Börsengeschichten zum Hören

Börse Frankfurt-Podcast

1820 werden an der Frankfurter Börse erstmals Aktien angeboten, vor allen zur Finanzierung großer Infrastrukturprojekte. Damit beginnt eine Ära mit Aufs und Abs in mehrfacher Hinsicht. Vieles hat sich seitdem dramatisch verändert, vieles ist aber auch gleichgeblieben.

Mit zwei Gesprächen zu Geschichte und Wandel des Aktienhandels legen wir den Grundstein zu unserer neue Podcast-Reihe. 

Mit Rainer Roubal, Börsenhändler und Ulrich Barths, Börsenreporter

Vom Zuruf zu Xetra – spannende Parkettgeschichten aus 40 Jahren Aktienhandel

Zusammen haben sie knapp 80 Jahre Börsenerfahrung und dabei auch Geschichte geschrieben: Rainer Roubal, ehemaliger Kursmakler, Gründer und heutiger Aufsichtsratschef der ICF Bank und Ulrich Barths, ehemaliger Börsenreporter bei der ARD. Sie erzählen, wie

  • es erst 1988 mit der Berichterstattung losging, als Antwort auf die Krise 1987.
  • was in den zwei Stunden Ausrufhandel "Von mir, an Dich" so alles passierte.
  • wie ohne Computer abgerechnet und zugeteilt werden konnte.
  • wie die Recherche lief, wobei nicht jeder mit Ulrich sprechen wollte.
  • warum sie schneller waren als Reuters.

Und von den Quantensprüngen und Umbrüchen:

  • das erste elektronische Abrechnungssystem, notwendig geworden wegen der Orderflut, die auf den Crash 1987 folgte.
  • die Gründung der Deutschen Terminbörse als Vorläufer der Eurex, der Start der Internationalisierung.
  • der Börsengang der Deutschen Telekom 1996.
  • die zunehmende Automatisierung des Handels.
  • 'What ever it takes' als Start der expansiven Geldpolitik.

200 Jahre Aktienhandel an der Frankfurter Börse – ein tiefer Blick in die Geschichte

Seit 1820 werden Aktien an der Börse Frankfurt gehandelt. Einiges hat sich sehr verändert, vieles ist aber auch gleich geblieben. Die beiden Historiker Werner Plumpe und Ralf Banken erzählen von dieser Zeit.

Wie im 19. Jahrhundert der Aktienhandel ablief, welche Seite die Frankfurter beim amerikanischen Bürgerkrieg unterstützen, Nord oder Süd. Sie berichten vom Eisenbahnfieber, von Gier und Spekulation auf Kredit, warum der Nationalsozialismus kapitalmarktfeindlich war.

Und wie Frankfurt wieder die internationale Stadt werden konnte, die sie seit vielen Jahrhunderten war. Und Berlin die Vormachtstellung streitig machte. Vor allem, welche spekulativen Leidenschaften die Börse seit jeher hervorbringen kann

Wo finde ich den Podcast?

Sie können sich den Börse Frankfurt-Podcast direkt über diese Seite anhören oder herunterladen.

Es gibt ihn natürlich auch auf den üblichen Podcast-Plattformen Spotify, iTunes, Podcaster, Amazon, Google, auf denen Sie ihn abonnieren können.