Börsenlexikon

Inhaberaktie

Aktiengattung, die dem Besitzer die Ausübung der mit der Aktie verbrieften Rechte erlaubt.

Im Unterschied zur Namensaktie wird auf der Inhaberaktie der Besitzer namentlich nicht genannt und muss in der Regel keinen Nachweis für das rechtmäßige Eigentum an der Aktie erbringen. Das Recht aus dem Papier folgt also dem Recht am Papier.

Inhaberaktien werden formlos durch Übergabe und Einigung übertragen, ohne dass eine Änderung in der Urkunde vorgenommen werden muss. Dadurch sind sie in hohem Grad austauschbar (fungibel) und damit leicht handelbar.

Nach dem deutschen Aktiengesetz sind Inhaberaktien der Regelfall, sofern die Satzung der Aktiengesellschaft keine andere Aktiengattung bestimmt.

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