Börsenlexikon

Liquidität

Liquidität im Börsenhandel beschreibt, in welchem Maß ein Wertpapier jederzeit ver- und gekauft werden kann.

Die Liquidität eines Wertpapiers (z. B. einer Aktie der Deutsche Börse AG) hängt zum einen ab von der Anzahl der sich im Umlauf befindenden Wertpapiere dieses Typs (d. h. von der Anzahl der insgesamt im Umlauf befindlichen Aktien der Deutsche Börse AG) und zum anderen von der Anzahl der Marktteilnehmer, die bereit sind, dieses Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen. Bei liquiden Wertpapieren gibt es ausreichend Angebot und Nachfrage, sodass ein Geschäftsabschluss, d. h. der gleichzeitige Kauf und Verkauf eines Wertpapiers, immer möglich ist. Die Liquidität eines Wertpapiers wird anhand seines Umsatzes und der Anzahl der Preisfeststellungen gemessen.

Bei weniger liquiden Wertpapieren sorgen an der Börse Frankfurt Designated Sponsors für Zusatzliquidität. Diese stellen Quotes, zu denen sie bereit sind, das Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen.

Unser Börsenlexikon erläutert wichtige Finanzbegriffe und sollte keine Fragen offen lassen. Wenn Sie dennoch eine Definition vermissen, schreiben Sie uns bitte an redaktion@deutsche-boerse.com. Wir nehmen dann den Begriff nach Möglichkeit auf.