlerweile Bereitschaft, die unterschiedlichen Sätze zu vereinheitlichen. Eine von Wirtschaftsminister Altmeier angeregte Reduzierung der Zölle auf null würde Folker Hellmeyer von Solvecon zufolge der Weltkonjunktur jedenfalls guttun.

EZB steht bereit

Während das Protokoll der EZB-Sitzung vom Januar wenig Neues brachte, beschäftigen sich die europäischen Währungshüter nach Beobachtung der HSBC mit der Frage, ob es sich bei der konjunkturellen Abkühlung im gesamten Euroraum nur um ein kurzfristiges Phänomen handelt oder eine längere Durststrecke drohe. Generell bestehe scheinbar bei der Europäischen Zentralbank die Bereitschaft, dem Bankensystem mit neuen Langfristtendern unter die Arme zu greifen. EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny habe in einem Interview angesichts der wirtschaftlichen Schwäche die Weiterführung der geldpolitischen Normalisierung in Frage gestellt.



Italien bangt um gute Note
 

Heute Abend veröffentlicht Fitch als erste Ratingagentur die Ergebnisse der Bonitätsüberprüfung Italiens. Am 15. März folgt Moody’s und am 26. April Standard & Poor‘s. Daniel Lenz von der DZ Bank geht davon aus, dass sich Fitch mit einer Herabstufung zum jetzigen Zeitpunkt zurückhalten wird, mittelfristig aufgrund des höheren geplanten Haushaltsdefizits um eine schwächere Benotung aber nicht umhinkomme. Michael Klawitter von der DekaBank stuft die Wahrscheinlichkeit einer Abstufung des Ratings auf BBB- als hoch ein. In dem Fall sehen beide Analysten eine Ausweitung der Spreads zehnjähriger italienischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen mit gleicher Laufzeit. Aktuell liegt die Rendite italienischer Bonds dieser Laufzeit um 2,8 Prozent.

HellmeyerHellmeyer
 
Thyssen am Kapitalmarkt erfolgreich
 

Erstmals seit zwei Jahren refinanzierte sich ThyssenKrupp (WKN A2TEDB) wieder erfolgreich über den Kapitalmarkt. Für eine 1,5 Milliarden Euro schwere fünfjährige Anleihe in Stücken von 1.000 Euro bietet der Stahlkonzern jährlich 2,875 Prozent Zinsen. Die Anleihe wird seit Mittwoch gehandelt und kommt Gregor Daniel zufolge bei Investoren ausgesprochen gut an. "Im Corporate Bond-Handel ist der Wert gegenwärtig unser Hauptumsatzbringer", berichtet der Händler der Walter Ludwig Wertpapierhandelsbank. Der in Essen ansässige Konzern hat ab 22. November 2023 ein optionales Kündigungsrecht.

DanielDaniel
 

Grenke mit neuer Anleihe erfolgreich

Für einen Kupon von 1,625 Prozent waren Anleger bereit, der Grenke Finance 300 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Der in Baden Baden ansässige Finanzdienstleistern emittierte den fünfjährigen Bond (WKN A2RYDH) ebenfalls in Einheiten von 1.000 Euro.

Anleger vertrauen auf Siemens

Als dritter im Bund sammelte Siemens mit vier neuen Bonds insgesamt 3 Milliarden Euro von Investoren ein, ebenfalls in einer Stücklung von 1000 Euro. Ein fünfjähriges Papier im Volumen von 750 Millionen Euro (WKN A2RYDM) ist mit einem Kupon von 0,3 Prozent ausgestattet. Jährlich 0,9 Prozent bringt eine zehnjährige, 650 Millionen Euro schwere Anleihe des deutschen Industrieriesen (WKN A2RYDN). Für einen Bond (WKN A2RYDP) mit Fälligkeit am 28. Februar zahlt Siemens jährliche Zinsen von 1,25 Prozent. Die vierte Anleihe (WKN A2RYDQ) mit einer Laufzeit bis 28. Februar 2039 und einem Kupon von 1,75 Prozent umfasst 800 Millionen Euro.

von: Iris Merker 22. Februar 2019,
© Deutsche Börse AG
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