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03.08.2018 13:27:53
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Börse Frankfurt News

Anleihen: Bundespapiere legen nach Verlusten wieder zu



Das Wechselspiel von Entspannung und Anspannung geht weiter. Treiber bleiben US-Präsident Trump und die Handelsstreitigkeiten. Von den Notenbanken kam in dieser Woche nichts Überraschendes.
3. August 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Freude über die Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU war schnell wieder dahin, denn nun droht der Konflikt mit China zu eskalieren. US-Präsident Trump hat nämlich vorgeschlagen, chinesische Einfuhren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar mit einem Zollsatz von 25 Prozent zu belegen. "Trump gibt an den Märkten weiter den Ton an", kommentiert Arthur Brunner von der ICF Bank.

Dazu kommt, dass sich in Italien eine neue Regierungskrise ankündigt. Am heutigen Freitag findet ein Treffen zwischen dem italienischen Finanzminister, den beiden Vizeministerpräsidenten sowie dem Minister für Europaangelegenheiten statt. Hintergrund sind Budget-Streitigkeiten zwischen Finanzminister Giovanni Tria und den beiden Parteichefs und Vizeministerpräsidenten Luigi Di Maio und Matteo Salvini.

Nach einem Rückgang in der ersten Wochenhälfte legt der Euro-Bund-Future heute wieder deutlich zu und liegt am Freitagmorgen bei 161,88 Punkten nach 160,90 am Mittwoch. Zehnjährige Bundesanleihen rentieren mit 0,43 Prozent.



Notenbanksitzungen ohne viel Neues

Nichts Unerwartetes brachten die Sitzungen der drei Notenbanken Federal Reserve, Bank of Japan und Bank of England (BoE) in dieser Woche. Die Fed ließ die Leitzinsen unverändert, am Markt wird weiterhin mit einem Zinsschritt im September und eventuell einem weiteren im Dezember gerechnet. Die Bank of Japan bleibt - anders lautenden Spekulationen im Vorfeld zum Trotz - bei ihrer extrem expansiven Geldpolitik.

Die Bank of England hat den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht, damit liegt dieser zum ersten Mal seit März 2009 wieder über 0,5 Prozent. Überrascht hat allenfalls, dass die Entscheidung einstimmig ausfiel. "Sollte es wider Erwarten einen harten Brexit geben, also Großbritannien die EU ohne eine Vereinbarung verlassen, hätte dies gravierende Folgen für die heimische Wirtschaft", meint Sintje Boie von der HSH Nordbank. Doch die BoE scheine diese Risiken fast schon fahrlässig zu ignorieren und halte weitere Zinsanhebungen im Spiel, wohl auch um ausländisches Kapital weiterhin anzuziehen.

Lage in Türkei spitzt sich zu
 

Mit großer Sorge betrachtet wird der Anstieg der Renditen für türkische Anleihen auf Rekordwerte, der Sturz der Lira auf immer neue Tiefs und der Einbruch am türkischen Aktienmarkt. Die Einmischung des Staatspräsidenten Erdogan in die Geldpolitik hat Investoren verschreckt, dazu kam, dass die USA in dieser Woche wegen der Inhaftierung eines amerikanischen Pastors zwei türkischen Ministern Sanktionen auferlegt und deren Vermögen in den USA eingefroren haben. "Die skandinavische Bank Nordea geht bei der Türkei short und sieht die Gefahr eines Kontrollverlustes im Land", stellt Gregor Daniel von der Walter Ludwig Wertpapierhandelsbank fest. Er selbst berichtet allerdings nur von ein paar Verkäufen von Lira-Anleihen.

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Daimler und HeidelbergCement mit neuen Papieren
 

Im Handel mit Unternehmensanleihen macht sich weiter die Ferienzeit bemerkbar. "Die Umsätze sind dünn", stellt Brunner fest. Einiges an Käufen sieht er in der Hybridanleihe von UBM Development (A19W3Z) mit Zins von 5,5 Prozent. Der Kurs ist im Laufe der Woche von 97,5 auf in der Spitze 99,3 Prozent gestiegen. Gut an kommt eine im Juni emittierte Anleihe des US-Lebensmittelkonzerns Kraft Heinz Foods in US-Dollar mit Laufzeit bis 2029 und Kupon von 4,625 Prozent (WKN A191UM), wie Daniel berichtet. Aktuell liegt die Rendite bei 4,48 Prozent.

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Neues gab es in dieser Woche von Daimler und HeidelbergCement, wie Brunner meldet. Daimler International Finance emittierte drei Tranchen mit Laufzeit bis August 2021, April 2024 und Februar 2027 und Kupons von 0,25, 0,875 und 1,5 Prozent (WKN A194DC, A194DD, A194DE). Die Stücklung liegt bei 1.000 Euro. "Die Nachfrage ist gut." Der Baustoffhersteller HeidelbergCement brachte eine Anleihe mit Laufzeit von vier Jahren und Kupon von 0,5 Prozent auf den Markt (WKN A194D1), ebenfalls mit kleinanlegerfreundlicher Stückelung von 1.000 Euro.

von: Anna-Maria Borse
3. August 2018, © Deutsche Börse AG
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