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Kein Trend sondern Standard – Nachhaltigkeit in der Geldanlage

Professionelle wie private Anleger*innen beziehen – neben den klassischen Kriterien der Rentabilität, Liquidität und Sicherheit – ökologische, soziale und ethische Aspekte in die Investmententscheidung ein. Sie betrachten, wie nachhaltig Unternehmen hinsichtlich ökologischer und sozialer Verträglichkeit sowie der guten Unternehmensführung wirtschaften. 

Inzwischen stehen in jeder Anlageklasse und -form eine große Auswahl an Wertpapieren zur Verfügung, mit denen Sie Nachhaltigkeitsziele in der Geldanlage verfolgen können  – von hell- bis dunkelgrün je nach Anspruch, wie es die Finanzbranche bezeichnet.

 

ESG-Kriterien der Nachhaltigkeit

In der Geldanlage hat es sich durchgesetzt, Unternehmen nach den ESG-Kriterien zu bewerten. ESG steht für:

  • Environmental – Umwelt
  • Social ­– gesellschaftliche Verantwortung
  • Governance – gute Unternehmensführung

Gewinner Aktien ►

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6 Monate
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Preis

Der Sinn nachhaltiger Investments

Globale Trends wie Klimawandel, Umweltzerstörung, Verknappung wichtiger Ressourcen, demografische Entwicklungen und deren gesellschaftliche Auswirkungen werden privaten und professionellen Anlegern*innen immer wichtiger. Denn auch der Kapitalmarkt steht in der Verantwortung, ein ökologisch und gesellschaftlich nachhaltiges Wirtschaftssystem zu stützen, das dem Klimawandel und der Ressourcenverknappung entgegenwirkt. 

Außerdem kostet Nachhaltigkeit im Depot keine Rendite, wie einige Studien inzwischen belegen. Teilweise entwickeln sich Investitionen langfristig besser, die unter Berücksichtigung von ESG-Kriterien getätigt werden. Nachhaltige Geldanlagen sind demnach explizit nicht mit Renditeverzicht gleichzusetzen.

Die Anwendung von ESG-Kriterien bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre individuelle ökonomische und soziale Ausrichtung zu berücksichtigen und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Somit ist der Einbezug von ESG-Kriterien wesentlicher Bestandteil eines verantwortungsvollen und vorausschauenden Investmentverhaltens und minimiert Risiken.

Verschiedene Anlageklassen bieten Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten ESG-Kriterien zu beachten: Aktien, ETFs, Anleihen, Fonds und Zertifikate. Entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten, soziale und ökonomische Rendite zu verbinden.

Große Auswahl an ETFs

In nachhaltig ausgerichteten ESG-ETFs bauen Anbieter häufig bekannte große Indizes in einer umwelt- und gesellschaftsfreundlichen Version nach. Stand 2021 gibt es 320 ETFs und 30 Active ETFs, die Kriterien der Nachhaltigkeit in ihre Zusammensetzung einbeziehen. 

Green Bonds

Green Bonds ermöglichen das gezielte Investment in Umweltprojekte. Es gibt zurzeit 330 solcher Anleihen im Handel an der Börse Frankfurt.

Zertifikate für nachhaltiges Investieren

Einigen Zertifikaten liegt ein Konzept der Nachhaltigkeit zugrunde. Ihre Wertentwicklung ist an Aktien oder Indizes aus dem ökologischen, ethischen und sozialen Bereich gekoppelt.